Al Jazeera 11. Febr. , 2007: Ein 2-tägiges geheimes Treffen auf Malta zwischen 9 EU-Ländern und 12 Mitgliedsstaaten der Arabischen Liga auf Aussenministerebene mit Teilnahme von u.a.  

Spanien, Italien, Irland, Ägypten, Jordanien und Saudi Arabien. Michael Frendo, Malta's Aussenminister, sagte, das Treffen würde den interkulturellen Dialog, globale Aufwärmung, Energie, Sicherheit, Einwanderung und wirtschaftliche Entwicklung betreffen. Die Nahostkrise werde erwartungsgemäss erörtert. "Diese beiden Welten auf Malta zusammenzubringen ist an sich eine politische Botschaft zugunsten moderater Politik und gegen Extremismus und Teilung," sagte Frendo. 

 Europa verlor den Krieg gegen den Dschihad, indem es dessen Existenz leugnete (Bat Ye´or).
“Europæische Führer behaupten, der Islam sei ein wichtiger Teil der Zivilisation Europas. Diese Behauptung ist notwendig für das Euro-Mediterrane Miteinander, das - so glauben die europäischen Politiker - den Frieden gewährleistet. Sie glauben, Frieden handelt sich um andauernde europäische Zugeständnisse hinsichtlich ihrer Kultur und Identität und der Auflösung der Kultur" (Bat Ye´or).

"Die Lösung des israelsch-Palæstinensischen Konflikts ist notwendig, um dem Barcelonaer Prozess eine zentrale Rolle in der region zu geben." ( Bat Ye´or , und  Nadia Mushtaq Abbasi  (Research Fellow at the Institute of Strategic Studies, Islamabad)

Kräfte hinter dem geplanten Euromediterranen Imperium

Laut Bat Ye´or (Eurabia 2005) war der Europäisch-Arabische Dialog eine Folge französischer Bemühungen, eine neue Grossmacht zu bilden und zu führen, um den USA das Gegengewicht zu halten. Dies verstärkte sich durch die Ölkrise nach dem Yom Kippur Krieg, wo die EG-Länder bei einem Treffen in Kopenhagen im Dez. 1973 sich dem Islam unterwarfen. Seitdem seien laut Bat Ye´or alle europäischen Tagungen mit der OIC, der ISESCO und der Arabischen Liga kriechende Unterwerfung unter die Araber gewesen, die Zensur unserer Medien und Indoktrinierung islamischer Ideologie an den Universitäten Europas diktiert haben (Eurabia 2005).

Ursache der Entwicklung der  “Euromediterranen Partnerschaft"

Einige glauben, der Durst nach Öl sei die Hauptmotivation der europäischen Unterwerfung unter den Islam. Mir kommt das aus mehreren gründen nicht wahrscheinlich vor:
1.
Die Bemühungen des Westens, alternative Energiequellen zu entwickeln, wurden nach der Ölkrise  1973 wenig aufgestockt. Sogar fing man an, Atomkraftwerke abzubauen. Dies deutet nicht auf Araberfurcht hin.
2. Wahrscheinlich sind die Ölfürsten mindestens ebenso auf unser Ölgeld angewiesen, wie wir auf ihr Öl: Kein Geld oder Essen für die hungrigen arabischen Massen bedeutet Hunger, Revolution und das Ende der Araber-Dynastien.
3.
Wenn unsere Unterwerfung auf Furcht zurückzuführen wäre, hätten die Politiker möglichst wenig getan, um ein Öl-Embargo eben zu meiden. Stattdessen haben die europäischen Politiker laut Bat Ye´or die Initiative für jeden Schritt des Europäisch-Arabischen Dialogs (EAD) und des Euromediterranien ergriffen. Sie haben durch die Einwanderung, die mit der "Euromediterranen Partnerschaft" verknüpft ist, ganz unnötigerweise den Schrecken buchstäblich in unsere Stuben hereingebracht - und zwar unter sehr schlechten Vorwänden wie der niedrigen Geburtsrate, die sie durch den freien Schwangerschaftsabbruch selbst in die Wege leiteten. 
4.
Die Frage der Verknüpfung zwischen der EG und den arabischen Ländern geht viel weiter zurück als bis 1973 . Sie begann anfang der 60er Jahre, als Frankreich die Notwendigkeit einer Verstärkung des gegenseitigen Handels, der aus vielen Jahren der kolonialen Verbindungen erfolgte, betonte. Dem stimmt Bat Ye´or zu (Eurabia 2005).
5.
Andreas von Retyi (Bilderberg, Kopp Verlag, Rottenburg 2006) hat eine andere Erklärung für die Ölkrise 1973: Der Einfluss der Bilderberg-Gruppe, die auf seiner Tagung in Saltsjöbaden  1973 - vor dem Yom Kippur Krieg - wünschte, die Ölpreise zu vervierfachen. Dazu benützten sie den Yom Kippur Krieg und den doppelzüngigen Henry Kissinger, der seine Pendel/Shuttle-Diplomatie betrieb  – während der saudische Ölminister Yamani tatsächlich sein Äusserstes tat, um die Krise zu verhindern.

