April 12 (Bloomberg) Wenn die Nahrungsmittelpreise weiterhin so ansteigen werden wie jetzt, werden die Folgen fürchterlich sein. Hundert Tausende Menschen werden hungern, was zu einem Einbruch der wirtschaftlichen Umwelt führen wird," sagte (IWE Chef) Strauss-Kahn (Bilderberger 2000) heute Reportern bei der halbjährlichen IWF Tagung in Washington. 

Der Premierminister Haitis Jacques Edouard Alexis wurde heute vom Senat seines Landes nach gewalttätigen Protesten wegen steigender Nahrungsmittelpreise seines Amts enthoben, meldeten Nachrichten-Agenturen heute (12.04.08).

Am 8. März, 2008,  sagte Margot Wallström,  die 1. Vize-Präsidentin der EU Kommission: " Diese Woche berichtete die Direktorin des World Food Program in Rom - Josette Sheeran - dass Nahrungsmittelpreise und Brennstoffpreise, die wie Raketen steigen, einen Unterschuss von 500 Millionen Dollars am 2008er Budget von insgesamt 2.9 Milliarden bewirkt haben. Sogar sind wir nur im Monat März. Es ist äusserst ernst. Das Hilfsbüro ernährt fast 89 Millionen Menschen in 78 Ländern, darunter 58.8 Millionen Kinder. Josette Sheeran gibt den boomenden Wirtschaften Indiens und Chinas, schlechter Ernte und Dürre die Schuld… aber der Hauptfaktor ist die wachsende Nachfrage nach Bio-Brennstoff in der EU und den USA.

Das World Economic Forum sagte im Jan. 2008 Bio-Brennstoff- und klimabedingte Hungersnot voraus:
Im vergangenen Jahr wurden mehr als 100 Mio Tonnen Getreide in Bio-Brennstoffproduktion umgewandelt - in Äthanol. Globale Nahrungsmittelreserven sind nun so niedrig wie vor 30 Jahren. Über 100 Millionen Menschen können es sich nicht mehr leisten, Mais oder Weizen zu kaufen. In den ärmsten und am mindesten entwickelten Ländern der Welt sind die Nahrungsmittelpreise um durchschnittlich 30% während einzig die letzten 2 Monate gestiegen. Wir haben ernste und gewalttätige Krawalle in Burkino Faso, Cameroon, Senegal und Marokko gesehen. .. sogar Ägypten hat begonnen, Nahrungsmittel zu rationieren. Es ist klar, dass wir weitere Produktion von Äthanol aus Bio-Masse nicht mehr erlauben können." 

Nicht desto weniger fährt die Torheit weiter! Beim Frühjahrsgipfel der EU überlegte man bloss, auf die spätere Forderung nach 10% Biobrennstoff im Benzin zu verzichten, verabschiedete aber nichts. Auch nicht das US Landwirtschaftsministerium ist gewillt, Brachfelder grösser als der Staat New York freizugeben.

CO2 hat mit dem Klima gar nichts zu tun. Das einzige Argument für Bio-Brennstoff ist ein Bedarf, uns von den russischen und arabischen Energiequellen unabhängig zu machen. Jedoch, das Argument hört man sehr selten.

Dieses Szenario erinnert mich an die folgende Beschreibung der Französischen Revolution 1789 von David Allen Rivera: "Die Illuminaten schufen Situationen, die in der Bevölkerung Zwietracht säen sollten. Z.B. wies der Herzog von Orleans seine Agenten an, möglichst viel Korn aufzukaufen. Dann wurde das Volk durch falsche Gerüchte dazu verleitet zu glauben, der König würde absichtlich aufkaufen, um Mangel zu verschaffen, sodass das französische Volk verhungern sollte. Mitverschworene in der Regierung waren mit einer wilden Inflation behilflich. So wurde das Volk manipuliert, sich gegen einen König zu wenden, der die Mittelklasse gestärkt hatte. Das Königtum wurde zerstört und die Mittelklasse unterdrückt."

