Zusammenfassung: Wladimir Putin ist zurück als Kreml-Chef - und zwar mit zunehmender Strassen-Opposition. Er versucht, seine wahre Identität zu verbergen, aber Beobachter sind sich nicht im Zweifel, dass Putin grosse Ambitionen habe: Er wolle nicht nur der Führer Russlands sein - sondern einer der sich deutliche Spuren in der Geschichte hinterlässt: Er wolle eine Neue Weltordnung, die auf Eurasien basiert - seinem Reich von Lissabon bis nach Vladivostock - mit China verbündet in einem Frieden wie in der Sowjetunion. Dieses Eurasien ist eben der Knackpunkt, wo Putin mit den USA und NATO zusammenprallt, die mit Zbigniew Brzezinskis Grosser Schachbrett-Strategie versuchen, Russland einzudämmen, damit das multiethnische Reich auseinander fällt. Putin geht in Bismarcks Fussstapfen - ist jedoch nicht nur national - sondern national-global! Putin ist somit die hegelsche Antithese zu USAs Neuer Weltordnung. Scheinbar ist Putin mit dem Fall Khodorkovsky Antagonist zu Rothschilds London City und vielleicht daher steht der Rothschild-Agent, George Soros, zusammen mit dem US-Kongress hinter der Weissen Revolution gegen Putin.

Viele halten Putin für einen Idealisten. Man sollte sich aber nicht täuschen: Er is ein gefährlicher, ambitiöser Diktatortyp

Ausser Anschuldigungen des Wahlschwindels hat Präs. Putin eine Armbanduhr-Sammlung, die 6-mal so viel wert ist wie sein Jahresgehalt. Die Opposition ist nicht im Zweifel: Korruption.

Damit die Welt nicht im Zweifel sein soll, hat Putin soeben eine Antritts-Ansprache gehalten, die sein Programm offen legt. Darin spricht er wie ein Idealist - zeichnet aber ganz deutlich eine Feindschaft zur USA und NATO. Die Ost-West-Wende sei die NATO-Aufstellung einer Raketen-Abwehr an den Grenzen Russlands und weiteres Vordringen in das Gebiet der ehemaligen Sowjet-Union. Danach sieht Putin den Westen als Feind.

Putin tritt der Ausbreitung der USA/NATO-Weltordnung durch lokale Kriege entschieden entgegen und nennt diese Expansion sehr gefährlich. Das “Recht zum Schützen” nennt er Demagogie, indem es die Menschenrechte mit Füssen trete.

Der Arabische Frühling sei Einmischung vom Ausland, um eine dominierende Gewalt durch eine andere noch aggressivere dominierende Gewalt zu ersetzen.

Niemandem sollte erlaubt werden, das libysche Szenario in Syrien zu wiederholen. Putin hat keine Lösung der syrischen Krise - verlangt bloss Versöhnung durch Verhandlungen - dasselbe Rezept gelte für den Iran. In diesem Zusammenhang ärgere es Putin, dass die Handelsverträge, die Russland früher mit den betroffenen Ländern hatte - nun an die eingreifenden westlichen Länder gehen (Libyen, z.B.).

Soft Power werde allzu oft verwendet, um extremistische, separatistische und nationalistische Einstellungen zu entwickeln und zu provozieren, um die Öffentlichkeit zu manipulieren. Die (westlichen) Aktivitäten durch “Pseudo-NROs” und andere Agenturen, die versuchen, andere Länder mit Unterstützung von außen zu destabilisieren, seien  inakzeptabel (z.B. die Weisse Russische Revolution gegen Putin).

Illegaler Drogenhandel untergrabe die genetische Bank ganzer Nationen, während er Nährboden für Korruption und Kriminalität schaffe sowie zur Destabilisierung Afghanistans führe. Weit davon entfernt abzunehmen, nähme im Vorjahr die Produktion von Drogen aus Afghanistan um fast 40% zu. Russland sei einem Teufelskreis  von heroinverbundener Aggression ausgesetzt, die enorme Schäden für die Gesundheit der Russen nach sich ziehe.

“Peking  teilt unsere Vision der entstehenden gerechten Weltordnung” und Putin wolle für den Übergang von einer unipolaren Welt zu einer gerechteren Weltordnung auf die BRICS-Länder setzen. Er glaube an die G-20 für die langfristige Reform der Weltwirtschaft und -Finanzen.

