EU: Betrug. Das sind wir!
In 2004 hatte die EU eine mutige Frau, Marta Andreasen, als Chefin der Recnungsabteilung der EU-Kommission. Sie behauptete öffentlich, das 100-Milliarden-Euro EU-Budget sei der Verschwendung und dem Betrug ausgesetzt.  Woraufhin man sie kurzerhand entliess.

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Heute stellt Marta Andreasen in der the BBC fest:”Das Rechnungslegungssystem ist verwundbar für Betrug und ist nicht gestaltet, um Zahlungen zentral zu kontrollieren.” Sie fügt hinzu: ” Es hat eine Menge Fensterstaffierung gegeben, aber grundsätzlich ist die Kritik der Revision nicht geändert.

Martha Andreasen war die dänische Leiterin der Recnungsabteilung der EU-Kommission. Entlassen wegen Ehrlichkeit !

Nun zum 13. mal nacheinander hat die Revision abgelehnt dem Budget der EU ein reines Gesundheitsattest zu erstellen.

Eine herausragende Sache ist, dass die Revision mindestens 12%  von den  32.4 Milliarden Euro  für strukturelle politische Projekte identifiziert hat , die “nicht hätten ausgezahlt werden sollen. Besonders in den Bereichen Regionale Entwicklung und soziale Zusammenhangskraft.

An die EU: Hände weg von  Europa!

“Was die Revision den Bürgern Europas sagt ist: Gerade jetzt können wir nicht sagen, dass Ihre Steuergelder in gesetzlicher Weise gehandhabt werden”, erzählte Dan Jörgensen, ein dänisches EU-Parlamentsmitglied, auf einer Presse-Konferenz.

Die Revision enthüllte keinen grösseren Betrugsfall, aber sie sagte, einige der grosszügigen Hofunterstützungen armer Regionen und Hilfe für die Entwicklung armer Regionen seien - oder seien vielleicht - den falschen Leuten in die Taschen geraten.


Unter neuen Begünstigten der EU-Agrarhilfe sind Eisenbahnen, Gestüte und Reitklubs, Golf- und Freizeitklubs sowie Stadträten”, sagt der Bericht.

Daniel Hanan , MEP, von The Telegraph schreibt: Sogar die kleinen Beträge, die ordentlich ausgegeben werden, gehen oft an dummes Zeug: Ein Labour Stadtrat in meinem Wahlkreis sagte eine 6 monatige Arbeits-Ruhepause an, um die Wirkung der Geschlechtseinstellung im Bereich Müll-Handhabung zu studieren”.

“Die Europäische Kommission arbeitete ein System aus, wo sie die Anerkennung für die Geldausgabe bekommt - während die Mitgliedsstaaten die notwendigen Steuern aufbringen müssen. Folglich haben die Eurokraten die Neigung, ihre Bewilligungen unkritisch umherzusprühen, indem sie hoffen mit jedem Scheck Beliebtheit erkaufen zu können”

Die neue Klasse der Schmarotzer, die wir umsonst bezahlen
Und so ist eine ganze Klasse ins Leben gerufen worden, deren Lebensgrundlage von europäischen Budget-Massnahmen abhängt: Beamte, grosse Landbesitzer, Ratsvorsitzende, Jean Monnet Professoren, Lobbyisten, Lieferanten, Hilfsorganisationen und Pressionsgruppen (sowie NGOs).

Diese Klasse ist grösser als im allgemeinen angenommen. Vor ein paar Wochen war ich Gastgeber bei einem Treffen im Europaparlament für ein Netzwerk von Städten aus der EU. Es waren vielleicht 100 Menschen zugegen, von denen nur 4 gewählte Vertreter waren. Alle die anderen varen Beamte. Und zwar nicht vom üblichen Schlag: Sie waren im grossen ganzen die “European Officers” der jeweiligen Gemeinden- mit andern Worten Leute, deren Darlehen von der EU garantiert wurden. Jedesmal wenn ich sie bat, mir Beispiele dessen zu geben, womit sie sich beschäftigten, sagten sie wiederholt wie ein Anrufbeantworter ohne Details, sie wären Verbindungspersonen zur Kommission, betrieben Erneuerung und verbreiteten kenntnisse über geeignetste Methoden.

Die EU ist  - ein Mechanismus zur Umverteilung von Reichtum zu Leuten , die direkt oder indirekt auf der Lohnliste der EU sind
Mein Kollege, James Elles, z.B. schaut stets nach Auswegen um die Ausgaben zu mindern. Aber die meisten Euro-Parlamentsmitglieder hindern ihn daran, dem Projekt Geld zu entziehen. Denn sie wissen, dass ihre eigene Ausgabensweise bei weitem nicht vorbildlich ist.