Joschka Fischer, ehemaliger deutscher Aussenminister, The Daily Star, 30.Mai 2008: "Wie es aussieht kann Israel den Iran sehr wohl bald angreifen. Präs. Bushs letzter Besuch in Israel schien anzuzeigen, dass seine Absicht eine andere (als der 60. Jahrestag) war: er schien mit Israel zusammen zu planen, dem iranischen Nuklear Programm ein Ende zu bereiten - und  es mit militärischen vielmehr als mit diplomatischen Mitteln zu tun."

Die israelische de facto Premieministerin, Aussenministerin Zipi Liwni, sagte laut dem Tagesspiegel Online am 3. Juni 2008,  israelischen Medienberichten zufolge vor dem parlamentarischen Ausschuss für Außen- und Sicherheitspolitik in Jerusalem, eine rasche Entscheidung hinsichtlich des weiteren Vorgehens sei angesichts möglicher Fortschritte beim iranischen Atomprogramm dringend notwendig. In der nahöstlichen Region könne man den "Nachbarschaftsrüpel entweder zusammenschlagen oder sich mit ihm zusammentun".

NEW YORKAsia Times 28. Mai  2008  Die George W Bush Administration plant, einen Luftangriff gegen den Iran innerhalb der nächsten 2 Monate durchzuführen, berichtet eine informierte Quelle der Asia Times Online, wobei sie andere Rapporte aus den USA in letzter Zeit bestätigt. Die  Quelle ist ein ehemaliger US Karrierendiplomat  und ehemaliger Staatssekretär, der immer noch in Auswärtigen Dienst tätig ist, weshalb er anonym spricht.

Es sieht aus, als ob der Widerstand  gegen die Durchführung der schmutzigen Arbeit in den USA zu gross ist. Und dass Israel diese Zeit als politisch günstig für einen Angriff auf den Iran sieht - bevor Präs. Bush zurücktritt. Die zunehmenden Proteste in den USA werden von den Medien abgeblendet, was wohl für sich selbst spricht.
Darüber hinaus meldet das European Council On foreign Relations, dass die Saudis wahrscheinlich einen israelischen Angriff auf Irans Atomanlagen jetzt akzeptieren wollen.

Dies ist eine sehr gefährliche Entwicklung, indem Putin vor einem Angriff auf den Iran kräftig gewarnt hat – einige geben sogar an, dies würde als einen Angriff auf Russland gesehen werden.
Das mindest dramatische Ergebnis eines solchen Ereignisses wäre, dass der Iran die Strasse von Hormuz blockieren würde, wobei die Ölpreise wirklich in den Himmel fliegen werden  - und alle Träume der EU von immer teureren CO2-CCS Programmen sowie ihre Träume von EU-Weltregierung vernichtet werden würden - es sei denn, man besetzt den Iran!

Kommentar: Dies sind sehr dramatische Nachrichten. Jedoch die Quellen sind sehr seriös. Joschka Fischer war  2007 "Distinguished Diplomat" bei dem US Council on Foreign Relations in Washington - den illuministischen Herrschern der USA. Nach seiner Heimkehr stiftete er mit dem Vize-Präsidenten des EU Konvents, der den Verfassungsvertrag schrieb, DeHaene, und dem Mitglied des US Council on Foreign Relations, George Soros, das European Council on Foreign Relations. So Herr Fischer dürfte aus erster Hand über das Schicksal der Welt informiert sein.

Global Research schreibt am 14. Mai 2008:" Wir sind am Kreuzweg einer der ernsthaftesten Krisen der modernen Geschichte. Diese Kriegspläne fallen mit einem parallelen Prozess  der  wirtschaftlichen Umstrukturierung und einer tiefgewurzelten weltweiten Wirtschaftsdepression zusammen. Krieg und Globalisierung sind intim verbundene Prozesse.  Die Militarisierung des Nahen Ostens und Zentralasiens unterstützen die Ausweitung des globalen "freien Marktsystems" in neues Grenzland."

