Der Osten Ist Rot - Und Der Westen Auch

Posted By Anders On February 21, 2008 @ 00:32 In Deutsch, Euromed | No Comments

Dies ist die deutlichste Kundgabe seitens der Neuen Weltordnung selbst über ihre Absichten, Taten und Mittel, die ich bisher gesehen habe: "Der politische Philosoph, John Rawls, behauptete, dass politische Institutionen " hinter einem Schleier der Unwissenheit" erdacht werden sollen… ..Glücklicherweise ist eine solche Ordnung schon am Platz."   Hiernach kan man jegliches Gerede von "Konspirationstheorie" bezüglich der Neuen Weltordnung ganz ruhig durch "Konspirationspraxis" ersetzen.

G. JOHN IKENBERRY ist Albert G. Milbank Professor der Politik und  Internationaler  Anliegen an der Princeton University, USA. Das Folgende ist ein Auzug aus seinem Artikel [1] The Rise of China and the Future of the West”, im “Foreign Affairs” Jan/Febr. 2008 veröffentlicht, dem Organ des US Council on Foreign Relations (CFR), die "unsichtbare Regierung der USA" benannt, indem es alle US-Präsidentschaftskandidaten, Verteidigungs-, Finanz- und Aussenminister seit dem 2. Weltkrieg [2] nominiert hat und die lauteste Stimme der [3] Neuen Weltordnung   [3] Rothschild/Rockefellers ist.

Die Botschaft ist:  Künftiger Weltfrieden  sei nur möglich, wenn wir jegliche nicht  schon entwendete Macht (und unsere Seelen) der undemokratischen Weltregierung (World Governance) durch die Multinationalen  Gesellschaften der Neuen Weltordnung abgeben: "Je mehr die westliche Ordnung die kapitalistischen Staaten in tief verwurzelte Institutionen einbindet, um so besser vertragen sie sich und folgen gemeinsamen Regeln, und je weiter verteilt die Vorteile sind,  desto wahrscheinlicher ist es, dass aufkommende neue Mächte ihre Interessen durch Integration und Anpassung eher als durch Krieg sicherstellen werden. Also meinen sie: Wir sollen Vasallen und Klienten bei der Neuen Weltordnung sein, wenn wir Wohlstand und Frieden haben wollen. Wenn König Mammon regiert, wollen wir dafür nur eine Kleinigkeit: Eure nationale, kulturelle und religiöse Identität.  Durch unsere Verordnungen und Institutionen wollen wir die engen Rahmen eures Daseins festlegen!!
In früheren Zeiten nannte man sowas, sich dem Teufel zu verschreiben!
Andere nennen es "Das Peer Gynt-Syndrom.

Viele Bush-Verwaltungsleute seien gegen das multinatonale, regelbasierte System, das die USA geschaffen und geleitet haben, feindselig gesonnen. Solche Feindseligkeit nennt das CFR töricht und gefährlich!!

Der Kapitalist Salomon Rothschild. Merken Sie sich das Zeichen der versteckten Hand. .

"Das Erste, was die USA zu tun haben, ist sich selbst als Kämpe des globalen Regierungssystems wiederherzustellen, das die westliche Ordnung zementiert. Das zu tun, wird vor allen Dingen die Art der Problemlöasung erleichtern, die alle Länder in eine bessere Lage versetzt.

Das strategische Verständnis hinter sowohl der NATO als auch  den ostasiatischen Bündnissen Washingtons ist, dass die USA mit seinen Verbündeten zusammenarbeiten werde, um Sicherheit zu schaffen, und sie über die Entscheidungen über Machtanwendung zu Rate ziehen werde. Dafür sollen die USA-Verbündeten mit der USA-geführten westlichen Ordnung zusammenarbeiten.