EU Observer (9.4.2008)  "Eine globale Nahrungsmittelkrise wird offenbar," sagte der EU Kommissar für Humane Hilfsarbeit,  Louis Michel nach einer Sitzung mit dem Kommissionspräsidenten der Afrikanischen Union, Jean Ping, "weniger ersichtlich als die Ölkrise - aber mit der möglichen Wirkung eines wirklichen humanitären und wirtschaftlichen Tsunamis in Afrika." Der Kommissar sagte, die EU werde die Nahrungsmittel-Nothilfe von derzeit 650 auf 1.2 Milliarden Euro aufstocken.
Steigende Forderung nach Bio-Brennstoff hat eine scharfe Minderung der Agrar-Areale, die mit Nahrungsmittelfrüchten bepflanzt sind, zur Folge. Etwa  16% der Agrar-Areale der USA,  die vormals mit Sojabohnen und Weizen bepflanzt waren, werden nun für Mais-Anbau in Hinblick auf Bio-Brennstoff verwendet. Der Schatten einer neuen Hungerkatastrophe, weil Nahrung für Millionen von Menschen zu teuer geworden ist, ist das Ergebnis eines plötzlichen und dramatischen Anstiegs der Nahrungsmittelpreise rundum auf der Welt. 
Steigende Preise all der wichtigsten Getreidefrüchte der Welt und anschwellende Furcht vor Mängel quälen die internationalen Märkte und erzeugen Unruhe.

Der Vorsitzende der Renova, sagte. “Vor 2 Jahren kostete ein Bushel (36,35 Liter) Mais 2 Dollars. Heute kostet er 6 Dollars.” (Times Online 7. Apr. 2008).

Die Törichtkeit des Bio-Brennstofs (Money Week 3. Apr. 2008)
Am 15. april, 2008 wird der Bio-Transport-Brennstoff Beschluss in Kraft treten. Das bedeutet Forderung nach 2.5% Bio-Brennstoff in den Benzinbehältern, eine Zahl, die vor 2010 auf 5.75 % und vor 2020 auf 10% steigen soll. 

Laut dem Internationalen Wasserinstitut in Stockholm werde der Wasserbedarf der Landwirtschaft sich vor 2050 verdoppeln, hauptsächlich wegen steigenden Bedarfs des Bio-Brennstoff-Sektors. Es werden  3-4 Liter Wasser verbraucht, um 1 Liter Äthanol zu produzieren. Ein Durchschnittsauto in den USA fordert jährlich den Ertrag von 4.4 ha Ackerboden!  70% mehr Energie wird für die Herstellung von Äthanol gefordert, als die Energiemenge, die Äthanol enthält!!!
All das bedeutet, dass Nahrungsmittel viele jahrelang knapp bleiben werden.
Energiepolitik war schon immer mit Politik geladen - aber mit jeder Woche wird sie immer mehr politisch.

Wechsel von Nahrungsmittel- in Bio-Brennstoff- Herstellung (The Guardian 5. Apr.  2008)
Seit FAO's Rapport im April 2006 haben zehn Tausende von Farmern sich auf Brennstoff- statt Nahrungsmittelproduktion umgestellt, um die Abhängigkeit der USA von importiertem Öl zu mindern.

Angeregt von freigiebigen Zuschüssen und einer EU Verpflichtung  zur Steigerung des Bio-Brennstoffverbrauchs, um Klimaänderung entgegenzutreten, sind mindestens 8 Mio ha Mais, Weizen und Soja, die vormals für Nahrungsmittelherstellung verwendet wurden, in den USA aus der Nahrungsmittelproduktion herausgenommen worden.
Lester Brown, Direktor des Earth Policy Institute in Washington, sagte gestern, Ackerland, dessen Ertrag in Bio-Brennstoff verwandelt worden ist, hätte einzig in den letzten 2 Jahren etwa 250 Mio Menschen ernähren können! 
Robert Zoellick, Präsident der Weltbank,  sagte in dieser Woche, dass die Preise aller Sorten von Stallfutter seit 3 Jahren um   80% gestiegen seien, und dass 33 Ländern Unruhen wegen der Preissteigerungen bevorstehen. Die Bank plant, Darlehen  für Agrarproduktion in Afrika von 420 auf 850 Mio Dollars pro Jahr ab 2009 aufzustocken.

Fleischproduktion gemindert
Hohe Getreide-Preise bedeuten hohe Ausgaben für Schweinefutter. Der hohe Energiepreis ebenso, und diese Kosten gehen mit fallenden Schweinepreisen einher, sodass diese in den USA sogar unter Produktionskosten-Niveau gesunken sind.
Wirtschaftler sagen voraus, dass einige in diesem Jahr die Produktion drosseln und andere abwirtschaften werden. Smithfield Foods Inc, der grösste Schweine-Produzent des Landes, hat schon mitgeteilt, man werde wegen hoher Kosten die Produktion drosseln.