Zornige französische Fischer - CNN

Die EU steht vor einer Situation, wo ihre Autorität auf eine schwierige Probe gestellt wird,
und zwar hinsichtlich ihrer ideologischen Herzstücke: CO2- Bekämpfung und Einwanderung.
Der erklärte Wunsch der EU, Weltregierung zu sein, geht über ihr ambitiöses Klimaprogramm, indem die EU eine 20% Minderung der CO2 Ausleitung im Vergleich mit dem 1990 Niveau vor dem Jahr 2020 festgelegt hat. Vorausgesetzt, dass die übrige Welt dasselbe Ziel annimmt, will die EU sogar um 30% mindern!! Ausleitungslizenzen werden verkauft und auf dem ECX Markt im Emission Trading System gehandelt.  Dies führt bedeutende Verbraucherpreissteigerungen herbei - ganz unnötigerweise, indem das CO2 für unser Klima ganz hamlos ist  und hier.

EU-Umwelt Kommissar, Stavros Dimas, gibt zu,  nach Errichtung des ETS am 1. Jan. 2005 ist die CO2-Ausleitung gestiegen - 2007 war sie um 0.7% höher als 2006: Das System taugt nichts - verteuert aber alles.
Zu diesem Irrsinn kommt nun Flugzeug-CO2 und Auto-CO2 Ausleitungsbesteuerung - obwohl Flugzeuggesellschaften wie Al Italia sich schon wegen Brennstoffpreissteigerungen am Rande der Pleite befinden.
Diese "Anti-Treibhaus" Bewegung ist nun dabei, einen missionarischen, religiösen Charakter anzunehmen.

Wenn nun bis zu 10% Biobrennstoff in die Tanken gefüllt werden müssen, wird es noch viel teurer - die Lebensmittel auch - und so mancher muss sich ein neues Auto besorgen, weil die Alten mit 10% Biobrennstoff nicht fahren können!

Nun erheben sich Proteste von den europäischen Bevölkerungen. Die Regierungen und die EU sind in der Zange - und werden dort den Zangenbiss immer stärker empfinden  - indem die Spannung zwischen den notgedrungenen Forderungen der EU-Bevölkerungen nach billigerem Brennstoff lauter werden auf der einen Seite und  die unnötige, hausgemachte CO2-Ambition der EU immer teurer wird auf der anderen Seite.

CO2-Bekämpfung

Grossbritannien
28. Mai, 2008: Gordon Brown wird genötigt gegen Forderungen festzustehen, die Erhöhungen grüner Steuerabgaben auf Brennstoff abzuschaffen, indem Umweltleute warnten, dass Fallenlassen der Gesetzesentwürfe die Kampagne Grossbritanniens für eine kohlendioxid-niedrige Zukunft untergraben würde …Die Sorgen wachsen, dass die Minister überlegen, die geplante 2-Pence Steigerung der Brennstoffabgabe zum 1. Okt. dieses Jahres abzusagen. Gestern deutete hochstehende Regierungsmitglieder an, die Regierung könnte hinsichtlich der Pläne nachgeben, wonach die Autosteuer älterer verschmutzender Autos gesteigert werden sollte - und zwar unter dem Eindruck der Rebellion von 42 Parlamentsmitgliedern - davon 35 aus der Regierungspartei Labour. Es besteht der Verdacht, dass die Umwelt Politik auch unter den Konservativen im Rutschen ist

27. Mai 2008: Lastkraftfahrer in Grossbritannien schlossen sich den Unzufriedenen an, die gegen die steigenden Brennstoffpreise protestieren.  Etwa 300 hupten und parkten auf einer Autobahn am Rande Londons, wobei sie eine der grossen Einfallstrassen in die Hauptstadt versperrten. Niederländische und französische Truckers haben versprochen, am 29. Mai auf den Strassen für Chaos zu sorgen, während Fischer in Italien, Spanien, Portugal, Belgien und Griechenland planen, am 30. Mai Häfen und Regierungsgebäude zu blockieren…
Konkrete Pläne, wie man auf das Problem reagieren soll, hat für Spaltung in den Reihen der EU gesorgt. Die EU Länder sind sehr uneinig, wie man diese Krise handhaben soll.

Frankreich
27. 2008: Seit mehr als 2 Wochen blockieren zornige Fischer  die Häfen in ganz Frankreich .
Der französische Präsident, Nicolas Sarkozy schlug vor, als Antwort auf die wirtschaftliche Unzufriedenheit, die französische Fischer dazu gezwungen hat, Proteste zu bewerkstelligen, die sich auf andere europäische Küsten und Sparten ausweiten,
die Brennstoffabgaben europaweit zu mindern     

Sarkozy mahnte dringend die EU, einen Teil der Mehrwertsteuer aufzugeben, um den steigenden Ölpreisen entgegenzutreten, die in den letzten Wochen immer wieder auf neue Höhen angezogen sind. Er bestand darauf, dass jegliche Mehrwertsteuersenkung europaweit geschehen müsse.
 