Putin sei damit unzufrieden, wie die Frage der Menschenrechte weltweit gehandhabt wird. “Zunächst dominieren die USA und andere westliche Staaten und politisieren die Agenda der Menschenrechte und nutzten sie als Mittel, um Druck auszuüben. Gleichzeitig sind sie sehr empfindlich  und sogar intolerant gegenüber Kritik.”
Russland beabsichtige auch künftig ihre Sicherheit und den Schutz seiner nationalen Interessen zu fördern.
Der Kalte Krieg scheint zurückgekehrt zu sein.
Jüngsten Nachrichten zufolge bereite Putin ein russisches Eingreifen i Syrien gegen die NATO-Söldner-Rebellen vor.

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Herr Putin will seinen Status als Großmachts-Vertreter wieder behaupten. Wie Putins Versprechen, in London die Olympischen Spiele in diesem Sommer zu boykottieren, vermuten lässt, scheint der russische Präsident entschlossen, die Stimmung des anti-westlichen Antagonismus, der den Kreml bei seiner früheren Zeit im Amt durchdrang, wieder zu beleben. Seine Entscheidung diese Woche, mit den Chinesen eine Allianz zu schmieden, um jeden Versuch der UN, das Blutvergießen in Syrien aufzuhalten, zu blockieren, wurde nicht aus einem Rest der Sympathie für den Assad-Clan motiviert. Es war ein dreister Versuch, die Bemühungen der westlichen Mächte zu vereiteln. So weit Herrn Putin betrifft, wird jede Politik, die der Westen zu verfolgen sucht, zwangsläufig auf grossen  Widerstand in Moskau stossen (The Telegraph 7 June 2012).

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Nachweis der Zusammenfassung

This-is-russiaMoscow Times 11 June 2012: Die Ermittler beschlagnahmten Computer, Anti-Kreml-Materialien und mindestens € 1.000.000 in Bargeld, in Dutzende von Umschlägen gefüllt, bei Razzien von Wohnungen vier führender Aktivisten der Opposition am Vorabend einer Massen-Anti-Kreml-Demonstration.
Die vier Oppositionsführer - Alexei Navalny, Sergej Udalzow, Ilja Jaschin und Ksenia Sobtschak - wurden angewiesen,  am Dienstag - eine Stunde bevor Demonstranten geplant haben, sich  auf dem Puschkin-Markt zu versammeln - zum Verhör zu erscheinen. Die Entwicklung kam, nachdem Präsident Wladimir Putin am Freitag ein Gesetz unterzeichnete, das die Geldbußen gegen illegale Proteste drastisch erhöht und schien, eine zunehmende Dringlichkeit seitens der Regierung, um die Opposition zu entschärfen, zu zeigen. Familienangehörige und Kollegen schienen, Freiwild zu sein.

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The Guardian 12 June 2012:  “Die Machthaber sollten sich diesen Druck merken. Wir werden mit allen Mitteln protestieren, ob friedlich oder nicht”, sagte Anton Maryasow, ein 25-jähriger Student mit einem Hochschulabschluss. “Wenn sie uns ignorieren, würde es bedeuten, dass Blutvergießen unvermeidlich ist.”
Das Top Twitter Hashtag in Russland am Montag war “Willkommen im Jahr ‘37″, ein Verweis auf die Höhe der Säuberungen unter Stalin.

Wladimir Putin ist zurück im Präsidenten-Amt im Kreml. Wer ist dieser Mann, der so sanft aussieht und versucht, seine wahre Identität zu verbergen Er hat eine Vergangenheit als KGB-Offizier - obwohl kaum ein Schläger. Nichtsdestotrotz haben seine KGB Kumpels von damals – nun heissen sie das FSB -eine unkontrollierte gewalt-ausübende Rolle (The Guardian 25 Sept. 2010) in Putins Russland.  Putin sieht sich vom Schicksal auserwählt, Russlands Führer zu sein und will grandiose Spuren in der Geschichte hinterlassen.  Er will eine Neue Weltordnung, basiert auf Eurasien - von Lissabon bs nach Vladivostock – wobei eben Eurasien der Knackpunkt ist.