Folgen  der Hungersnot
"Mal unter der Oberfläche grösserer sozialer oder politischer Aufstände - der Französischen und Russischen Revolution, des militärischen Einbruchs Deutschlands 1918 oder in neuerer Zeit des Tiananmen Platzes Chinas kratzen - und man findet, dass Mangel an Essen wegen versagender Feldfruchterträge, Blockaden oder himmelhoher Preise das Zentrale ist.

Nicht wundersam, dass die steilen Anstiege der Preise von Grundnahrungsmitteln wie Weizen, Gerste, Mais, Reis, Baumwolle und Soja Schockwellen durch eine entwickelte Welt senden, die die Niedrigpreise der Supermärkte gewohnt ist."

Ein FAO Rapport besagt: "Bio- Brennstoff ist dabei, Ressourcen umzuverteilen (z.B. Ackerland, Arbeitskraft und Kapital) von der Nahrungsmittelherstellung zur Herstellung von Bio-Brennstoffmaterial." Der Leiter der humanitären Arbeit der UNO, John Holmes, warnte bei einer Notstands-Hilfskonferenz in Dubai vor zunehmenden Krisen in den Unruhe-Herden der Welt wegen der Nahrungsmittelpreise.

Chinesische Getreide-Anbauer  bekamen 2007 Yuan 51.4 Milliarden (6.9 Milliarden U.S. dollars) als Direkt-Zuschüsse was  66% mehr als 2006 ist, sagte das Landwirtschaftsministerium am 26.12.2007.

Gebiete mit Unruhen wegen Hungersnot infolge hoher Nahrungsmittelpreise:
Es hat Proteste und Unruhen gegeben in: Guinea, Ägypten, Marokko, Uzbekistan, Jemen, Burkina Faso, Mauretanien, Niger, Senegal, Haiti, Bolivia og Indonesien, Argentina, Peru, Cameroon. Mozambique  sowie  Mexico - und Horten in Süd Korea. In den jüngsten 2 Monaten haben Vietnam, Cambodia, Ägypten, Indien, die Philippinen und Thailand den Getreide-Export gestoppt oder den Preis auf mehr als  $1,200 pro Tonne angehoben, um den Export zu stoppen.  Bill Clinton singt am 7. Apr., 2008 mit im Chor :" Das, was auf dem Nahrungsmittelmarkt wirklich weh tut, ist, dass Amerika auf Äthanol umsteigt. Während die Leute dort zum Mais übergehen, habt Ihr in Italien Pasta-Krawalle wegen dessen, was einige in der amerikanischen Landwirtschaft tun." Die himmelhohen Nahrungsmittelpreise werden in China schon akut empfunden. Robert Ziegler,  International Rice Research Institute, in den Philippinen, warnt, dass Unruhen möglich seien, wie die Chinesen mehr Reis essen, als produziert wird, und weil die Reispreise in den letzten 5 Jahren  sich auf 400 Dollars je Tonne verdoppelt haben.  "Wir sind in einer Vor-Krise. Es sieht nicht gut aus," sagt Ziegler. " Im Vorjahr hat Russland Kontrolle mit den Grosshandels-Preisen gewisser basaler Nahrungsmittel eingeführt, um zu verhindern, dass sie all zu hoch kämen, was für die Beliebtheit Putins nicht gut gewesen wäre. Letzte Woche sagte die UNO, dass die Nahrungsmittelpreise um 75% seit 2000 gestiegen seien, und dass Budget-Zwang die Nahrungsmittelhilfe an Entwicklungsländer beschränken könnte. Seit den letzten 2 Jahren ist Australien - einer der grössten Getreideproduzenten der Welt -von einer schweren Dürre betroffen."

Club of Rome und "Limits to Growth"
1972 legten Donella Meadows, Jorgen Randers und Dennis Meadows die Umwelt-Religion dar mit ihrem Buch"Limits to Growth" (Wachstumsgrenzen) - in 12 Mio Exemplaren verkauft. Es wurde am
Massachusetts Institute of Technology entwickelt, das mit der Gehirnwäsche des Tavistock der Neuen Weltordnung  eng verbunden ist, und das beschäftigt/beschäftigte: Mordechai Rothschild , Casey Rothschild , Emma Rothschild , Michael Rothschild (Ph.D. 1969). LindaRothschild , Kenneth Rothschild  , Dave Rothschild (Master of Science) , Bruce Rothschild .