Eine der  Kräfte hinter der Globalisierung und einer der wirklichen Herrscher der westlichen Welt: Das multinationale Exxon entstand nach der Aufteilung von Rockefellers Standard Oil 1911. Die Rothschild Partner  Barclays, [4] State Street Corp. und J.P. Morgan haben grosse [5] Aktienposten.

Diese Bündnisse sind Teil einer weiteren westlichen institutionellen Architektur, die Staaten erlaubt mit einander Geschäfte zu machen.  Auf der wirtschaftlichen Seite würde dies einbeziehen, auf den Vereinbarungen und der Architektur der World Trade Organisation (WTO) zu bauen.

Die USA und Europa müssen am Tisch Platz nicht nur fur China, sondern auch für Länder wie Brasilien, Indien, und Südafrika finden. Ein Goldman Sachs Bericht über die sogenannten BRICs (Brasilien, Rusland, Indien und China) notierten,  binnen dem Jahr 2050 können die Wirtschaften dieser Länder zusammen die der ursprünglichen G-6 Länder (Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Grossbritannien und die USA) übertreffen. 

Napoleon in Rothschild-rotem Revolutions-Anzug. Merken Sie sich das Zeichen der versteckten Hand.

Das Aufblühen Chinas wird zweifelsohne eines der grossen Dramas des  21. Jahrhunderts werden. Chinas aussergewöhnliches  wirtschaftliches Wachstum und aktive Diplomatie sind schon  dabei, Ostasien umzuwandeln, und die kommenden Jahrzehnte werden noch grösseres Wachstum der chinesischen Macht und seines Einflusses sehen. Wird China die existente Ordnung stürzen - oder ein Teil davon werden?

Hinsichtlich z.B. der wirtschaftlichen Schwere wird China um das Jahr 2020 die USA übertreffen. Es ist hier für die USA wichtig in Erinnerung zu behalten, dass  es für China möglich ist,  die USA allein zu übertreffen, aber dass es sehr viel weniger wahrscheinlich ist, dass China es jemals schaffen wird, die westliche Ordnung zu überholen. Wenn China beabsichtigt, aufzustehen und die existente Ordnung herauszufordern, hat es einen viel erschreckenderen Auftrag als einfach die USA zu konfrontieren.  

Nicht alle wünschen den Vorsitzenden, Mao, und sein "Der Osten Ist Rot" oder sein "Kleines Rotes Buch" in unserer heutigen Gesellschaft. Mao war Illuminist (wie alle Kommunisten) und der grösste Massenmörder, den die Welt gesehen hat. Das heutige China  basiert immer noch auf Illuminismus - gleichwie das CFR und die Erzeugnisse, worauf das CFR sich brüstet, die [6] EU, z.B.  "Das kleine Rote Buch" hatte immensen Einfluss auf den Westen in den 1970´er jahren. Und seine Lehre ist leider nicht vergessen.  [6]

Einige Beobachter meinen, Amerikas Zeit läuft langsam ab,
indem die west-orientierte Weltordnung durch eine zunehmend ost-dominierte Weltordnung ersetzt werde. Sie sagen voraus, das Ergebnis dieser Entwicklungen werde Spannungen, Misstrauen und
Konflikt werden.

Und wie das grösste Land der Welt aufkommt - nicht von innen sondern von aussen hinsichtlich der internationalen Ordnung nach dem 2. Weltkrieg - ist es ein Drama, das mit dem grandiosen Aufstieg Chinas und dem Anfang der Asien-zentrierten Weltordnung enden werde.

              Karl Marx. Merken Sie sich das Zeichen der versteckten Hand.

China ist auf dem schnellsten Wege, eine formidable Weltmacht zu werden
Die Grösse ihrer Wirtschaft hat sich seit Ende der 1970er Jahre vervierfacht, und einige meinen, sie werde sich innerhalb der nächsten 10 Jahre verdoppeln. China ist eins der grossen Verabeitungszentren der Welt geworden und steht für etwa 1/3 des globalen Eisen-Stahl- und Kohlenverbrauchs. Es hat massive Reserven angehäuft - in einem Wert von 1 Trillione Dollars Ende 2006. 

