Zusammenfassung: Die Beziehungen der EU mit der Türkei sind etwas gespalten. Es besteht kein Zweifel , dass die Eurokraten daran arbeiten, die Türkei in die Weltregierung des Illuminsmus der Neuen Weltordnung einzubinden, wie die EU öffentlich bekennt. In diesem Rahmen ist die Türkei eine wichtige Brücke zwischen der EU und der islamischen Welt in der verkündeten grösseren Mittelmeer-Union bis nach dem Iran und zum Persischen Golf. Nun kommt der EU-Rechnungshof und sagt uns, die EU habe keine Kontrolle über ihre hohen Aufwendungen für die Türkei in ihrer "Heranführungs-Phase - wie gehabt. Die Europäer sind zunehmend besorgt über die türkische (und arabische/nordafrikanische)
Masseneinwanderung, wie die EU verdeckt weitere 56 Millionen von ihnen zzgl. ihrer Familien bis 2050
rekrutiert - zu einer Zeit, als die Bevölkerung der arabischen Länder explodiert. Die Medien sind in diese Neue Weltordnungs-Politik völlig verstrickt, die beabsichtigt Europas einheimische Völker und Kulturen zu ersetzen. Sie werfen um sich mit Vorwürfen der Nazi-Ideologie, des "Populismus" und verbogener unanständiger Moral gegen Europäer, die das Chaos, das bereits vorhanden ist, sehen können. In dieser Welle des Selbstmords, sieht  Tayyip Erdogan der Türkei die Chance, die Aufnahme der Türkei in die dekadente EU durch zu drohen. Während "unsere" Massenmedien Europäer als  "Nationalisten" verunglimpfen, haben sie mit keinem Wort Herrn Erdogan beschimpft, wenn er in Deutschland und Frankreich in einem neuen Hitler-Rausch des Nationalismus auftritt und darauf besteht, dass die zugewanderten Türken die Avantgarde der Türkei in Europa seien und sich nicht assimilieren dürfen - sondern Türken bleiben. Der gleiche Herr Erdogan benimmt sich mit diesen exklusiven Kommentaren in einer Art, die laut dem EU-Rahmenbeschluss über Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zB. Geert Wilders straffällig machen könnte, wenn er etwas Ähnliches sagte. Aber der Rassismus und Fremdenfeindlichkeit auf dieser Seite wird durch die Medien verschwiegen, die damit ebenso gleichgeschaltet sind wie die Medien im dritten Reich waren. Spanien ist darauf ganz besessen, die Türkei in die Europäische Union zu kriegen - und Deutschland wolle nicht im Wege stehen. In diesem Sinne hat das Europäische Parlament gerade Istanbul's Ernennung als Kulturhauptstadt Europas gefeiert. Das größte Problem für die EU-Unterstützung scheint Zyperns Teilung zu sein, da die Türkei seinem Standpunkt nicht ändern will, weil das Land seinen osmanischen Größenwahn nicht aufgegeben hat und sich immer noch als den Stosstrupp des Islam gegen das ungläubige Europa versteht
, das die Türkei Europa  mit den Krummsäbeln nicht zu erobern vermochte. Der Islamismus hat nun die Türkei im wirklich festen Griff  - und die Armee scheint nicht mehr, Erdogans Partei zügeln zu wollen. Die Türkei hat sich mit Syrien angefreundet, was wahrscheinlich katastrophale Folgen im kommenden Krieg zwischen Israel und Syrien/Iran haben wird.
 

Ich habe mich früher mit der Türkei und ihrer Herrenvolks-Beziehung und hier zur EU sowie ihrer traumatischen Behandlung von Christen und hier befasst. Des Weiteren ist sie noch immer nicht bereit, ihre Völkermorde an Armeniern, Bulgaren und Griechen während und nach dem Ersten Weltkrieg  einzugestehen. Es gibt starken Widerstand in den europäischen Bevölkerungen gegen die türkische EU-Mitgliedschaft. Die Neuen Weltordnungs-Politiker der EU wissen das - und versuchen, den Beitritt der Türken auf die lange Bank zu schieben - obwohl sie sich heimlich darum bemühen - aus strategischen Gründen der Weltregierung, denn die Türkei ist wahrscheinlich das wichtigste Mitglied der Mittelmeer-Union/Euromediterraniens. Wie ist die Türkei-EU-Situation heute? 
Robert Ellis an die Gründungsversammlung der Türkei-Bewertungs-Gruppe des Europäischen Parlaments am 19. Mai 2010: Die AKP-Partei der Türkei ist korrupt und fundamental islamisch.

