1995 wurde die Barcelona oder Euromediterrane Deklaration ins Leben gerufen. In Napoli  versprachen am 2-3 Dez. 2003, bei der VI. Euromediterranischen Konferenz der Aussenminister die EU den Bürgern der damals 9, jetzt 11 muslimischen Partner-Ländern und Israel  die 4 Grundfreiheiten der EU - einschließlich des Rechts auf freie Bewegung von Personen innerhalb der EU als Gegenleistung für politische und demokratische Fortschritte.
Am 13. Juli 2008 wurde Euromediterranien: Union für das Mittelmeer  auf der Grundlage der Erklärung von Barcelona in Paris von den Staats- und Regierungschefs der EU und allen Mittelmeeranrainerstaaten  - ausser Libyen -  ausgerufen - und uns wurde nie gesagt, was das alles bedeutet.

Nun, wie ist dieser Prozess weiterhin verlaufen? 
EU-Pressemitteilung, 13.okt. 2008: Die siebte Sitzung des Assoziationsrates EU-Marokko hat heute ein Paket von Maßnahmen zur Stärkung ihrer Partnerschaft mit Marokko verabschiedet.

Diese Maßnahmen umfassen die Zusammenarbeit in politischen und sicherheitspolitischen Fragen, Formulierung einer umfassenden und vertieften Freihandelszone und die schrittweise Integration  Marokkos in eine Reihe von EU-Politiken, sowie die Entwicklung von interkulturellem Austausch.

In der Sitzung sagte EU-Kommissarin Benita Ferrero-Waldner: "Marokko hat eine Reihe von Reformen in allen Bereichen gemacht. Es hat um den Fortgeschrittenen Status in unserer Nachbarschaftspolitik (ENP) gebeten, um stärkere Bande mit Europa zur Konsolidierung der bereits erzielten Ergebnisse, um neue Impulse für seine Modernisierung und den demokratischen Übergangsprozess zu bekommen,

Die Kommission hat ihr möglichstes getan, den Erwartungen Marokkos zu entsprechen, und wir haben mehrere Vorschläge in den Bereichen, die sich in unserer Zuständigkeit befinden, dargelegt. Ich begrüße die heutige Verabschiedung der Vereinbarung."

Im politischen Bereich beinhalten die Vorschläge die Einsetzung auf Ad-hoc-Grundlage eines EU-Marokko-Gipfels, Konsultationen auf Ministerebene, eine Einladung an Marokko, in den Kulissen  bei einigen EU-Rats-Ministerkonferenzen oder Arbeitsgruppensitzungen (z. B. Treffen zwischen Außen-und Verkehrsministern, dem Rat Maghreb-und den Maschrik afrikanischen Gruppen) zugegen zu sein, Verhandlungen über einen Rahmen für die Beteiligung Marokkos an Krisenmanagement-Operationen, etc.

In den Wirtschafts-und anderen politischen Fragen gibt es Vorschläge für die Harmonisierung von Gesetzen und Vorschriften in einem schrittweisen Prozess, der mit den vorrangigen Sektoren beginnt . Es wird ferner vorgeschlagen, dass die Handels-Beziehungen  durch ein umfassendes und tieferes Freihandelsabkommen in neuen Bereichen (öffentlichem Auftragswesen, Rechten auf geistiges Eigentum, Kapital, Wettbewerb, nachhaltiger Entwicklung, etc.) entwickelt werden sollten.

Die Arbeitsgruppe empfahl auch die Schaffung engerer Verbindungen zwischen den neuen Spielern in der Partnerschaft zwischen der EU und Marokko, insbesondere zwischen dem Parlament und dem marokkanischen Repräsentantenhaus, Wirtschaft, wirtschaftlichen und sozialen Räten, und zwischen Marokko und dem Europarat.

Der EU-Morokkanische Handlungsplan oder, wie die EU unser Vertrauen missbraucht, das wir ihr entgegengebracht haben, als wir für die Verträge von Amsterdam und Nizza gestimmt haben.
"Die Erweiterung der Europäischen Union, die am 1. Mai 2004 in Kraft trat, hat die politische, geographische, wirtschaftliche und soziale Lage in Europa zutiefst verändert und bietet die Möglichkeit zur Konsolidierung und Vertiefung der Beziehungen mit ihren Nachbarn im Osten und Süden."