Ich habe früher den russischen Präsidenten, Wladimir Putin, als einen autoritären Führer, beschrieben, der in den Fussstapfen Otto von Bismarcks geht - in einer tödlichen Rivalität mit den USA im Rahmen einer Bemühung um die Weltherrschaft. Diese beiden Mächte sind dazu verdammt, Feinde zu bleiben. Dies liegt in Zbigniew BrzezinskisPlan, Russland nach seiner Grossen-Schachbrett-Strategie zu umzingeln und aufzuteilen. Jetzt fordert die Weisse NGO-Revolution des   Rothschild-Agenten, George Soros und der US Regierung, Russland in Russland heraus.

Wladimir Putins sehr teures Hobby – Korruption?
The Daily Mail 9 June 2012: Wladimir Putin, hat eine Sammlung von Uhren im Wert von fast sechs Mal seines offiziellen Jahresgehalts von 72.000 £.
Allein eine der Uhren - aus Platin mit einem Krokodillederarmband - verkauft sich für mehr als 300.000 £. Die Enthüllung hat die Frage aufgeworfen, wie der russische Präsident es sich leisten kann, eine solche umfangreiche Sammlung zusammenzutragen. Das Video unter dem Titel ‘Uhren eines Kleptokraten” (Diebischen Herrschers) zeigt Herrn Putin, wie er in einem Video von 2007 sagte, er würde mit seinem Kampf gegen die Korruption fortsetzen. Das Video wurde von einer russischen oppositionellen Gruppe produziert



Was rührt sich aber in Putin, dem Machthaber? Die folgenden Auszüge aus einer Antritts-Ansprache Putins ist ein seltener Einblick in die Seele Putins.

Wladimir Putins Programm und Weltbild als russischer Präsident
Putin_1751954cValdai 27 Febr. 2012:  Wir werden uns bemühen, eine neue Weltordnung, eine, die sich reibungslos und ohne unnötigen Aufruhr entwickelt, zu gewährleisten.
Wir hoffen, dass unsere Offenheit zu wirtschaftlicher und kultureller Entwicklung in Russland führt und das gegenseitige Vertrauen, eine Ressource, die  heute immer knapper wird, steigern wird.

Nach wie vor glaube ich, dass die wichtigsten Grundsätze für jede machbare Zivilisation unveräußerliches Recht auf Sicherheit für alle Staaten, die Unzulässigkeit des exzessiven Einsatzes von Gewalt, und die unbedingte Einhaltung der grundlegenden Prinzipien des internationalen Rechts umfassen.

Es ist durch dieses Prisma, dass wir einige Aspekte des US-und NATO-Verhaltens sehen, das der Logik der modernen Entwicklung widersprechen und sich stattdessen auf die Stereotypen einer block-basierten Mentalität verlässt. Jeder versteht, was ich damit meine - eine Erweiterung der NATO, die die Bereitstellung neuer militärischer Infrastruktur mit US-entworfenen Plänen für eine Raketenabwehr in Europa beinhaltet. Ich würde dieses Thema nicht berühren, wenn diese Pläne nicht in unmittelbarer Nähe zur russischen Grenze durchgeführt würden, wenn sie unsere Sicherheit und globale Stabilität im Allgemeinen nicht untergrüben. Wir sind besorgt, dass … die Allianz uns bereits mit “Tatsachen vor Ort” konfrontiert. Gleichzeitig wird sich dieser Ansatz in Bezug auf globale Ziele rächen. Die Amerikaner sind von der Idee besessen, absolut unverwundbar zu werden. Per Definition würde absolute Unverwundbarkeit für ein Land in der Theorie absolute Verletzbarkeit aller anderen bedeuten. Dies ist etwas, was nicht akzeptiert werden kann. Wenn wir es geschafft hätten, einen Durchbruch bei der Raketenabwehr zu erzielen, hätte dies die Schleusen für den Aufbau eines qualitativ neuen Modells der Zusammenarbeit, ähnlich wie bei einem Bündnis, in vielen anderen sensiblen Bereichen geöffnet.