Ein solcher Zug würde den raschen Anstieg der Brennstoffpreise an der Pumpe verzögern, sagte er. Der Gedanke wurde von der EU Kommission abgeschossen, die sagte, es würde die ölproduzierenden Länder anregen, den Ölpreis nicht zu senken !!  
                                                                                              

Deutschland

       
  Rechts: Graph aus Financial Times Online 29. Mai 2008                                                                  

"Das Klima Paket der grossen Koalition , das die CO2 Ausleitung begrenzen sollte, hätte eigentlich am 27. Mai in der Regierung verabschiedet werden sollen. Jedoch, die   Koalitionspartner der CDU/CSU und die Sozialdemokraten konnten sich nicht einigen, wie viele weitere Unkosten ihre  Wahlkreise auferlegt werden könnten - angesichts steigender Energiekosten. Nochmals wurden die Verhandlungen vertagt.

Brüssel, 4. Juni  2008
Wie die EU-Finanzminister sich in Luxemburg versammelten und kämpften, um eine gesunde Reaktion auf steigende Erdöl und Brennstoffpreise zu entwickeln, kommen zornige Fischer aus ganz Europa mit ihrem Anflehen nach Brüssel. Sie kriegten Rückhalt vom italienischen Finanzminister Giulio Tremonti, indem er eine Spekulationsgewinnsteuer für die Ölgesellschaften vorschlug und argumentierte: "Wir leben in aussergewöhnlichen Zeiten, die aussergewöhnliche Massnahmen erfordern. Es gibt oben auf jeder Benzintankpumpe eine Flasche Champagner, und die heisst Spekulation." (Was er aber verschweigt ist, dass der Staat der allergrösste Spekulationgewinner ist) . Der  EU sind die Hände aber gebunden, weil die Warenpreise ïm grossen ganzen hauptsächlich durch grössere Nachfrage und Spekulation ausserhalb ihrer Grenzen getrieben werden. Das Potenzial volkswirtschaftlicher Massnahmen sind begrenzt, weil die rekordhohe laufende Inflation von 3.6% den Spielraum der Europäischen Zentralbank hinsichtlich jeglicher möglichen Zinskürzungen begrenzt.

Landwirtschaft
EurActiv 2. Juni, 2008: In Frankreich demonstrierten Tausende von Landwirten und blockierten Öl-Depote landesweit. Gleichzeitig gingen Milchbauern in Deutschland in den Streik, weil die Ölpreise ihre Unkosten steigern, während die Milchpreise tatsächlich fallen, nachdem die EU die Quoten um 2% gesteigert hat(EurActiv 07/02/08). Landwirte in Dänemark, Österreich, den Niederlanden und Belgien haben sich angeschlossen.

Laut Expertenaussagen enthält die Zukunft weitere Preissteigerungen - und die Änderung wird für Kraftfahrer besonders drastisch. Kein Ende in Sicht!  Experten sagen voraus, dass der Ölpreis vor Ende 2009 die $200 (€129) Marke je Tonne erreichen kann.
Goldmann-Sachs hat soeben gesagt, dies könnte schon 2008 passieren.
Airbus Direktor Thomas Enders hat soeben gewarnt, dass wenn das passieren sollte, würde Deutschlands Flugzeug-Industrie einbrechen.
Seit der Jahrtausendwende ist die Gasrechnung eines 3-köpfigen deutschen Haushalts alljährlich um mehrere Hundert Euro gestiegen …Nachhaltige Energiequellen wie Wasser, Wind und Sonnenenergie werden diese drohenden Lücken der Energieversorgung in absehbarer Zukunft kaum ausfüllen können. "

Kommentar: Die eigenwillige und völlig unbegründete CO2-Bekämpfung der EU wird kaum besonders lange bestehen können.
In der Tat planen die Industrieländer in und ausserhalb der EU nun Kohlenkraftwerke im grossen Stil, was die sehr teure "CO2-Einfangens-und-Lagerungs Technich voraussetzt, die noch nicht fertigentwickelt ist, um den CO2-Reduktionszielen gerecht zu werden. Dies wird die Preise in allen Bereichen weiter steigern, zu weiteren Rebellionen - und hoffentlich zur Auflösung des Regimes der Eurokraten in Brüssel führen??