Barroso: 1930er Diktatur-Apokalypse Drohend - EU Kommission Europas Wirtschaftsregierung - EU Will Zuständigkeiten Der Nationalstaaten

Posted By Anders On June 18, 2010 @ 00:22 In Deutsch, Euromed | 5 Comments

Zusammenfassung: Wie die goldenen Versprechungen der sowjetischen Fünf-Jahrpläne versprechen auch EU-Kommissare jetzt blühende Felder mit sinkender Arbeitslosigkeit und steigendem Wohlstand - vorausgesetzt, dass wir ihnen bloss die letzten Reste unserer nationalen Souveränität geben, und sofern  Wachstum, das sie nicht  schaffen können, sich einfindet. Des Weiteren wollen sie das mit "grüner Wirtschaft" machen, die in Spanien zu 20% Arbeitslosigkeit führte, indem jeder neue grüner Job 2.2 herkömmliche Jobs kosteten. Was sie vergessen zu sagen, ist, was sie nun selbst sehr kleinlaut zugeben: Die Lissabon-Strategie 2000-2010, die von ähnlichen goldenen Versprechen begleitet war, und sogar den Vertrag von Lissabon zur Verstärkung bekam, sei ein Flop. Um zusätzlichen Druck auf seinen Wunsch nach der perfekten Diktatur auszuüben, sagt Barroso, er sei sehr besorgt darüber, dass wir uns wieder in Richtung der Diktatur der 1930er Jahre bewegen, es sei denn, die Menschen sich mit den sehr engen Einschnitten in ihre Gehälter und Renten abfinden. Dh., Barroso  befürchtet eine Rückkehr zu den verächtlichen Nationalstaaten, die in den 1930er Jahren nur vereinzelt Diktaturen waren. Aber die Gewerkschaften stimmen nicht zu. In einem wahren europäischen Geist der Zusammenarbeit bereiten sie sich nun auf Streiks in der gesamten EU vor. Auch EU-Parlamentarier befürchten, die EU-Politik werde zur Rezession führen. Analytiker schätzen, dass der Wohlfahrtsstaat fertig sei: Er sei unbezahlbar. Spanien soll in der Warteschlange der Länder, die EU-Gelder  benötigen, das nächste Land sein, brauche tatsächlich ein Drittel des neuen EU-Rettungs-Fonds. Das Problem ist nur, dass die Slowakei zum Fonds nicht zahlen will - und das kann ihn auf Eis legen. Analysten sehen eine ernste Gefahr darin, dass der Euro platzen oder zerfallen werde. 100 italienische Wirtschaftswissenschaftler glauben, dass am Ende mehrere Länder den Euro verlassen werden, um ihre nationalen Währungen durch autonome, altmodische Zinsanpassung und Abwertung aufrechtzuerhalten. Es gibt Hinweise darauf, dass Griechenland solche Gedanken haben könnte. Aber die EU-Staats-und Regierungschefs verfolgen mit Nachdruck Sanktionen gegen Euro-Länder, die die EU-Konvergenz-Regeln nicht einhalten. Nicht nur das: Merkel und Sarkozy sprechen sich dafür aus, dass Barroso die Volkswirtschaften aller 27 EU-Länder mit starker Hand verwalten solle. Die Frage ist, wie lange die Regierung Merkel mit ihrer Großzügigkeit gegenüber dem Club Med halten kann - denn ihre Regierung ist im Begriff wegen Wut, vor allem gegen Merkel, auseinanderzufallen.

Der Euro ist offenbar auf einem unaufhaltsamen Niedergangskurs. Die PIIGS-Länder werden immer unstabiler, Spanien wird offenbar um Hilfe aus dem Eurozone-Hilfsfonds bitten. Immer mehr Analysten sehen es nur als eine Frage der Zeit, bevor der Euro gespalten oder zerfallen wird. Jedoch, die[1] EU liebt Krisen - für  Macht-Ergreifung.

[2] Eu-federalismKrise genutzt, um den europäischen Föderalismus zu fördern
The [3] Financial Times 20 May 2010: Der frühere italienische PM und Kommissionspräsident, Romano Prodi, schreibt in der FT, dass "die Kombination der Ressourcen der Länder der Eurozone und der Kommission mit denen der Europäischen Zentralbank ein Schritt über den Stabilitäts-und Wachstumspakt ist." Er fügt hinzu: "Ich halte daher die jüngsten Entscheidungen in Brüssel für einen sehr wichtigen Schritt in Richtung der schrittweisen Schaffung eines europäischen fiskalischen Föderalismus." 