Die jüngste Serie von bewaffneten Konflikten, die unter dem Vorwand humanitärer Ziele gestartet sind… schafft eine moralische und rechtliche Lücke in der Praxis der internationalen Beziehungen. Es wird oft gesagt, dass die Menschenrechte die staatliche Souveränität außer Kraft setzen. Das ist zweifellos richtig - Verbrechen gegen die Menschlichkeit muss vor dem Internationalen Gerichtshof geahndet werden. Allerdings, wenn die staatliche Souveränität im Namen dieser Bestimmung zu leicht verletzt wird, wenn dieselben Menschenrechte aus dem Ausland geschützt werden, und wenn die gleichen Rechte der Bevölkerung im Prozess des Schützens mit Füßen getreten werden, einschließlich des grundlegendsten und heiligsten Rechts - das Recht auf das eigene Leben - können diese Aktionen nicht als edle Mission, sondern geradezu als Demagogie gesehen werden.

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Es ist für die Vereinten Nationen und ihren Sicherheitsrat wichtig, sich dem Diktat einiger Länder und ihren willkürlichen Handlungen in der Weltarena zu widersetzen. Niemand hat das Recht, die Vorrechte und Befugnisse der UN, insbesondere den Einsatz von Gewalt in Bezug auf souveräne Staaten, an sich zu reißen. Dies betrifft die NATO. Diese Punkte sind sehr schwerwiegend. Wir erinnern uns, wie Staaten “humanitären” Operationen zum Opfer gefallen sind.

Der arabische Frühling: Lehren und Schlussfolgerungen
Schnell wurde klar, dass die Ereignisse in vielen Ländern nicht nach einem zivilisierten Szenario ablaufen. Statt der Durchsetzung der Demokratie und des Schutzes der Rechte der Minderheiten wurden Versuche unternommen, einen Gegner abzusetzen und eine dominierende Gewalt durch eine andere noch aggressivere dominierende Gewalt zu ersetzen.

Niemandem sollte es erlaubt werden, das libysche Szenario in Syrien zu wiederholen. Die internationale Gemeinschaft muss arbeiten, um eine interne syrische Versöhnung zu erreichen. Ich möchte unsere westlichen Kollegen vor der Versuchung, auf diese einfache, bisher verwendete Taktik zurückzugreifen, warnen: “Wenn der UN-Sicherheitsrat eine bestimmte Maßnahme billigt, fein, wenn nicht, werden wir eine Koalition der betroffenen Staaten  etablieren und ohnehin zuschlagen.” Die Logik eines solchen Verhaltens ist kontraproduktiv und sehr gefährlich.

Noch ein Punkt. Es scheint, dass mit dem Arabischen Frühling, wie mit dem Irak, russische Unternehmen ihre jahrzehntelange Positionen in lokalen kommerziellen Märkten verlieren und großer kommerzieller Verträge beraubt werden. Die Nischen, die so geräumt werden, werden von den wirtschaftlichen Agenten der Staaten, die bei der Veränderung des herrschenden Regimes die Hand im Spiele hatten, gefüllt.
Man könnte daraus schliessen, dass tragische Ereignisse zu einem gewissen Punkt durch jemands Interesse an einer Neuaufteilung des kommerziellen Marktes und nicht aus Sorge um die Menschenrechte gefördert würden.
Wir beabsichtigen, mit den neuen Regierungen der arabischen Länder zusammenzuarbeiten, um unsere wirtschaftlichen Positionen prompt wiederherzustellen. Im Allgemeinen können die aktuellen Entwicklungen in der arabischen Welt …. Kräfte hervorbringen, die vom Boden aufsteigen, einschließlich religiöser Extremisten, und anstreben, die  Richtung der Entwicklung eines Landes und den säkularen Charakter einer Regierung zu ändern.

Putin´s masonic-handshake

Links: Freimaurer-Handschlag (Daumen auf den Fingerknöcheln). Putin ist ohne Zweifel die hegelsche Antithese zum US-Präsidenten.

Russland hatte schon immer gute Beziehungen zu den gemäßigten Vertretern des Islam, deren Weltanschauung den Traditionen der Muslime in Russland nahe steht. Darüber hinaus sehe ich reale Möglichkeiten, die es Russland ermöglichen, in vollem Umfang ihre führende Position im Nahen Osten zu bewahren, wo wir immer viele Freunde hatten.