Observatoire de l´Europe 20 May 2010: "Übermäßige Verzögerungen", "Schwierigkeiten bei der Umsetzung", "unzureichende Bewertung und Kontrolle". Der Rechnungshof der EU nimmt das Blatt vom Munde über das katastrophale Management der Brüsseler Unterstützungs-Milliarden, die der Türkei seit 2001 unter dem Namen der Vor-Beitritts-Hilfe ausgezahlt werden (mit der Zustimmung der europäischen Abgeordneten und der Tagungen des Europäischen Rates). So wurden 2007 nur 30% der Ziele des Zeitplans der Beitritts-Vorbereitung der Türkei erfüllt. Der Rechnungshof beklagt, dass die Brüsseler Kommission "nicht über die notwendigen Informationen verfügt, um die Wirksamkeit der Heranführungshilfe nachweisen zu können" … Subventionen sind Le-Pensomit unwirksam, und deren Betrag ist jedoch über zwei Jahre vervierfacht und stieg auf 4,873 Mrd. € für den Zeitraum 2007-2013. 12 Kapiteln (von 35) offen für Verhandlungen. Nur 18% der 132 Projekte sind abgeschlossen .

JobbikLinks: Frankreichs LePen. Rechts: Jobbiks "Extremisten" legten um 10% bei den ungarischen allgemeinen Wahlen zu.

"Unsere" manipulierten Massenmedien über die Meinung der Europäer: "Überall in Europa ist Unterstützung für populistische Parteien auf dem Vormarsch"
Deutsche Welle 12 Apr. 2010: In den letzten Monaten haben rechtsextreme und populistische Parteien erhebliche Gewinne in regionalen und Parlamentswahlen in Europa verbucht. Für sie sind Zeiten der Krise ein Segen. Spiegel 13 April 2010  zitierte die Tageszeitung: "Ungarn hat sich in einen schmuddeligen Bienenstock des Nationalismus entwickelt, in dem weit rechts stehende “Blut und Boden”-Ideologien blühen, Pseudo-Demokraten, die der glorreichen Geschichte der Magyaren huldigen, und militante Rassisten kämpfen gegen eine angeblich "überwältigende" Anzahl von Ausländern und ethnischen Minderheiten, die im Land leben, indem sie mit Macheten und Molotow-Cocktails  durch die Straßen paradieren." "Die nationalistisch-populistische Partei, Fidesz, hat den Aufstieg der extremen rechten Hassprediger gestärkt. Der eingehende Ministerpräsident, Viktor Orban, und seine Fidesz-Partei paarten sich mit dem nationalistischen Populismus. Europa hat diese Entwicklung viel zu lange ignoriert. Es ist Zeit, die Scheuklappen abzunehmen." Die Welt”: “Es ist beunruhigend, dass mehr als zwei Drittel der Ungarn sich für die Parteien entschieden haben, die entweder mit Rechtspopulismus spielen oder offen reaktionär sind.
Kommentar: Dies und das kranke Verhalten im folgenden Beitrag aus der “Jyllands-Posten” sind Ausdruck einer unglaublichen Verachtung unserer Kultur, die sie nicht für würdig zu verteidigen halten. Es ist umgekehrter Rassismus der speichelleckenden Schergen der politischen Korrektheit der Neuen Weltordnung, bezahlt oder eingeschüchtert - völlig ausser Tritt mit ihren Lesern, die ihnen folglich den Rücken kehren, wie sie es verdienen. Warum haben die Massenmedien  keine Kritik am türkischen Ministerpräsidenten, Erdogan, wegen seiner schrecklichen, national-islamischen Aussagen oder der täglichen Gewalt, die von Zuwanderern auf unseren Straßen verübt wird, geübt? Die Massenmedien sind gleichgeschaltet wie die Medien im 3. Reich und der Sowjetunion! Hier ist der Grund.