Die EU-Kommission sieht diese Krise als eine goldene Gelegenheit, um nationale Souveränität zu eliminieren - "Aber das ist nicht EU-Griff nach der Macht"!
[4] José Barroso, EU Presse-Mitteilung 16. Juni 2010: Wir brauchen eine wirkliche Bemühung um eine wirtschaftliche Union in Europa. Es ist in der Regel in Zeiten der Krise, dass wir Fortschritte des europäischen Projekts machen. Diese Krise kann eine Plattform für eine gemeinsame europäische Antwort und für ein stärkeres Europa werden. Ich würde mich gerne speziell bei den wichtigsten politischen Kräften in diesem Parlament bedanken, die sich erhoben und sagten, dass wir mehr denn je einen europäischen Ansatz und eine Verstärkung der gemeinschaftlichen Methode brauchen. Wir befinden uns bei einem bestimmten Zeitpunkt, wo die Europäer, die Märkte, die globale Gemeinschaft Europa darum bitten,  besser koordiniert, besser organisiert zu werden, um ein höheres Maß an Konvergenz und Zusammenhang zu erlangen. Ja, die Kommission ist in den Bereichen, in denen die Verträge ihr die Kompetenz gibt, in der Tat die europäische Wirtschaftsregierung. Die Kommisssion übt diese Rolle in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Rat und dem Ministerrat aus. Wir brauchen auch eine bessere Koordinierung in Fragen unter nationaler Zuständigkeit.
[5] EU Presse-Mitteilung - Olli Rehn, EU-Kommissar für Wirtschafts-und Währungsunions-Politik, 25. Mai 2010: “Um unseren mittel-bis langfristigen Herausforderungen gerecht zu werden, müssen wir strukturelle Reformen… dauerhaft erhöhen. Wenn wir auf ehrgeizige Strukturreformen in den kommenden 5 Jahren umstellen können, haben wir ein Potenzial eines über 2–prozentigen jährlichen Wachstums in den kommenden zehn Jahren zu schaffen. Das könnte über 10 Millionen Arbeitsplätze schaffen, und die Arbeitslosigkeit auf etwa 3 Prozent bis zum Ende des Jahrzehnts mindern. Das Ergebnis, im Falle von keinen Reformen, wäre ein mehr als 6% niedrigeres BIP und 4,5% höheres Niveau der Arbeitslosigkeit am Ende des Jahrzehnts. Dies würde die Grundlagen unserer sozialen Marktwirtschaft und den Abfluss der Mittel zur Pflege der Menschen in Not untergraben. Wir müssen in die Wirtschaft mit geringem Kohlendioxidausstoß und grünem Wachstum investieren. Mit dem steigenden Trend in der globalen Nachfrage nach fossilen Brennstoffen ist das sehr viel im aufgeklärten Eigeninteresse Europas. Die Kommission hat kürzlich eine Reihe von ehrgeizigen Vorschlägen zur Stärkung des wirtschaftlichen Regierens Europas vorgelegt. Wir wollen die präventive haushaltspolitische Überwachung stärken, die makroökonomischen Ungleichgewichte und die Einrichtung eines dauerhaften und soliden [6] Rahmens für das Krisenmanagement enrichten.”
Kommentar:  Immer wieder sprechen Barroso und Rehn von einem kommenden blühenden “Wachstum”, wenn sie bloss mehr Macht bekommen. Die [7] Lissabon Strategie  versprach auch ein solches Paradies. Aber sie ist zugegebenermaßen ein Versagen - obwohl sie mit dem gelobten Vertrag von Lissabon verstärkt wurde. Dieses Gerede erinnert daran, dass [8] Spaniens grüne Wirtschaft zu einer Arbeitslosigkeit von 20% geführt hat, indem 2.2 herkömmliche Jobs für jeden geschaffenen grünen Job verloren gehen. Das Ganze erinnert an die verwandten sowjetischen 5–Jahrpläne. Beachten Sie das Wort Olli Rehns: “aufgeklärt”, Lateinisch: illumininatus. Die EU erklärt, “auf das edle Ziel des Illuminismus zu zu arbeiten” ([9] explanatory statement