(Stimmen Sie nie wieder für einen EU Vertrag!)

Die ENP wird über die aktuellen Rahmenbedingungen hinüber gehen und bietet unseren Nachbarn eine Vertiefung der politischen Lage und die Aussicht auf ein hohes Maß an wirtschaftlicher Integration durch eine schrittweise Integration in den EU-Binnenmarkt an.

Dieser Plan hat einen Zeitrahmen von drei bis fünf Jahren.
Nicht verwunderlich, da laut dem Brüssel Journal vom 28. März 2007 EU Kommissær Louis Michel 2002, dem belgischen Parlament sagte, die EU solle auch Nordafrika und den Nahen Osten umfassen! (Paul Béliens Frau ist langjähriges Mitglied des belgischen Parlaments).

EUs Nachbarschaftspolitik eröffnet neue Partnerschafts-Perspektiven:
1. Die Aussicht weiter als die bestehenden Beziehungen zu einem erheblichen Maß an Integration zu gelangen, einschließlich des Angebots an Marokko eines Anteils am Binnenmarkt und der Möglichkeit zur Teilnahme an zentralen Aspekten der EU-Politiken und-Programmen.
2. die Möglichkeit der Annäherung des Wirtschaftsrechts, der Öffnung der Volkswirtschaften zu einander, und des fortgesetzten Abbaus von Handelsschranken, erhöhte finanzielle Unterstützung: Die EU wird zusätzliche finanzielle Hilfe für Marokko leisten.
Die EIB wird auch dazu beitragen, Investitionen in die Infrastruktur und die Entwicklung des Privatsektors und die Partnerschaft durch die FEMIP zu erleichtern.
3. Die Kommission wird  eine europäische Nachbarschaftspolitik und Partnerschaft (ENPI) sowie EU-Foren und-Programmen vorschlagen, und insbesondere in den Bereichen, die vom Aktionsplan umfasst sind; die Handels-und Wirtschaftsbeziehungen unterstützen und vertiefen;
4.
Gründung eines konstruktiven Dialogs über Visa-Fragen zwischen der EU und Marokko, einschließlich der Prüfung von Visa-Erleichterungen im Einklang mit dem EU-Recht;
5. Ausbau der direkten Zusammenarbeit zwischen Verwaltungen, die sich an institutionalisierten thematischen Untergruppen beteiligen.
Im Hinblick auf die Verwirklichung der Ziele in diesem Plan und für die Gesamtentwicklung der EU-Marokko Beziehungen, wird die . Möglichkeit eines neuen Vertrags in Erwägung gezogen.
Die Kommission hat vorgeschlagen, dass dies in Form einer Europäischen Nachbarschaftspolitik-Abkommen-Priorität stattfinden könnte!!!
6.
Verstärkter politischer Dialog über die GASP (Gemeinsame Außen-und Sicherheitspolitik) und die ESVP (Europäische Sicherheits-und Verteidigungspolitik).
7. Die Entwicklung eines gemeinsamen Marktes.
8. Die Entwicklung eines günstigen Klimas für ausländische Direktinvestitionen, Wachstum und nachhaltige Entwicklung;
9. Entwicklung des Energiesektors.

10. Entwicklung des Verkehrs und im Bereich der transeuropäischen Verkehrsnetze (TEN-T); Logo auf der rechten Seite ist von einem TEN-Projekt. Jede Ähnlichkeit mit der Pyramide der Neuen Weltordnung in der Kopfzeile dieses Blogs ist wahrscheinlich beabsichtigt. Denn