"Wenn der jetzige Wachstumstrend in der Weltbevölkerung, in der Industrialisierung, Umweltverschmutzung, Nahrungsmittelproduktion und Ressourcenverbrauch unverändert fortfährt, wird man die Wachstumsgrenzen im Laufe der nächsten 100 Jahre erreichen. Die grösseren Industrieanlagen setzen Verschmutzung frei mit solchem Tempo, dass sie nicht mehr aufgesaugt werden kann. Die Verschmutzung nimmt sehr rasch zu und verursacht einen umgehenden Anstieg der Sterblichkeit und Abnahme der Nahrungsmittelproduktion. Zuletzt sind die Ressourcen schwer erschöpft. Die Bevölkerung nimmt zuletzt ab, weil die Sterblichkeit durch Mangel an Nahrung und Gesundheitdienstsleistungen in die Höhe getrieben wird. Dies wird viel früher als 2100 vorkommen."
Kommentar: In der revidierten Ausgabe 30 Jahre nach Erscheinung des Buches ist dies schon eine Verlängerung der ursprünglichen Zeitperspektive um 100 Jahre!

Die Lösung: "Gleichgewicht"
"Es gibt nur 2 Mittel, um die fehlende Balance infolge des überwältigenden Wachstums der Weltbevölkerung wiederherzustellen: 1. Entweder muss die Geburtsrate herunter oder 2. die Sterblichkeit muss wieder hinauf.

All die "natürlichen" Begrenzungen des Bevölkerungszuwachses wirken nach Pkt. 2: Sie steigern die Sterblichkeit. Jede Gesellschaft, die das meiden will, muss die Geburtsrate aktiv mindern."  Kommentar: Hiernach wurde freier Schwangerschaftsabbruch im Westen eingeführt - sodass wir jetzt "Arbeitskraft" importieren müssen!!

Aber einzig die Bevölkerung zu stabilisieren ist nicht genug, um Überverbrauch und Zusammenbruch zu verhindern. Auch nicht konstantes Kapital bei steigender Bevölkerung reicht aus.

Das Gleichgewicht würde fordern, dass man gewisse Freiheiten aufgibt, so wie eine unbegrenzte Menge Kinder oder Verbrauch unkontrollierter Mengen von Ressourcen zugunsten anderer Vorteile, so wie Befreiung von Verschmutzung, zu viele Menschen und die Drohung eines Einbruchs des Weltsystems.

Die Bevölkerungsexplosion im Süden und die alternden Bevölkerungen im Norden, das Risiko grösserer Störungen des Weltklimas, die brenzlige Nahrungsmittel- und Wasserversorgung in vielen Gegenden der Welt sind alle Zeichen dafür, dass grosse Änderungen stattfinden."

Kommentar: Die Voraussagen des "Limits to Growth" waren nicht haltbar. Aber seine Perspektiven sind das Werkzeug der kapitalistich-kommunistischen, illuministischen Neuen Weltordnung (NWO) und ihres Arms, des Club of Rome. So was anfangen? Klima-Panikmache und Hunger!
Der Erfolg der französischen Revolution muss wiederholt werden.
Es ist auffällig wie die NWO Organisationen: die UNO, der IWF, die FAO, World Economic Forum, die Weltbank, Earth Policy Institute in Washington, International Rice Research Institute, Bill Clinton, EU Kommissar für Humane Hilfsarbeit,  Louis Michel, 1. Vize-Präsidentin der EU Kommission, Margot Wallström vor Hungersnot warnen - wonach weder die illuministische EU (explanatory part)  noch die illuministische USA die Bio-Brennstoff bloss mindert!!! Das ist schon sehr verdächtig.

 
Die NWO folgt der Hegelianer-Dialektik: 1. These: Nicht-existentes Problem (menschenverschuldete Aufwärmung) erfinden , an die nun nicht einmal Experten mehr glauben. 2. Antithese: Mit dieser falschen Begründung führten sie die illuministen-erwünschte CO2-Abgabe ein, wobei sie eine enorme Teuerung von Transport und Lebensmitteln auslösten. Zudem stellen ihre Banken nach unverantwortlicher Kreditgabe plötzlich ihre Kreditgewährung ein:"Bankenkrise" und weniger Geld zum Kaufen. 3. Synthese: Hunger! Die sich wie immer bei Hungernden einfindenden Krawalle und Chaos bleiben nicht aus. Die werden erwartungsgemäss die illuministische UNO stärken und dem Weltstaat freie Bahn bereiten. Das Motto der Leute hinter der NWO ist: "Ordo ab Chao" - Ordnung aus Chaos - aber vorerst Chaos schaffen!
Ausserdem könnte Hungersnot ein Mittel für den von Club of Rome erklärten Wunsch nach einer drastischen Bevölkeungsreduktion sein.