[10] GuernicaBarroso laut dem Chef der europäischen Gewerkschaftsführer, John Monks: "Der Kontinent auf dem Wege in die 1930er Jahre. Dies ist extrem gefährlich."
[11] EUOBSERVER 14 Juni 2010: "Dies ist 1931. Wir sind auf dem Wege zurück in die 1930er Jahre mit der Weltwirtschaftskrise, und wir landeten mit militaristischer Diktatur." Ich hatte ein Gespräch mit Barroso darüber, was man für Griechenland, Spanien, Portugal und den Rest tun kann, und seine Botschaft war geradeaus: "Schauen Sie, wenn sie diese Sparpakete nicht bewerkstelligen, könnten diese Länder praktisch in der Weise verschwinden, die wir sie als Demokratien kennen. Sie haben keine andere Wahl, das ist es."
"Er ist sehr, sehr besorgt. Er schockierte uns mit einer apokalyptischen Vision von zusammenbrechenden Demokratien in Europa, und zwar wegen der Staats-Überschuldung." Die Gewerkschaften, die bisher eine Reihe von allgemeinen Streiks und Protesten in verschiedenen Ländern in die Wege leiteten, vertiefen ihre Offensive gegen die Sparmaßnahmen – trotz Brüssels´ Bedenken – und sind zum ersten Mal dabei, ihre Aktionen in den Mitgliedstaaten zu koordinieren.

[12] EUObserver 16 June 2010: Die eingehende neue Regierung in der Slowakei hat gesagt, das Land wolle seinen Anteil am 110 Mrd. € Rettungspaket für Griechenland nicht leisten. Darüber hinaus will Bratislava wahrscheinlich seine Unterschrift unter den 750 Mrd. € Eurozonen-Stützplan nicht setzen – was das gesamte Projekt auf Eis legen könnte.

[13] The Telegraph 14 June 2010Analysten an der französischen Finanzgruppe AXA sehen eine ernste Gefahr, dass die Euro-Zone in zwei Hälften brechen oder sich auflösen werde, und wiesen Europas € 750 Mrd. Rettungspaket für Club Med Schuldner als Notlösung von der Hand, das das Problem falsch diagnostiziere. "Wir sind in einer sehr schweren Krise, die auch weitreichendere Auswirkungen als die Kredit-Krise vor zwei Jahren hat. Die Politiker haben das noch nicht kapiert." Frau Zemek sagte, die Rettung habe ein "Maximum" von 18 Monaten Ruhepause gekauft, bevor tiefere strukturelle Schäden sich einfinden, mit einem "wahrscheinlichen" Pleite-Antrag Griechenlands, der eine Kettenreaktion durch ganz Südeuropa loslassen würde. "Es wäre das Ende des Euro, wie wir ihn kennen.”

[14] Police-fire_1538655cGriechenlands Qualen haben weiter zugenommen, wie Moody's griechische Schulden auf Junk-Status abstufte. Griechenland ist von den Kapitalmärkten fast vollständig ausgeschlossen. Im Fall von Griechenland wird die gemeinsame IWF-EU Politik die griechische öffentliche Verschuldung von 120% auf 150% des BIP bis 2014 erhöhen, was wohl nur alles noch schlimmer macht.
Eine Reihe von Ex-IWF-Beamten haben gesagt, die Politik sei zum Scheitern verurteilt. Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich sagte, französische und deutsche Kreditgeber haben $ 958 Mrd. gegenüber Griechenland, Irland, Portugal und Spanien in der Klemme. “Wir sehen ein edles Experiment am Rand des Scheiterns", sagte Frau Zemek.

Spanisches Rettungspaket bevorstehend?
[15] EUObserver 16 June 2010: Berichte sind aufgetaucht, dass die EU, der IWF und das US-Finanzministerium einen Plan für eine Liquiditätshilfe an Spanien ausarbeiten, die eine Kreditlinie von bis zu 250 Mrd. €  beinhaltet.