Jyllands-Posten 12. Apr. 2010, Ole Hyltoft, stellvertr. Vorsitzender des Danmarks Radio: Vor kurzem hatte das DR-2-Programm, Deadline, Besuch vom schwedischen Journalisten, Kurdo Bakti. Der Danmarks Radio-Interviewer inszenierte das Gespräch mit der Bekräftigung, dass Schweden nun ein ebenso empörendes Erdogan in PArisLand wie Dänemark sei. Dies war aufgrund der islam-kritischen Partei, der Schwedien-Demokraten, die wahrscheinlich nach den nächsten Wahlen im Parlament vertreten sein wird. Wechselweise nannte Deadline die Schweden-Demokraten einwanderungsfeindlich und fremdenfeindlich. Meines Wissens wollen die Schweden-Demokraten der Einwanderung von Islamisten Einhalt gebieten. Ist das identisch mit dem Fremdenfeindlich-Sein? Ist das ein empörendes Ziel? Man könnte es sicher mehr zu Recht  ein humanes Ziel nennen, da einige Islamisten gerade eingestanden haben, dass sie Jyllands-Postens Hauptsitz in Kopenhagen in die Luft jagen und die abgeschlagenen Köpfe der Journalisten auf den Rathausplatz werfen wollten.

Der türkische Ministerpräsident, Recep Tayyip Erdogan, spricht vor Europäischen Türken in Paris am 6 April 2010. Oder ist es Hitler, der spricht? Wo war der Ärger der Journalisten über seinen Nationalismus?

Türkischer Nationalismus blüht
Von Le Salon Beige kommt dieser Bericht: Am Mittwoch Abend rief der türkische Ministerpräsident, Recep Tayyip Erdogan, 6000 Türken mit wehenden roten Fahnen mit dem Halbmond und dem weißen Stern auf, sich zu "integrieren" und die doppelte Staatsangehörigkeit zu beantragen, um "Diplomaten" der Türkei in Europa zu werden. Aber er warnte vor "Assimilation". "Für mich, ist die Aufforderung an euch, euch zu assimilieren, ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, denn niemand kann euch befehligen, auf "eure Werte zu verzichten"(…). Frankreich hat euch das Recht auf doppelte Staatsbürgerschaft angeboten, warum nicht darum bitten? Seid nicht zurückhaltend, seid nicht ängstlich, nutzt das richtig, was Frankreich geben will. Die Aufnahme eines französischen Reisepasses  führt nicht dazu, das Ihr eure türkische Identität verliert."

Unter den Aussagen türkischer Politiker über die Jahre zitiert GalliaWatch 8 April 2010: "Wir werden euch durch eure demokratischen Werte erobern, wir werden euch durch unsere muslimischen Werte dominieren." (Erdogan). Das Motto des türkischen Führers ist: "Unsere Minarette sind unsere Speerspitzen, unsere Moscheen unsere Kasernen, ihre Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten." Am 21. August 2007, sagte Erdogan über den häufig verwendeten Begriff "moderaten Islam": "Diese Beschreibungen sind beleidigend und gegen unsere Religion. Es gibt keinen moderaten oder maßlosen Islam. Islam ist Islam. Und das ist es!"

ANSAmed 26 Jan.2010Mevlüt Cavusoglu wurde heute als Präsident der Parlamentarischen Versammlung des Europarats gewählt. Er ist das erste türkische Mitglied, das seitdem die Türkei der pan-europäischen Organisation im Jahr 1949 beitrat, dieses Amt innehat. Mevlüt Cavusoglu sagt, seine Präsidentschaft ''werde der Türkei dazu verhelfen, europäische Standards und den Zugang zur Europäischen Union'' zu erreichen. Im Jahr 2001 war er einer der Gründer der Partei Erdogans. Dieser ANSAmed-Artikel ist ersetzt worden. Gates of Vienna hat ihn auch gesehen.