Chinas Militärausgaben sind mit einem inflationskorrigierten Tempo von mehr als 18 Prozent im Jahr gestiegen, und seine Diplomatie streckt sich nicht nur nach Asien, sondern auch nach Afrika, Lateinamerika und in den Nahen Osten - was eine tiefgehende Änderung in der Verteilung der globalen macht bedeute.
Solche Momente sind schwanger mit Gefahr. Wenn die Macht eines herausgeforderten Staates sich abschwächt, entstehe strategische Rivalisierung, und Konflikt - vielleicht Krieg - wird wahrscheinlich

Laut Direktor [7] Mark Leonard des "European Council on Foreign Relations", hofft Peking, einen "chinesischen Traum" zu nutzen, um die Militärmacht der USA herauszufordern.
Merken Sie sich, dass die Sterne umgekehrte [8] Pentagramme sind - das Baphomet/Luzifer Siegel!! 

Aber das Aufkommen Chinas muss keinen krampfartigen Machtwechsel bedeuten. China steht nicht nur den USA gegenüber. Es steht einem west-zentrierten System gegenüber, das offen, integriert und Regelbasiert mit weitreichender und tief politischer Grundlage ist. Die heutige westliche Ordnung ist kurz gesagt schwierig umzukippen - und leicht, sich anzuschliessen. 

Diese ungewöhnlich dauerhafte und umarmende Ordnung ist selbst ein Erzeugnis langfristiger US-Führung. 
Nach dem 2. Weltkrieg traten die USA nicht nur als die führende Weltmacht hervor. Sie ergriffen die Initiative zur Schaffung universeller Institutionen, die nicht nur zur globalen Zusammenarbeit einluden - sondern auch Demokratien und Wirtschaften an einander näher brachten. Sie bauten eine Ordnung, die die Teilnahme und Integration sowohl etablierter Grossmächte als auch der neuen Staaten erleichterte. Heute kann China vollen Beitritt haben und in diesem System blühen. Und wenn es das tut, wird China emporsteigen - aber die westliche Ordnung wird leben, wenn sie richtig behandelt wird.  

Ronald Reagan auf Wahlplakat. Merken Sie sich das Zeichen der versteckten Hand. 

USAs "Alleinherrschaft" wird unausweichlich zu Ende gegen. Wenn der Entscheidungskampf im 21. Jahrhundert  zwischen China und den USA ist, wird China im Vorteil sein.  Wenn der Entscheidungskampf zwischen China und einem neubelebten westlichen System ist, wird der Westen den Sieg davontragen. 

Aber noch entscheidender ist der Charakter der internationalen Ordnung selbst - denn es ist die internationale Ordnung, die die Wahl eines aufkommenden Staates  zwischen dem Herausfordern dieser Ordnung oder der Integration in diese Ordnung gestaltet.
Es war der ausdrückliche Wunsch der Architekten der westlichen Ordnung in den 1940er Jahren, die Ordnung integrativ und umarmend zu machen. Bevor der Kalte Krieg die Welt in wetteifernde Lager zersplitterte, versuchte Franklin Roosevelt, ein Ein-Welt System zu schaffen.

Im Laufe des nächsten halben Jahrhunderts benutzten die USA das Gesetzes- und Institutionssystem, das sie aufgebaut hatten - und zwar mit guter Wirkung. Westdeutschland wurde an seine demokratischen Nachbarn durch die Kohlen- und Stahlunion gebunden (und später durch die EU)  und durch die NATO an die USA. Die Bretton Woods Tagung 1944 legte den Grund für die Währungs- und Handelsregeln, die die Öffnung und die Blüte der Welt erleichterten. Weitere Vereinbarungen zwischen den USA, Westeuropa und Japan befestigten den offenen, internationalen Charakter der Nachkriegszeit.