[16] Ireland_1357347c[17] EU Parliament 19 Mai 2010: Das Wirtschafts-Komitee des Parlaments erörtert die Maßnahmen zur Unterstützung Griechenlands und der breiteren Eurozone mit der Präsidentin des ECOFIN-Rates, Spaniens Stellvertretender Ministerpräsidentin, Elena Salgado. Die Mitglieder äußerten Bedenken auf ein System, das, von nationalen Interessen dominiert, zu langsam gehandelt habe.
Die Abgeordneten haben Sorgen über die Annahme drastischer Sparprogramme aufgeworfen, wenn Volkswirtschaften noch träges und unebenes Wirtschaftswachstum erleben
. Pascal Canfin (GRÜNE / EFA, FR) warnte vor einer Rezessiondurch die EU Sparpolitik verursacht. "Wenn es eine Rezession gibt, wird es dann politisch unmöglich, mit dieser Verschärfung der Haushalt-Politik weiterzumachen", sagte er weiter. Anni Podimata (S & D, EL) fügte hinzu, dass die sehr raschen Budget-Kürzungs-Ziele für Griechenland zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit führen werden, was wiederum zur Reduzierung der Nachfrage führe. Frau Salgado sagte, es könne von einem Vertuschen der Tatsache, dass kurzfristig die Sparmaßnahmen Wachstum behindern würden, keine Rede sein.

Wirtschaftsregierung der gesamten EU. EU-Vertrag müsse geändert werden, falls erforderlich.
[18] EurActiv 15 June 2010: Sarkozy verzichtet auf seine frühere Forderung, dass es eine formale Institution geben sollte, um das wirtschaftliche Regieren der Euro-Zone zu lenken und akzeptierte Merkels Vorschlag, dass regelmäßige Gipfeltreffen der EU diese Rolle zu spielen haben. Im Gegenzug akzeptierte Merkel, dass es in Notfällen informelle Ad-hoc-Sitzungen der Mitglieder der Eurozone gebe.  Sarkozy, der bis jetzt keine Strafmaßnahmen begünstigt hatte, sagte, es sei nicht klar, ob es eine Notwendigkeit gebe, den EU-Vertrag für diesen Zweck zu ändern. "Wenn eine Änderung des Vertrags erforderlich ist, werden wir sie vorschlagen", sagte er.
[19] Merkel-sarkozy-parring[20] Deutsche Welle 14 June 2010: Merkel scheint Sarkozy in einigen Fragen umgestimmt zu haben, darunter der Aussetzung der Stimmrechte in der Europäischen Union für die Länder, die die Grenzen der Haushaltsdefizite des Blocks ernsthaft verletzt haben. Sarkozy und Merkel unterstützten auch den Standpunkt, dass alle 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union in eine engere wirtschaftliche Koordinierung einbezogen werden sollten, anstatt nur die 16 Länder der Eurozone. "Wir brauchen stärkeres wirtschaftliches Regieren", sagte Merkel. "Wir haben in der Krise gesehen, wie die Märkte und Spekulanten, die nicht dasselbe sind, im Handumdrehen reagieren konnten", sagte Sarkozy. "Unser Verfahren brauchen, operativ und pragmatisch stärker zu werden. Mit anderen Worten, Wirtschaftsregierung für die 27, und wenn nötig Sitzungen über die Probleme in der Eurozone." Berlin sagt, es wolle das Haushaltsdefizit durch Ausgabenkürzungen allein reduzieren, und die Merkel-Regierung stellte vor kurzem  eine 80 Mrd € schweres Sparpaket vor- das Größte des Landes überhaupt. Frankreich argumentiert, dies würde das Wachstum abwürgen und die Volkswirtschaften wieder in die Rezession versinken lassen.

[21] The Guardian 14 June 2010: Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkels Mitte-Rechts-Koalition schien heute dem Zusammenbruch nahe zu sein, aber vieles des Misstrauens und des Zorns richtet sich auf Merkel selbst.

[22] The Telegraph 25 May 2010 Eine hochintelligente Deutsche, mit der ich vor ein paar Tagen sprach, räumte ein, ihr Land finde sich jahrzehntelang damit ab, aus Schuldgefühlen darüber, was vor 1945 passierte. Allerdings fühle ihre Generation von Deutschen, deren Eltern kaum geboren waren, als Hitler an die Macht kam, sie haben genug gesühnt: Das kann Frau Merkel nicht sagen, aber sie müsse auch wissen, dass es wahr sei. Sie müsse auch erkennen, dass ihre Partei keine Wahlen gewinnen könne, wenn sie auf einem Programm bestehe,  hart verdientes deutsches Geld ausschweifenden Ländern des Club Med zu geben.