Was steckt hinter der Euromediterranen Partnerschaft?

Dies bedeutet nicht, dass die Araber keinen Druck auf uns ausüben. Denn das tun sie - und zwar sehr anmassend.      Aber es bedeutet,  sie werden dazu von unseren Politikern und Medien eingeladen, die  von der grössten Kapital- und Medienbesitz der Geschichte korrumpiert werden  - von den Führern der Neuen Weltordnung initiert. Die finanzierten auch     die Russisch- kommunistische Revolution   sowie die Nazi-Machtergreifung und -Industrie . Daher sind unsere Medien seit nunmehr 12 Jahren über die Euromediterrane Partnerschaft – und seit 34 jahren über den EAD schweigsam wie Austern. Diese Prozesse sind deshalb den Europäern praktisch unbekannt.

Die gesetzliche Grundlage des Euromediterranien
gibt es im Den Römischen Verträgen, Paragraphen 131, worin steht, "die Mitgliedsstaaten haben sich geeinigt, mit der Gemeinschaft die nicht-europäischen Länder und Territorien zu assoziieren, die eine besondere Anknüpfung an Belgien, Frankreich, Italien, Holland und Grossbritannien haben". Der Mann, der die Vorarbeit der Euromediterranen Partnerschaft leistete, war der EU-Kommissionsvorsitzende  Jacques Delors, der Ehrenmitglied von David Rrockefellers Club of Rome ist. Die Europäische Kommission unter dem Vorsitz von  Jacques Delors, leitete 1990 die “Erneuerte Mediterrane Politik”. “Der Zweck des Miteinander-Lernens wurde von "World Commission on Education for  21. Century" unter dem ehemaligen Präsidenten der Europakommission, Jacques Delors", beschrieben.

"Formale Bildungssysteme müssen…. der täglichen Ausübung der Toleranz angepasst werden - durch das Erlauben der Standpunkte anderer. Dank dem persönlichen  Engagement des Kommissionspräsidenten Jacques Delors  und seiner Nachfolger haben seit den 1980er Jahren unformelle  Konsultationen zwischen EU-Beamten und den verschiedenen Kirchen, Religionen und Ideenschulen Europas stattgefunden," d.h.. "wir sind nicht unterschiedlich. Reden wir bloss miteinander - dann wirst du auch die Burka lieben! Um deines Wohlergehens willen!!"

 Die Barcelona Deklaration/Die Euromediterrane Erklärung
 
Eine Region der gemeinsamen Sicherheit und des Wohlstandes schaffen, und zwar durch:
1. Politische und Sicherheitsmassnahmen 2. Finanzielle und wirtschaftliche Massnahmen  mit massiven Investitionen durch  MEDA und  Die  Europäische Investment Bank - sowie einen gemeinsamen Markt vor 2010. 3. Kulturelle und soziale Massnahmen.