Nach Anfang des kaltenKrieges integrierte der Marshall Plan und 1951 der Sicherheitspakt zwischen den USA und Japan weiterhin die besiegten Achsenmächte in die westliche Ordnung.  In den letzten Tagen des kalten Krieges zeigte dieses System nochmals seinen Erfolg. Während die Sowjet Union sich auflöste, bot die westliche Ordnung einen Regelsatz und Institutionen an, die den Sowjet-Führern sowohl Versicherungen und Anregungen, effektiv ein Teil des Systems zu werden bedeutete.Nach dem kalten Krieg schaffte die westliche Ordnung noch mal die Integration einer neuen Welle von Ländern, diesmal aus der früheren kommunistischen Welt.

3 Merkmale der westlichen Ordnung sind für den Erfolg und ihre Langlebigkeit entscheidend:
1.
Im Unterschied zu den imperialen Systemen der Vergangenheit baut sie auf Normen und Satzungen wie Nicht-Diskrimination und offenen Märkten, was die Bedingungen dafür schafft, dass aufkommende Staaten darin ihre wirtschaftlichen und politischen Zielsetzungen weiterentwickeln können.
2. Der koalitions-basierte Charakter der Führung.
Die Ordnungen der Vergangenheit waren in der Regel von einem Staat dominiert.
3.
Die westliche Ordnung der Nachkriegszeit hat ein aussergewöhnlich dichtes, umarmendes und breit basiertes System von Satzungen und Institutionen.

 

USAs früherer Aussenminister, Colin Powell. Merken Sie sich   das Zeichen der versteckten Hand, die Hand hinter der  politischen Entwicklung der Welt.

China arbeitet in grossen Zügen zunehmend in eher als ausserhalb der westlichen Ordnung
und China ist sehr wohl damit im klaren, dass kein grosser Staat ohne Integration ins globalisierte kapitalistische System eine Weltmacht sein kann. Wenn ein Land eine Weltmacht sein will, hat es keine andere Wahl als die Teilnahme an der World Trade Organisation (WTO). Der Weg zur globalen Macht verläuft tatsächlich durch die westliche Ordnung und ihre vielseitigen Institutionen. 


"Je mehr Sicherheit und wirtschaftliche Verbindungen, die vielseitig und alles-umarmend sind, um so mehr bewahrt das globale System seine Zusammenhangskraft." 

[9]

"Welche Art internationaler Ordnung sehen die USA am liebsten am Platz, wenn sie weniger machtvoll sind? Aufkommende Länder in die Steuerung der internationalen Ordnung (World Governance) einzubringen, wird der Ordnung neues Leben geben."

 So, die abschliessende Frage ist: Was mögen Sie lieber - kapitalistischen Kommunismus oder kommunistischen Kapitalismus? 

 


Article printed from Euro-med: http://euro-med.dk

URL to article: http://euro-med.dk/?p=487

URLs in this post:
[1] The Rise of China and the Future of the West: http://www.foreignaffairs.org/20080101faessay87102-p30/g-john-ikenberry/the-rise-of-china-and-the-fu
ture-of-the-west.html

[2] nominiert: http://www.mega.nu:8080/ampp/cfr.html
[3] Neuen Weltordnung: http://www.the7thfire.com/new_world_order/final_warning/illuminati_grows.htm
[4] State Street Corp: http://pr.statestreet.com/us/en/20070129_1.html
[5] Aktienposten.: http://finance.yahoo.com/q/mh?s=XOM
[6] EU, z.B.: http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?type=REPORT&reference=A6-2007-0356&language=EN
&mode=XML

[7] Mark Leonard: http://www.ecfr.eu/content/entry/commentary_mark_leonard_what_does_china_think/
[8] Pentagramme: http://euro-med.dk/?p=201
[9] Image: http://euro-med.dk/billeder/21-unflag.jpg