The [23] Daily Mail 25 May 2010:  Die Europäischen Wohlfahrtstaaten, die aus der Asche des Zweiten Weltkriegs emporstiegen, stehen nun wegen der Staatsschuldenkrise vor der Zerstörung, sagen Analysten. Der derzeitige Sozialstaat sei unbezahlbar. Die EU-Krise erschüttert die Finanzmärkte rund um den Globus trotz Genehmigung durch den US-Senat am Donnerstag von durchgreifenden Reformen des Finanzsektors. Die Tiefe der Krise und die Sorgen, die sie erzeugt, wurden vom Chef des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, fokussiert. "Ich glaube nicht, dass die Eurozone in Gefahr zu zerbrechen ist", sagte er im französischen Fernsehen. "Die ganze Welt schaut auf hin … und verliert das Vertrauen zu Europa", sagte er.

Aber die Europäer akzeptieren die Sparmaßnahmen nicht 
[24] EurActiv 20 May 2020: Einer der größten Massenproteste seit dem Sturz des Kommunismus im Jahr 1989 traf gestern Bukarest (19. Mai. Laut EurActiv Rumänien, gingen zwischen 30.000 und 50.000 [25] Berlin-demoDemonstranten  auf die Mitte von Bukarest zu, während die Gewerkschaften einen Generalstreik am 31. Mai ansagten. Unter dem Druck des IWF versprach die Regierung, die Löhne des Staates um 25% und die Renten um 15% zu kürzen. Die Analysten – von Reuters zitiert – sagen, die Regierung möge sich bis Ende Mai dem öffentlichen Druck beugen. "Die Fähigkeit der Regierung, erhebliche Kürzungen bis zum Juli zu liefern, um den IWF-Anforderungen gerecht zu werden, ist niedrig", sagte BNP Paribas-Analysten in einer Notiz.

Jetzt erheben sich sogar die Deutschen gegen die Sparmaßnahmen
[26] Radio Utopia 13 June 2010: 45.000 Menschen demonstrierten in Berlin und Stuttgart gegen den verheerenden Abbau des Sozial- Staates. Die Polizei hält Manöver, um soziale Unruhen zu unterdrücken, übt sich am Prügeln von Statisten. Hier ein [27] Video, das zeigt, wie die Demonstration in der Torstrasse am 12. Juni verstrich - 3 "Knallkörper" wurden geworfen, 2 Polizisten wurden verletzt. [28] Beschreibung hier. Die[29] Franzosen sind dabei,  sich anzuschliessen.
 
Kommentar:  Nun sagt [30] Nobelpreis-Träger, Paul Krugman, die Sparmassnahmen seien ganz verkehrt - führen zur Rezessions-Katastrophe.
So was hat all dies zu bedeuten? Ein notwendiges Übel: [31] Bilderberger, Rothschild-agent George Soros, Reuters 15. Juni 2010: Europäische  Rezession in nächsten Jahr ist fast unvermeidlich. Die Euro-Krise kann tatsächlich das Potenzial haben, die Europäische Union zu vernichten.” Möge das geschehen, bevor Barroso seine Wünsche in Erfüllung gehen sieht. Denn die PIIGS-Länder brauchen die Freiheit, um ihre Zinsen anheben und ihre Währungen abwerten zu können. Das meinen auch [32] 100 italienische Wirtschafter, die erwarten, die Eurozone werde bald auseinanderbrechen. Vielleicht ist das genau, was [33] Griechenland als Überraschungsaktion vorhat.


