AKTUELLES: The Telegraph 26 May 2010: Herman van Rompuy, permanenter EU-Präsident: "Niemand hat dem sprichwörtlichen Mann auf der Straße je gesagt, dass die gemeinsame Nutzung einer einheitlichen Währung nicht nur darum geht, das Leben der Menschen leichter zu machen, wenn sie Geschäfte oder Reisen im Ausland machen…. In der "Eurozone" zu sein bedeutet, monetär gesehen, ein Teil eines "Eurolands" zu sein." Er gestand auch, dass der Euro ab dem Zeitpunkt ihrer Gründung im Jahr 1992 fehlerhaft sei, eine Situation, die man den Wählern nicht klar gemacht habe.

Zusammenfassung: Der EU-Rettungsplan für Griechenland stellt sich heraus, geheime Ausstiegs-Kriterien zu haben, die die Geberländer wie Deutschland und Frankreich ruinieren könnten. Hat ein Staat zu einem höheren Zinssatz als es aus Griechenland bekommt zu borgen, um teilnehmen zu können, müssen die anderen Geberländer die Differenz erstatten. Sind sie nicht bereit, dies zu tun, oder wenn das nationale Verfassungsgericht  eines Geberlandes seine Teilnahme überstimmt, zieht sich ein solcher Staat aus der Aktion - und die anderen müssen seinen Anteil tragen. Sollte so was dem wackelnden Spanien widerfahren, kann es den Rücken der Geberländer brechen. Jetzt wurde Prof. Schachtschneiders Beschwerde für die Untersuchung durch das deutsche Bundesverfassungsgericht angenommen. Wenn er Erfolg hat - und es gibt klare Vertrags- und Verfassungsverletzungen - dürfte der Euro am Ende sein. Dies ist erfreulich für Rothschilds Soros, der zusammen mit anderen hoch gewettet hat, den Euro vor dem Ende des Jahres zu brechen - und man glaubt, dass er schon gegen Spanien spekuliert.
Dieser Artikel bringt eine breite Palette von Aussagen  prominenter Politiker und Wirtschafter von früher und jetzt. Das sind krasse Lügen über die Vorteile der Währungsunion, obwohl die Volkswirtschaften der beteiligten Länder so verschieden waren, daß es nur schief gehen konnte, wie prominente Wirtschafter auch vorhersagten. Nach der Griechenland-Rettungs-Aktion sagen die gleichen Leute jetzt das genaue Gegenteil dessen, was sie vorhin sagten - ein paar sind sogar der Meinung, sie haben immer gesagt, sie würden Rettungspakete machen - obwohl sie genau das Gegenteil sagten. Man kriegt wirklich den Eindruck, dass die Elite unser wirtschaftliches System ins Chaos mit großem Gewinn für die Rothschild-Banken, die die Krise in di Wege leiteten, stürzen wollen. Sie sind es ja schon gewohnt, durch die Banken-Rettungs-Aktionen den Steuerzahlern ihr Geld aus der Tasche zu ziehen. "Ordnung aus dem Chaos" ist das illuministische Motto (und die EU hat erklärt, illuministisch zu sein). Doch vor zuvor machen sie in der Regel selbst das notwendige Chaos. Die Absicht war es immer, den Euro und seine Krisen zu verwenden, um eine diktatorische Union, die Vereinigten Staaten von Europa unter elitärer Kontrolle zu errichten.

Kissinger-order-chaos“Der Euro wurde aus politischen, nicht aus wirtschaftlichen Gründen  angenommen, als ein Schrit vorwärts auf den Mythos des Vereinigten Europas zu. In der Tat, ich glaube, seine Auswirkung wird genau das Gegenteil sein”. - Nobel Preisträger, Milton Friedman, 2001.