New Europe 18 May 2009: Der neue Außenminister der Türkei hat ausgeschlossen, dass die Türkei alles andere als eine Vollmitgliedschaft in der Europäischen Union akzeptieren wolle, berichteten türkische Zeitungen unter Berufung auf Vorschläge von Deutschland und Frankreich, der Türkei irgendeine Art von Abkommen anzubieten, das unterhalb einer Vollmitgliedschaft der Europäischen Union liegt. Der französische Präsident, Nicolas Sarkozy, sagte, er lehne eine Vollmitgliedschaft für die Türkei deshalb ab, weil sie nicht in Europa liege, während die deutsche Bundeskanzlerin, Angela Merkel, gesagt hat, sie begünstige auch eine privilegierte Partnerschaft statt der Mitgliedschaft.

Tyrkiet-EUEurActiv Thursday 7 January 2010: Mehmet Ali Birand, Chefredakteur, CNN Türk, Experte für EU-Angelegenheiten: "Die Europäische Union ist für die Türkei nicht mehr eine nacheifernswerte Karotte."
Die Türkei in die EU - Was denken die Türken
Generell können wir Europas Ansicht von Barrieren und Unbilden der Türkei in zwei Teile aufteilen. 1. Einer ist die Grösse der Türkei. Dies bedeutet die Weichen für die Schrumpfung der Macht der Gründungs-Länder in der EU wie Frankreich und Deutschland. 2. Der andere Faktor sei, dass die Türkei ein islamisches Land ist, und Europa sei noch nicht bereit, ein muslimisches Land in der EU zu akzeptieren. Öffentlich bekannt gegebene  Gründe seien die Blockade in der Zypern-Frage, die Möglichkeit, dass die  türkischen Arbeitskräfte die Arbeitslosigkeit im EU-Markt steigern und Mängel an den politischen und menschenrechtlichen Kriterien im Vergleich zu den Kriterien von Kopenhagen.

2009 war ein schlechtes Jahr für die Beziehungen zwischen der Türkei und der EU. De facto sind die Verhandlungen in eine Sackgasse geraten. Die vorliegende Szene schafft Bitterkeit und keine Hoffnung für 2010. Die Europäische Union signalisiert weder ein Zeichen der Annahme der Türkei noch des Islam.
Die Türkei trug ebenfalls zu diesem Verhalten bei. Die Wirtschafts– und Finanzkrise erodierte die Ressourcen des Landes. Die Administration wollte keine Ressourcen aus dem öffentlichen oder privaten Sektor zuordnen, um notwendigen Reformen für die EU-Standards zu entsprechen. In einem so engen Zeitraum und vor allem, weil keine Anzeichen einer Vollmitgliedschaftsmöglichkeit in Sicht war, wollte sie kein Geld für die EU ausgeben.
Die EU ist nicht mehr eine Angelegenheit, die die Türkei dazu bewegt, wichtige Opfer zu bringen. Europa ist sich wahrscheinlich nicht bewusst, dass es nicht nur dabei ist, die Türkei zu verlieren, sondern auch die Möglichkeit der Schaffung eines geeinten Zypern."

Tyrkiet-i-euDie Haltung der EU zur türkischen Mitgliedschaft
EuObserver 25 Jan. 2010Die spanische EU-Präsidentschaft hat nachdrücklich den Beitritt der Türkei in die Union befürwortet, aber die meisten Europäer würden nein sagen, wenn in einem Referendum befragt. Spanien hat versprochen zu versuchen, vier weitere Verhandlungskapitel in den türkischen EU-Beitrittsverhandlungen während seines sechsmonatigen EU-Vorsitzes zu öffnen. Die Gespräche begannen im Jahr 2005 aber nur 12 von 35 Kapiteln sind bisher geöffnet, teilweise wegen des Widerspruchs des EU-Mitglieds, Zypern. Der EU-Verhandlungsführer der Türkei, Egemen Bagis, sagte, dass die Türkei die Gesamtheit der EU-Gesetzgebung bis 2013 - den Acquis communautaire - einführen wolle und machte der Türkei-Skepsis innerhalb der Union kurzen Prozess."
Deutschland und Österreich gehören zu den beiden größten Gegnern des türkischen Beitritts zur EU. Die österreichische Regierung hat gesagt, dass es eine Volksabstimmung vor der Zulassung der Türkei in  die EU halten wolle. Eine neue Meinungs-Umfrage in fünf EU-Ländern durch die Bogazici-Universität in Istanbul, die Universität von Granada und die Autonome Universität von Madrid in Spanien, zitiert von der AFP, zeigt, dass 64 % der Menschen in Frankreich und 62 % der Deutschen Nein sagen würden, wenn über die Türkei eine Volksbefragung abgehalten würde. Das "Nein" war schwächer in Großbritannien mit 46 %. Polen und Spanien würden mit 54 % und 53 %, beziehungsweise, Ja stimmen.