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[1] EU liebt Krisen: http://euro-med.dk/?p=15362
[2] Image: http://euro-med.dk/billeder/billedereu-federalism3.jpg
[3] Financial Times 20 May 2010: http://www.ft.com/cms/s/d3fa8864-6436-11df-8618-00144feab49a,Authorised=false.html?_i_location=http%
3A%2F%2Fwww.ft.com%2Fcms%2Fs%2F0%2Fd3fa8864-6436-11df-8618-00144feab49a.html&_i_referer=

[4] José Barroso, EU Presse-Mitteilung 16. Juni 2010: http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=SPEECH/10/314&format=HTML&aged=0&
;language=EN&guiLanguage=en

[5] EU Presse-Mitteilung - Olli Rehn: http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=SPEECH/10/257&format=HTML&aged=0&
;language=EN&guiLanguage=en

[6] Rahmens für das Krisenmanagement : http://euobserver.com/18/30132
[7] Lissabon Strategie : http://en.wikipedia.org/wiki/Lisbon_Strategy
[8] Spaniens grüne Wirtschaft : http://seattletimes.nwsource.com/html/opinion/2009385016_will26.html
[9] explanatory statement: http://euro-med.dk/EU-Documents/Draft-EU-Legislative-Resolution-A6-0356-2007.pdf
[10] Image: http://euro-med.dk/billeder/billederguernica4.png
[11] EUOBSERVER 14 Juni 2010: http://eupolitics.einnews.com/article.php?oid=1GCbHYkZxUUwooM&v=48247Emw3_BHm/9x1NGN/GANHIC2JydX
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[12] EUObserver 16 June 2010:: http://euobserver.com/9/30293
[13] The Telegraph 14 June 2010: http://www.telegraph.co.uk/finance/financetopics/financialcrisis/7827867/axa-fears-fatal-flaw-will-d
estroy-eurozone.html

[14] Image: http://euro-med.dk/billeder/billederpolice-fire-1538655c3.jpg
[15] EUObserver 16 June 2010: http://euobserver.com/9/30284
[16] Image: http://euro-med.dk/billeder/billederireland-1357347c3.jpg
[17] EU Parliament 19 Mai 2010: http://www.europarl.europa.eu/news/expert/infopress_page/042-74652-137-05-21-907-20100517IPR74651-17
-05-2010-2010-false/default_en.htm

[18] EurActiv 15 June 2010:: http://www.euractiv.com/en/future-eu/merkel-sarkozy-eye-watered-down-economic-governance-news-495213
[19] Image: http://euro-med.dk/billeder/billedermerkel-sarkozy-parring4.jpg
[20] Deutsche Welle 14 June 2010: http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5684365,00.html
[21] The Guardian 14 June 2010: http://www.guardian.co.uk/world/2010/jun/14/angela-merkel-germany-coalition-collapse
[22] The Telegraph 25 May 2010: http://www.telegraph.co.uk/comment/columnists/simonheffer/7765275/the-collapse-of-the-euro-would-ope
n-the-door-to-democracy.html

[23] Daily Mail 25 May 2010:: http://www.dailymail.co.uk/news/worldnews/article-1281040/The-death-welfare-state-Europe-U-S-think-t
ank-labels-generosity-unaffordable-warns-day-reckoning.html

[24] EurActiv 20 May 2020: http://www.euractiv.com/en/euro/austerity-measures-spark-mass-protests-romania-news-494361
[25] Image: http://euro-med.dk/billeder/billederberlin-demo-thumb3.jpg
[26] Radio Utopia 13 June 2010: http://www.radio-utopie.de/2010/06/13/europaisches-grossmanover-european-union-police-forces-trainin
g-zur-aufstandsbekampfung-polizei-als-sandsacke-vom-staat-missbraucht/

[27] Video: http://vimeo.com/12518342
[28] Beschreibung hier: http://www.radio-utopie.de/2010/06/13/video-der-explosionen-in-der-torstrasse-berlin-zur-demo-wir-za
hlen-nicht-fur-eure-krise/

[29] Franzosen sind dabei,  sich anzuschliessen.: http://www.independent.co.uk/news/world/europe/france-braced-for-strikes-over-plan-to-raise-retireme
nt-age-2002599.html

[30] Nobelpreis-Träger, Paul Krugman,: http://www.nytimes.com/2010/06/18/opinion/18krugman.html?hp
[31] Bilderberger, Rothschild-agent George Soros, Reuters 15. Juni 2010: http://eupolitics.einnews.com/article.php?oid=zJsRB/pzSM0wsko&v=48351Emw3_BHm/9x1NGN/GANHIC2JydX
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[32] 100 italienische Wirtschafter: http://blogs.telegraph.co.uk/finance/ambroseevans-pritchard/100006271/the-euro-mutiny-begins/
[33] Griechenland als Überraschungsaktion: http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5689387,00.html