Foto aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die muslimische Umma (Nation) trachtet nach der Weltherrschaft  - warum machen wir dieser Herrschaft den Weg frei? Die Ölstaaten schwimmmen in unserem Geld, das wir für ihr Öl gezahlt haben. Warum lassen wir nicht sie für ihre armen Brüder in Muhammed zahlen?

Laut dem Bericht von der  9. Euromediterranen Aussenministerkonferenz im  Nov. 2007 haben Mauritanien og Albanien sich nun auch der  Euromediterranen Partnerschaft der EU angeschlossen. Weitere Mitglieder sind:  Algerien, Marokko, Tunesien, Ägypten, Die Palästinenser-Autonomie, Jordanien, Syrien, der Libanon, die Türkei und Israel.
3 Wochen nach dem 11. September 2001, trafen sich die Euromediterranen Aussenminister in Brüssel und gaben das folgende Statement ab: " Die Minister verwarfen es als sowohl gefährlich als auch unbegründet, Terrorismus mit der arabischen und muslimischen Welt gleichzusetzen. In diesem Zusammenhang wurde die Wichtigkeit des Barcelona Prozesses von allen hervorgehoben…um den Dialog zwischen gleichgestellten Zivilisationen zu fördern." (Bericht vom 5.-6. 10.2001 in Brüssel) Seitdem ist dies die Haltung der EU!!

Neapel 2003Am 2.-3. Dez. versprach die EU den "Partnerländern" die 4 fundamentalen Rechte der EU: Freie Beweglichkeit für Kapital, Dienstleistungen, Waren und Menschen bei  "wirtschaftlichen und politischen fortschritten" - wie vom dänischen Staatsminister Fogh Rasmussen bestätigt .  Dies steht in einem Bericht, der am 28.11-2003 erschien, d.h. 4-5 Tage vor dieser skandalösen Aussenministerkonferenz! Ausserdem beschloss diese VI. Euromediterane Aussenministerkonferenz 

Die Anna Lindh Foundation, eine Institution, die einen Euromediterranen Bereich ohne "uns" und "sie" schaffen soll, und zwar durch Gehirnwäsche unserer Jugend zum Multikulturalismus. Indem sie weiss, der Islam kann/darf sich keinen Zoll bewegen, sieht die EU nur einen Ausweg, um sein Ziel zu erreichen: Die letzten Reste unserer Kultur, Religion und Vaterlandsliebe effektiv zu entfernen und die Scharia einzuführen - wie von dem Canterbury- Erzbischof vorgeschlagen, aber in England (Gerichtshöfen) und Dänemark (Nur Halal-geschlachtetes Gefieder wird verkauft) lange praktiziert.

Um dieser Entwicklung zum Erfolg zu verhelfen, gibt es das  Danish Center for Cultural Development unter dem Auswärtigen Amt, die verschiedenen EM-Jugend-Organisationen Die Medien, und hier , und hier, und hier und hier und hier und hier sowie UNESCOs Kulturkonvention .

Darüber hinaus wurde die Alliance of Civilzations (AC) von Spaniens Premier Minister Zapatero, Erdogan von der Türkei sowie UNOs Kofi Annan gegründet, um dieses Programm zu fördern. Man plant, dass die AC 2009 mit der EU Neighbourhood Policy verschmelzen soll. Sie scheint mit der globalen New Age Religion zu liebäugeln. Am 15. jan.  2008, sagte  Benita Ferrero Waldner, EU Kommissarin für Auswärtige Angelegenheiten , auf einer Tagung mit der AC: "Wir stützen die Aktivitäten der Alliance of Civilizations, um neue Wege zu finden, wodurch man das quer-kulturelle Verständnis fördern kann - aber sie werden nur gelingen, wenn es effektive Redefreiheit und Information gibt!! Ein Hauptzweck des  Europäischen Jahres des Interkulturellen Dialogs ist, die Zivilgesellschaft zu mobilisieren Wie können wir sonst Brücken zwischen Gesellschaft und Völkern bauen?" Gemeine Ignoranten wie wir zählen nichts!
Aber die Euromediterrane Partnerschaft war nicht befriedigend. Denn während die EU die freiwillige Barcelonaer-Eklärung als juristisch bindend betrachtet, nahmen die Muslims nur das, was sie gebrauchen konnten - und kümmerten sich weitgehend nicht um die Verpflichtungen. So 2004 kam eine neue EU-Initiative, um Handel und Einwanderung sicherzustellen:

Die Europäische Nachbarschaftspolitik(ENP)

“Die EU bietet unseren Nachbarn eine priviligierte Verpflichtung zu gemeinsamen Werten: Demokratie, Menschenrechten, Gültigkeit des Gesetzes, guter Regierungsführung, marktwirtschaftlichen Prinzipien  und dauerhafter Entwicklung an. Die ENP geht über die existenten Verbindungen hinaus und bietet ein tieferes politisches Verhältnis und wirtschaftliche Integration an. Das Ambitionsniveau hängt davon ab, in welchem Umfang, man diese Werte teilt.  Die ENP bleibt von dem Ausweitungsprozess getrennt, obwohl sie keine Vorentscheidung ausmacht, wie die Verbindung mit europäischen Nachbarn sich künftig entwickeln kann."

Das zentrale Element der ENP sind die bilateralen  ENP Aktionspläne, worüber sich die EU und der Partner einigen können. Diese legen ein Programm für politische und wirtshaftliche Reformen mit kurz- oder mittelfristigen Vereinbarungen fest.  Bewerkstelligungen von ENP-Aktionsplänen sind untervegs. Die Europäische Nachbarschaftspolitik  gilt für EUs umittelbare Nachbarn über Land oder Meer: Algerien, Armenien, Azerbaijan, Weissrussland, Ägypten, Georgien, Israel, Jordanien, den Libanon, Libyen, Moldova, Marokko, Die Palästininensische Autonomie, Syrien, Tunisien und die Ukraine. Obwohl Russland auch Nachbar ist , entwickeln unsere Verbindungen sich stattdessen durch eine strategische Partnerschaft.

Für die Länder, die vom Ausweitungsprozess ausgeschlossen sind bietet die EU Anteil an ihrem inneren Markt an und weitere Integration und Öffnung hinsichtlich einer Förderung der 4 Beweglichkeits-Freiheiten: für Personen, Waren, Kapital und Dienstleistungen. Dafür erwartet die EU, dass diese Länder politische und wirtschaftliche Reformen machen.

In ihrem General Report 2007 teilt die EU Kommission mit, dass 4.08 Milliarden Euros für die ENP 2007-2010 bewilligt sind. 800 Millionen Euros wurden 2007 den Palästinensern gegeben. Und dass man  am 11.04.2007 die Schwarzmeer-synergie ins Leben rief: eine regionale Initiative für die Länder  rund um das Schwarze Meer. In einer Kommunikation vom 5. Dez. 2007 setzte die EU sich für "eine starke ENP ein, um Handel und Beweglichkeit zu bessern". Und schreibt "in Verhandlungen mit den Partnern vom südlichen Mittelmeer stärkte man weiterhin die Verbindungen hinsichtlich der Freihandelszone vor 2010 mit Liberalisierung der Dienstleistungen und einer zusammenhängenden  Agrar- und Fishereipolitik." Am 15. März kritisierte das EU-Parlamentet die EU, zu wenig zu tun, um die Euromediterrane Freihandelszone vor 2010 zu schaffen.  Marokko wird für Fortschritte gelobt. 

Wo wird diese Ausweitungsmanie enden?
Zunächst hatte die  EU 10 Euromediterrane Partner, dann 13 , dann 16 ENP Länder, die bei passendem Fortschritt der EU quasi beitreten können - obwohl die meisten von ihnen ausserhalb Europas sind. Und nun die Schwarzmeersynergie! Sogar schreibt  Nadia Mushtaq Abbasi, die EU zielt auf den persischen Golf !!

In meiner nächsten Einlage werde ich auf die Rolle der EU im weiteren Zusammenhang der Globalisierung eingehen.