Deutsche Welle 7 Jan. 2010: Auf seiner ersten Reise in die türkische Hauptstadt, sagte Außenminister Westerwelle vor einem Publikum von türkischen Diplomaten, er glaube, die Türkei sei noch nicht bereit für die EU-Mitgliedschaft. "Wir alle wissen, dass die Freiheit der Meinungsäußerung, der Presse und der Religion Werte-Säulen unserer europäischen Gemeinschaft sind,” sagte er. “Ich möchte Sie ermutigen, fortzusetzen. " Aber er versprach, Deutschland werde seinen Vereinbarungen über den Beitritt der Türkei gerecht werden. Westerwelles Gegenstück, Ahmut Davutoglu  reagierte positiv auf die Rede des deutschen Außenministers und sagte, die Türkei werde alles tun, was für den Eintritt in die EU erforderlich sei. "Wir wollen alle Reformen erfüllen. Alles, was dieser Prozess erfordert, werden wir tun - vor allem in Bezug auf Deutschland."

Tyrkisk-tørklæde-demonstrationEUObserver 12 Jan. 2010: Der eingehende Chef der Erweiterungs– und Nachbarschaftspolitik der Europäischen Kommission, Stefan Füle: "Ich beabsichtige, mit den Beitrittsverhandlungen weiterzugehen", sagte er vor Abgeordneten des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten. Er sagte, es habe in dem Land in den letzten Jahren große Fortschritte gegeben, wobei Tabus gebrochen wurden, und unterstrich, dass die Menschenrechte weiterhin Sorgen machen. Auf die Frage eines polnischen Mitte-Rechts-Abgeordneten, ob der Türkei die Vollmitgliedschaft des Blocks vergeben werden könne, sagte er: "Ja, aber die Türkei muss alle Bedingungen erfüllen." Er schloss ausdrücklich eine sogenannte "privilegierte Partnerschaft" für die Türkei aus. In Bezug auf den westlichen Balkan, sagte er, er hoffe, "neue Mitglieder in unsere Familie" während seiner Zeit als Kommissar einladen sowie zu empfehlen zu können, dass Albanien und Bosnien-Herzegowina Visumfreiheit noch in diesem Jahr gewährt werde.

Deutsche Welle 28 May 2010Es gibt jetzt 4.000 Unternehmen in der Türkei, die einige deutsche Investitionen haben, hauptsächlich Vertrieb von Autos oder Auto-Teilen, Maschinen und elektrischen Geräten. Deutschland, für seinen Teil, kauft immer mehr türkische Kleidung, Textilien und Autos? Die Türkei ist auf Deutschland mehr angewiesen als umgekehrt. Christian Dreger, Leiter der DIW: Die türkische Wirtschaft ist immer noch alles über zukünftiges Potenzial und viele wirtschaftliche Umstände stehen noch im Wege, nicht zuletzt, Inflation und Arbeitslosigkeit - so viele wie alle vier jungen Türken sind derzeit ohne Arbeit. Natürlich ist dies letztendlich eine politische Frage."

