Zukunft des Euros Bestenfalls Unsicher

Posted By Anders On May 17, 2008 @ 00:05 In Deutsch, Euromed | 1 Comment

[1] EUOBSERVER / BRÜSSEL 15.05.2008 - von Lucia Kubosova: Der niederländische Finanzminister Wouter Bos sprach vor dem Brüsseler Wirtschaftsforum am 15. Mai und warnte, mit einer grösseren Schuldenlast auf die öffentlichen Budgets wegen steigender Renten und Gesundheitskosten, mit einer abnehmenden Bevölkerung im Arbeitsalter gepaart, seien 3% jährliche Etat- Defizite nicht mehr zulässig.

Öffentliches Defizit und Schulden
sind die beiden Schlüsselindikatoren, die durch basale Regeln der Europäischen Währungsunion regiert werden, und zwar mit einer Schwelle von 3 % Ausgabe des Bruttosozialprodukts sowie eine obere Grenze der Staatsverschuldung von 60% des
Bruttosozialprodukts.
 
Während die meisten EU-Länder (mit Ausnahme von Frankreich) sich hinsichtlich der öffentlichen Ausgabenhandhabung gebessert haben, hätten 7/15 der Eurozonenstaaten im vergangenen Jahr eine höhere Staatsverschuldung als erlaubt, darunter die 3 Schwergewichtler Deutschland (65%), Frankreich (64.2%), und Italien (104%). Graph links von der  [2] National Treasury Management Agency (Ireland)
 
Diese Staaten "werden durch politischen Druck genötigt, immer mehr zu leihen und ihre Staatsschulden zu steigern, und zwar mit Folgen für die Zinssätze und die Inflation," deutete er an und fügte hinzu:" Der wirkliche Test für den Euro ist nicht jetzt, sondern in etwa 10 Jahren".

"Daher, meiner Ansicht nach, muss man  die langfristige Überlebenschancen des Euros in Frage stellen," notierte der ehemalige  EU-Kommissar, Fritz Bolkenstein 2006.

Jedoch, die Geschäftswelt ist mit dem Euro und der EU glücklich? Überraschenderweise eben nicht!

[3] ICM interviewte 1,000 Chef-Direktoren in Grossbritannien - zwischen dem 11. und 29. September für "Open Europe"
ICM wählte eine sinnvolle Probe von Geschäften aller Grössen. Man fragte auch, wieviel Handel jede Gesellschaft mit der übrigen EU betreibe.

Zur Zeit meint die Geschäftswelt, die EU "versage"
52% stimmte zu, "die EU versagt" . Grossbritannien bleibt wohlhabender und sicherer, wenn wir das Pfund behalten und von der EU die Macht zurücknehmen" . 36% stimmen zu, "die EU ist ein Erfolg". 

Die USA wird oft kritisiert, mit ihren Budget-Defiziten zu lax umzugehen. Jedoch, im Vergleich mit dem obigen Graphen zeigt der   [4] Graph rechts  hinsichtlich der Staatsverschuldung als Prozentsatz des Bruttosozialprodukts, die USA schneidet genau so schlecht/gut ab wie z.B. Deutschland! 

Gesteigerte Regelungen haben laut den Direktoren die Vorteile des Gemeinsamen Marktes überschattet
Trotz der Gelübde der Kommission, die Regelungen zu mindern, gibt es eine sehr starke Auffassung, dass die Last der EU-auferlegten Regelungen weiterhin zunimmt. Interessanterweise ist dies nicht nur eine Auffassung der kleinen Geschäftsunternehmen – die Auffassung der steigenden Regelungen ist unter den Grössten am deutlichsten zu erkennen.

Ingesamt 59% meinen, die EU-Regelungsbelastung nehme zu, 35% denken, sie bleibe unverändert und nur 4 % meinen, sie nehme ab. Jedoch, unter den grössten Geschäftsunternehmen (250 + Angestellte) denken verblüffende 70%, Regelungen nehmen zu, 27%, dass sie unverändert bleiben und nur 2% meinen, sie nehmen ab.

Wem vertraut die Geschäftswelt?
Trust    Not Trust   Net
Der Europäische Gerichtshof: 66  29 + 37
MdPs in Westminster: 42 55 -13
Britische Kabinettsminister: 42 55 -13
Der Ministerrat: 30 54 -24
Das Europaparlament 34 61 -27
Die EU-Kommission 31 65 -34

Die Geschäftswelt meint, die Bedeutung Europas werde in der Weltwirtschaft abnehmen. Sie schätzen die Aussichten Europas auf derselben Stufe wie die Afrikanischen!!!

Kommentar: Die EU ist eine künstliche Konstruktion ohne die Stütze der europäischen entmündigten Völker - was auch aus den sehr niedrigen EU-Wahlbeteiligungen hervorgeht.

Laut einer [5] Umfrage  am 1. Mai, 2008,  durch den BdB (Bund deutscher Banken) und in der Berliner Zeitung veröffentlicht, meinen mehr als die Hälfte der Befragten, der Euro sei für die Preissteigerungen der letzten Jahre verantwortlich. In Deutschland hat der Euro ja den Spitznamen "teuro"
Etwa  34pc der Deutschen wollen den Euro begraben und die Mark zurück.