11. Zusammenarbeit, um die multilateralen Institutionen und Konventionen wirksamer zu machen, zur Stärkung der Weltregierung, Stärkung der Koordinierung im Hinblick auf die Initiativen zur
Bekämpfung von Sicherheitsbedrohungen.
12. Die EU und Marokko können nach drei Jahren über den nächsten Schritt in der Entwicklung der bilateralen Beziehungen, einschließlich der Möglichkeit des Abschlusses neuer Abkommen, entscheiden.
13. Aktive Beteiligung am politischen Dialog und dem Euro-Mediterranen Austausch von Informationen über ESVP in der der PSK (Politische und Sicherheitspolitische Komitee) sowie an der "politischen und sicherheitspolitischen Zusammenarbeit der leitenden Beamten in der Euromediterranen-Partnerschaft.
14. Weiterhin, Austausch von Informationen über die ESVP mit dem Generalsekretariat des Rates und der Kommission.
15. Erleichterung der Freizügigkeit von Waren und Verbesserung der Zusammenarbeit der Verwaltungen.
16.
Fortsetzung der Bemühungen zur Liberalisierung der Niederlassung und ausländischer Investitionen.
17. Schrittweise Liberalisierung des Handels mit Dienstleistungen zwischen Marokko und der Europäischen Union.
18. Vollständige Liberalisierung des Kapitalverkehrs, wenn die notwendigen Voraussetzungen im Einklang mit Artikel 34 der Assoziations-Vereinbarung stehen: (arabisches Kapital kann nun leichter unsere Medien und Banken aufkaufen).
19. 2.3.4 Freizügigkeit von Personen und insbesondere den Arbeitnehmern, und Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit. Vollständige Umsetzung der Verpflichtungen der Artikel 64-67 des Assoziierungsabkommens.
20. Die vollständige Umsetzung der Klausel über die Gleichbehandlung ohne Unterschied der Staatsangehörigkeit in Bezug auf Arbeitsbedingungen, der Entlohnung oder der Entlassung sicherstellen.
21. Die vollständige Umsetzung der Klausel über die Nicht-Diskriminierung im Bereich der sozialen Sicherheit für Arbeitnehmer und ihre Familien.
22. Die Gewährleistung der effektiven Steuerung der Migrationsströme. Verbesserung der Zusammenarbeit im Hinblick auf die Rücksendung von marokkanischen Staatsangehörigen, Staatenlosen und Staatsangehörigen von Drittländern.
23. Informationskampagnen in Marokko über die Möglichkeiten der legalen Einwanderung in die EU (einschließlich der Familienzusammenführung, der Gleichheit und der Integration von Einwanderern) und über die Risiken der illegalen Migration, Informationskampagnen in Europa über die positiven Aspekte der Migration.
24. Marokko erlauben, die Möglichkeiten der EU-Programme zum Thema Migration zu nutzen.
25. Verbesserung der kulturellen Zusammenarbeit
26. Den interkulturellen Dialog stärken, insbesondere durch die Förderung des Sprachunterrichts und Verbreitung der marokkanischen Kultur in Europa.
27. Förderung der Einrichtung von Marokko-EU-kulturellen Bereichen.
28. Intensivierung und Förderung der Entwicklung von zivilgesellschaftlichen Netzwerken.

Kommentar
"Juchhé  - Die dekadenten Europäer haben sich freiwillig ergeben! Schließlich kehrt unsere geliebte Scharia siegreich nach Europa zurück. Eure ungläubigen Vorfahren warfen uns aus Al Andalus vor 500 Jahren, als wir schließlich praktisch jegliches Christentum ausgelöscht hatten - 500 Jahre nach  unserem geliebten Propheten. Allahu-Akbar!

Hiermit erfüllt die EU ihr Versprechen der Erteilung  an die Partnerländer von den 4 Grundfreiheiten der EU: Freizügigkeit für Güter, Dienstleistungen, Kapital und Menschen!! Keiner hat uns darüber bloss benachrichtigt!!
Der Bericht von der VI. Euromediterranen Aussenminister-Konferenz 2003 in Neapel, wozu ich hier linke, ist eine Kopie, die  ich unter meine Artikel gelegt habe - denn der Originalbericht ist vom Netz entfernt worden. Im offiziellen Report am Rechten Rand dieses Blogs findet man dieses Versprechen nicht: Wir dürfen es nicht erfahren!

Die Teilnahme Marokkos an EUs Polizei- und  militärische Zusammenarbeit bedeutet, dass wir künftig theoretisch marokkanische Polizisten in Europa sehen können!

Ich sehe jetzt nur noch einen von 2 Hoffnungsschimmern: 1. Dieses Projekt ist so teuer in Bezug auf die sozialen Kosten, dass sie uns alle verarmen wird - und vielleicht fangen einige dabei an, darüber nachzugrübeln, ob dies fair ist. 2. Der 3. Weltkrieg kommt in der Zwischenzeit. Besser tot als Muslim. Denn diese Union wird  uns mit Muslims überschwemmen.