EurActiv Brussels, 3 February 2010Istanbul: Warum wird eine Nicht-EU-Stadt im EU-Parlament als Kulturhauptstadt Europas gefeiert?
Die internationale Vorstellung von Istanbul als die Europäische Kulturhauptstadt des Jahres 2010 wurde gestern im Europäischen Parlament in Brüssel gefeiert. Über 500 Menschen nahmen an der Veranstaltung teil, die hochrangige Persönlichkeiten aus kulturellen Organisationen, der EU, nationalen und internationalen Institutionen, Think Tanks, Universitäten, NGOs und den Medien zur Feier eines bedeutsamen Jahres für die Stadt umfasste.  Das Europäische Parlament ist erfreut, Gastgeber bei diesem Brüsseler Start Istanbuls als der Kulturhauptstadt zu sein.

Robert Ellis, Kathimerini 3 March 2010: Das Europäische Parlament hat mit überwältigender Mehrheit die Türkei aufgefordert, sofort damit anzufangen, ihre Truppen aus Zypern zurückzuziehen und das Problem der Siedlung von türkischen Bürgern auf der Insel anzupacken. Darüber hinaus rief das Parlament die Türkei auf, die Rückkehr der rechtmäßigen Bewohner in den abgeriegelten Bereich von Ahmedinejad+erdoganFamagusta zu ermöglichen. Die türkische Reaktion war vorhersehbar. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan nannte vor EU-Botschaftern die Resolution "grundlos und inakzeptabel" und sein Chef-EU-Unterhändler, Egemen Bagis, sagte die Türkei solle sie nicht ernst nehmen. Die Türkei hat bei der Geiselnahme von Zypern in Bezug auf die eigenen Aussichten auf die EU-Mitgliedschaft mit hohem Einsatz gespielt und verloren.

Tyrkiet-SyrienLinks: Erdogan und Ahmadinedschad. Rechts:  Am 13 Okt. 2009  trafen sich die türkischen und syrischen Regierungen auf ihrer gemeinsamen Grenze und hoben symbolisch den Schlagbaum zwischen ihren Ländern: Sage mir wer deine Freunde sind – und ich sage dir, wer du bist.

Kommentar
Die Türkei droht, spielt gleichgültig - ist aber nicht bereit, Forderungen der EU über die Menschenrechte und auf Zypern nachzukommen. Warum? Weil die Türkei sich nicht wirklich aus ihrer tief verwurzelten inationalistischen und islamisch-imperialistischen Utopie bewegt hat. Man spricht nun von "Neo-Osmanismus". Wenn Tayyip Erdogan nach Deutschland oder Frankreich kommt, verhält er sich wie der Herrscher dieses Landes und fleht seine Hitler-Kult-Fans an, Türken zu bleiben, sich keineswegs zu assimilieren. Letzteres ist wohl im Einklang mit der multikulturellen Vorliebe der EU - aber es schafft Spannungen zwischen Türken und einheimischen Europäern - und damit den Keim des künftigen Bürgerkriegs oder der Annahme des dekadenten Europas einer islamischen Herrschaft. Wie die Dinge heute stehen, scheint die Türkei von dem EU-Beitritt weit entfernt zu sein - aber ich schätze die Tagesordnung der Trilateralen Kommission, die Türkei in einen Weltstaat rund um den Globus einzubinden, sich  hinter der Bühne durchsetzt. Zumindest zahlt die EU eine Menge Heranführungs-Euro an die Türkei.

Jede Wolke hat einen silbernen Rand: Jetzt und langfristig müssen die Zahlungen an die "Partner"-Länder der Mittelmeer-Union und ihre vielen Einwanderer in die EU niedrig gehalten werden, um Aufstände der einheimischen Europäer zu vermeiden, deren Lebensstandard immer mehr sinken wird. Wie groß wird die Liebe für die "Partner"-Länder einer mehr oder weniger euro-losen EU sein?
Herr Erdogan tritt mit solchen exklusiven Kommentaren dermassen auf, dass nach dem EU-Rahmenbeschluss über Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zB. Geert Wilders straffällig werden könnte, wenn er etwas Ähnliches sagen würde. Aber der Rassismus und die Fremdenfeindlichkeit von dieser Seite wird durch die Medien, die ebenso gleichgeschaltet sind wie die Medien im dritten Reich, unterdrückt. Die Türkei hat sich mit Syrien angefreundet, was wahrscheinlich katastrophale Folgen im kommenden Krieg zwischen Israel und Syrien/Iran haben wird.