Der Begriff “Soft Power” wird zunehmend häufiger verwendet. Leider werden diese Methoden nur allzu oft verwendet, um extremistische, separatistische und nationalistische Einstellungen zu entwickeln und zu provozieren, um die Öffentlichkeit zu manipulieren und direkte Einmischung in die Innenpolitik souveräner Staaten in die Wege zu leiten.

Die zivilisierte Arbeit humanitärer und karitativer Nichtregierungsorganisationen verdient jede Unterstützung. Dies gilt auch für diejenigen, die die aktuellen Behörden aktiv kritisieren. Allerdings sind die Aktivitäten von “Pseudo-NROs” und anderen Agenturen, die versuchen, andere Länder mit Unterstützung von außen zu destabilisieren, inakzeptabel.

Ich beziehe mich auf jene Fälle, in denen die Aktivitäten der NROs nicht auf den Interessen (und Ressourcen) lokaler sozialer Gruppen basieren, sondern  durch äußere Kräfte finanziert und unterstützt werden. Russland verwendet oder finanziert keine nationalen NROs in anderen Ländern. Wir glauben, dass ein Einfluss auf die Innenpolitik und öffentliche Haltung in anderen Ländern offen ausgeübt werden muss.

Unnötig zu sagen, dass Russland über die wachsende Bedrohung durch einen Militärschlag gegen den Iran besorgt ist. Wenn dies geschieht, werden die Folgen katastrophal sein. Es ist unmöglich, sich den wahren Umfang dieser Wendung der Ereignisse vorzustellen.
Ich bin davon überzeugt, dass dieses Problem ausschließlich mit friedlichen Mitteln zu regeln ist. Wir schlagen vor, das Recht Irans auf ein ziviles Nuklearprogramm zu entwickeln, einschließlich des Rechts auf Anreicherung von Uran, anzuerkennen. Aber dies muss im Gegenzug für die Umsetzung aller iranischen nuklearen Aktivitäten unter zuverlässigen und umfassenden IAEO-Sicherungsmaßnahmen durchgeführt werden. Russland hat offensichtliche Interessen in Afghanistan. Illegaler Drogenhandel untergräbt die genetische Bank ganzer Nationen, während er Nährboden für Korruption und Kriminalität schafft sowie zur Destabilisierung Afghanistans führen. Weit davon entfernt abzunehmen, nahm die Produktion von Drogen aus Afghanistan um fast 40% im Vorjahr zu. Russland ist einem Teufelskreis  von heroinverbundener Aggression ausgesetzt, die enorme Schäden für die Gesundheit unseres Volkes nach sich zieht.Abdullah_satan_sign

Links: König Abdulla von Jordanien zeigt einem einverstandenen Putin das Luziferzeichen der Illuminaten.

Peking  teilt unsere Vision der entstehenden gerechten Weltordnung. Wir werden uns weiterhin gegenseitig in der internationalen Arena unterstützen. Wir haben alle wichtigen politischen Fragen in unseren Beziehungen zu China, einschließlich des kritischen Grenz-Problems, erledigt. Dies ermöglicht es uns und den Chinesen im Geiste einer echten Partnerschaft zu agieren. Wir werden weiterhin unsere Zusammenarbeit mit unseren BRICS-Partnern priorisieren. Die einzigartige Struktur, die im Jahr 2006 geschaffen wurde, ist ein markantes Symbol für den Übergang von einer unipolaren Welt zu einer gerechteren Weltordnung. Ich glaube, dass der G20-Verein in Kürze ein strategisch wichtiges Instrument - nicht nur für die Reaktion auf Krisen, sondern auch für die langfristige Reform der weltweiten Finanz– und Wirtschafts-Architektur – wird.

Russland ist ein unveräußerlicher und organischer Teil des Größeren Europas und der europäischen Zivilisation.  Das ist der Grund, warum Russland vorschlägt, dass man sich in Richtung der Schaffung eines gemeinsamen wirtschaftlichen und menschlichen Raums vom Atlantik bis zum Pazifik bewegt - einer Gemeinschaft, die von russischen Experten als “die Union von Europa” bezeichnet wird, die Russlands Potenzial und Position in seiner wirtschaftlichen Angel in Richtung des “neuen Asiens” stärken wird.