Bezügl. der Solidität des Euros: Ich kann als Laie nicht sehen, dass der Euro besser fundiert ist, als der US-Dollar. Wie von [6] EU Kommisar Almunia zugegeben hat die US-Dollar Zone eben den Vorteil höherer Produktivität als die Euro-Zone - sowie eine [7] jüngere Bevölkerung (Durchschnittsalter 35 Jahre) als die Euro Zone (38 Jahre) - und dieser Unterschied wird künftig zunehmen
.
Die [8] Fertilitätsrate in der EU war 1.48 im Jahre 2003. [9] Dieser Graph zeigt, die Rate ist in den USA deutlich höher als in Europa.

So, die jetzige Dollar-Schwäche muss andere Gründe haben als strikt Wirtschaftliche. Ich würde raten, dass die Spekulationen gewisser superreicher Bankiers dahinter stecken. Diese[10] [11] Spekulanten besitzen [12] so unglaublich viel Geld, dass sie von einem Tag zum anderen den Euro zum Absturz bringen können und ihre satten Gewinne einfahren können, wie es gleich nach Einführung des Euros war, als dessen Kurswert von 1.18 auf 0.62 dem Dollar gegenüber abstürzte -  Wie sie des weiteren 1929 (Wall Street Crash) machten, wie [13] George Soros es 1992 mit dem Britischen Pfund machte,  wie sie es mit der US Darlehenskrise eben gemacht haben, und eben mit der [14] Northern Rock and Bear Stearns Banken-Krisen.

Vor Spekulation ist die EU kein sicherer Hafen. Je grösser die Währung, um so grösser ist der Happen für sie!! In der Eurozone sind die Nationalstaaten von Zinsregelungen abgeschnitten. Z.B. möchte Deutschland jetzt wegen Inflationsgefahr die Zinsen erhöhen - während die Südeuropäer unbedingt den Zins senken wollen. Daher bleibt der Eurozins bis auf weiteres stabil - und alle bleiben unzufrieden!

Das Euro Projekt hätte gut und gesund sein können - wenn die Ideologie nicht wäre. Heute ist der Euro wegen der immensen Staatsverschuldungen ein Koloss auf tönernen  Füssen - und wegen zunehmender Verbitterung wegen der damit verbundenen Bürokratie. Morgen wird er wegen des Beitritts der undisziplinierten Wirtschaften der 3. Welt (durch die Union für Mediterranien) im Chaos sein. Die damit verknüpfte Einwanderung wird natürlich das Durchschnittsalter der "Europäer" senken.

Jedoch, Produktion ist  heute keine Frage der Menge mehr - sondern der Qualität. Unglücklicherweise, ist die Einfuhr von Leuten aus der 3., muslimischen Welt keine besondere Bereicherung/Entlastung des Arbeitsmarktes geworden - sondern eine riesige [15] Belastung für den Sozialstaat und [16] hier. Wegen muslimischen Widerwillens, die eigene arbeitswiderwilligen Kultur aufzugeben wird es auch so bleiben - immer mehr je grösser die [17] muslimische Einwanderung wird.

So, mein Rat an die Dänen, bevor sie zur Abstimming über die Einführung des Euros in Dänemark gehen: Behaltet die dänische Krone und meidet den künftigen Scherbenhaufen, den der Euro wird, wenn sich die "Partnerländer" aus Nordafrika und dem Pulverfass: dem Nahen Osten  der [18] Mittelmeerunion mit ihrer Scharia Banking  dem Euro anschliessen. Bedenket, was der niederländische Finanzminister sagte: "Der wirkliche Test für den Euro kommt erst in 10  Jahren".

 


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URLs in this post:
[1] EUOBSERVER : http://euobserver.com/9/26146
[2] National Treasury: http://www.business2000.ie/cases/cases_7th/case21.htm
[3] ICM interviewte 1,000 Chef-Direktoren in Grossbritannien: http://www.openeurope.org.uk/businesspres.pdf
[4] Graph rechts: http://zfacts.com/p/318.html
[5] Umfrage: http://www.telegraph.co.uk/money/main.jhtml?xml=/money/2008/05/03/cnger103.xml
[6] EU Kommisar Almunia zugegeben: http://euro-med.dk/?p=926
[7] jüngere Bevölkerung: http://www.globalbritain.org/BNN/BN26.pdf
[8] Fertilitätsrate in der EU: http://ec.europa.eu/employment_social/news/2005/mar/demog_gp_en.html
[9] Dieser Graph zeigt, die Rate ist in den USA deutlich höher als in Europa.: http://bp0.blogger.com/_ngczZkrw340/R2PFfWlCyhI/AAAAAAAACrs/fhRh1_bO6Eg/s1600-h/comparative+fertilit
y.jpg

[10] : http://euro-med.dk/?p=488
[11] Spekulanten: http://euro-med.dk/?p=512
[12] so unglaublich viel Geld: http://www.bibliotecapleyades.net/sociopolitica/esp_sociopol_rothschild03.htm
[13] George Soros: http://euro-med.dk/?p=122
[14] Northern Rock and Bear Stearns Banken-Krisen.: http://euro-med.dk/?p=770
[15] Belastung für den Sozialstaat: http://borsen.dk/nyhed/81323/
[16] hier: http://danmark.wordpress.com/2007/07/15/immigration-costs-in-sweden-amount-to-almost-297-pc-of-the-p
ublic-budget-2001/

[17] muslimische Einwanderung wird: http://ec.europa.eu/external_relations/euromed/conf/naples/index.htm
[18] Mittelmeerunion: http://euro-med.dk/?p=573