Russland beteiligt sich aktiv an den internationalen Bemühungen, die maroden europäischen Volkswirtschaften zu unterstützen, und arbeitet konsequent mit ihren Partnern, um unter der Schirmherrschaft des IWF kollektive Entscheidungen zu formulieren. Russland ist im Prinzip nicht gegen direkte finanzielle Unterstützung in einigen Fällen. Wir haben ein Interesse an der Gewährleistung einer starken EU, wie von Deutschland und Frankreich vorgesehen.
Die Abschaffung der Visa würden kräftige Impulse für eine echte Integration zwischen Russland und der EU bringen. Die Bedrohung für die Europäer wegen der russischen Wirtschaftsmigranten ist weitgehend Fantasie.

In den letzten Jahren ist eine ganze Menge getan worden, um russisch-amerikanische Beziehungen zu entwickeln. Trotzdem haben wir es nicht geschafft, die Matrix unserer Beziehungen grundlegend zu ändern, die wie Ebbe und Flut weiter wogen. Auch wird die gegenseitige Verständigung durch regelmäßige Versuche der USA, sich in “politischer Umstrukturierung” zu engagieren, auch in Regionen, die traditionell für uns wichtig sind sowie während der Wahlen in Russland, nicht gestärkt.

Im Großen Ganzen sind wir damit unzufrieden, wie die Frage der Menschenrechte weltweit gehandhabt wird. Zunächst dominieren die USA und andere westliche Staaten und politisieren die Agenda der Menschenrechte und nutzten sie als Mittel, um Druck auszuüben. Gleichzeitig sind sie sehr empfindlich und sogar intolerant gegenüber Kritik. Zweitens werden die Objekte der Überwachung der Menschenrechte unabhängig von objektiven Kriterien und  nach dem Ermessen der Staaten, die die Agenda der Menschenrechte “privatisiert” haben, gewählt.

Gun_width_600xWenn wir konstruktive Kritik erhalten, begrüßen wir es und sind bereit, daraus zu lernen. Aber wenn wir immer wieder Flächen-Kritik in einer dauerhaften Bestrebung, unsere Bürgerinnen und Bürger zu beeinflussen, ausgesetzt sind, wird klar, dass diese Angriffe nicht in moralischen und demokratischen Werten verwurzelt sind.
Niemand sollte die vollständige Kontrolle über den Bereich der Menschenrechte haben. Russland beabsichtigt auch künftig, ihre Sicherheit und den Schutz seiner nationalen Interessen zu fördern. Wir wollen die Interessen unserer Partner verstehen und berücksichtigen, und wir bitten darum, dass unsere eigenen Interessen respektiert werden.

Kommentar
Putin-watch2Dies ist ein klares Programm des Präsidenten Putin - ob ehrlich oder nicht. Man kann nicht umhin, Skeptiker zu sein, wenn man seine Vergangenheit als KGB-Agenten und seine Aufpasser, den Föderalen Sicherheitsdienst, das FSB,  bedenkt.
Wie der Telegraph (oben) geschrieben hat, ist Putin autoritär - und gierig nach der Weltherrschaft in einer Welt, die heute von den USA und ihrer skrupellosen NATO regiert wird. Sowohl Putin als auch die USA wollen eine neue Weltordnung – ihre persönliche Neue Weltordnung - die NATO und die USA im Namen ihrer Bankster-Meister in der Londoner City und der Wall Street, Putin im Namen der Russischen Föderation und sich selbst. Putin ist ein weiterer Bismarck. Das verheißt nichts Gutes für den Weltfrieden.

Putins Worte über friedliche Lösungen für die Rebellion in Syrien und das Atomprogramm  des Iran ist nur Rhetorik: Putin kann diese Probleme nicht lösen. Nur die USA und bestimmte NATO-Staaten können das Blutvergießen in Syrien stoppen, und zwar durch Anhalten ihrer Finanzierung und Waffenlieferungen an ihre blutrünstigen “Al-Qaida”-Krieger und die “Freie Syrische Armee” im Namen ihrer freimaurerischen Partner, der Muslim-Bruderschaft. Dann könnte eine Verhandlungslösung mit Russlands Hilfe vielleicht zustande kommen.
Aber was noch schlimmer ist: Putin kann die US-Einmischung  in die “Weiße Revolution” russischer oppositioneller NROs gegen ihn nicht aufhalten. Der Kalte Krieg scheint wieder zurück.