Die Eurozone ist in Schwierigkeiten: BILD 23 Maj 2010: Ausstiegsklauseln: Wenn ein Geberland für seinen Anteil selbst ein Darlehen aufnehmen muss und dafür mehr Zinsen zahlen muss, als er von den Griechen zurück bekommt, soll es die Differenz ersetzt bekommen. Sind die anderen Euro-Länder dazu nicht bereit, kann das Geberland seine Beteiligung am Griechenland-Darlehen verweigern. In den Verträgen sagen die Geberländer den Griechen zu, Darlehen auch dann auszuzahlen, wenn einzelne Geberländer ihre Anteile z.B. aus politischen Gründen noch nicht bereitstellen können. In diesem Fall müssten „die anfänglichen Darlehen möglicherweise von einigen Darlehensgebern alleine finanziert werden“. Aussteigen kann ein Geberland auch, wenn ein nationaler Verfassungsgericht die Rettungsaktion für verfassungswidrig erklärt.  Prof. Schachtscneiders Klage  ist nun vom Bundesverfassungsgerichtshof angenommen worden. Sollte er gewinnen, wird der Euro in sehr grosse Schwierigkeiten geraten  – und die Demokratie vielleicht sogar zurückkehren! 

The Telegraph 25 May 2010: BNP Paribas sagte, dies würde schnell in eine systemische Krise eskalieren, wenn z.B.Spanien  in eine solche Lage geraten sollte, weil die anderen Länder eine ständig steigende Belastung nicht tragen können. Die Bank warnte, das Euro-Projekt an sich könne anfangen, schnell zu zerfallen, wenn diese Rettungs-Bestimmungen jemals ernsthaft auf die Probe gestellt werden – was George Soros & Co gewettet haben noch in diesem Jahr zu tun. Er hat gesagt, er wolle einen EU-Finanzminister, dh die Vereinigten Staaten von Europa - neben unserem Geld, natürlich. Angst davor, dass Amerika in eine double-dip Rezession zurückfallen könnte, findet sich wieder ein.  Larry Summers, der Wirtschafts-Zar des Weissen Hauses, hat einen weiteren Rettungsplan gefordert, um die Erholung auf Kurs zu halten, und warnt, dass die amerikanische Wirtschaft immer noch in einem "tiefen Tal" sei. Es scheint richtig, was Infowars am 13 May 2010 schrieb: “Was haben die Menschen der Mitgliedsländer aus dieser zentralisierten Union zu gewinnen? Sie werden einfach sehen, wie immer mehr von ihrem Einkommen und ihren Ersparnissen nach Brüssel abgezweigt wird, um ein versagendes Papiergeld zu stützen, das sie sich überhaupt nie erbeten haben. Es bedeutet auch, ihre nationale Stimme zählt noch weniger, wie ungewählte ausländische Bürokraten erheblich mehr Einfluss auf die nationalen Wirtschaftspolitiken ihrer Regierungen übernehmen.” Die geheimen Klauseln sind geeignet, um die reicheren EU-Staaten bankrott gehen zu lassen - und dann: Ordo Ab Chao -Ordnung aus dem Chaos, die Strategie der Neuen Weltordnung (siehe Videos am rechten Rand dieses Blogs). Die EU bekennt sich zu diesem Illuminismus - (explanatory statement). Ihr Werkzeug: geheimer Trug und  Irreführung. Ihr Ziel: diktatorische Macht und unser Geld.

Das Folgende ist aus einer Sammlung von Aussagen über den Euro, Stereotypen, die uns von "unseren" Führern immer wieder vor der Einführung des Euro - bis vor einem oder 2 Monaten - in die Nase gerieben wurden. Beachten Sie den oft arroganten Charakter der Äußerungen vor der griechischen Rettungs-Aktion. Dann plötzlich sagen die verantwortlichen politischen Führer und die EZB genau das Gegenteil dessen, was sie vor dem griechischen Rettungsplan sowie dem Fonds für schwache Euro-Wirtschaften von 500 Milliarden Euro + 250 Milliarden vom IWF sagten - und vor dem befohlenen Ankauf deckungsloser Staatsanleihen anderer Euro-Länder durch die EZB - alles mit Steuerzahler-Geldern.

Euro-liarsThink Tank "Open Europe": Sie sagten es.
Letztlich ist die Eurozone-Krise nicht einfach nur um wirtschaftliches Scheitern, sondern auch ein Einbruch des Vertrauens zwischen der politischen Klasse und dem europäischen Bürger. Als die Idee einer einzigen EU-Währung vom Stapel gelassen wurde, wurde eine Reihe von Versprechungen an die Wähler  Europas gemacht. Politiker, Zentralbanker und Meinungsbildner erzählten uns, ohne den Euro würden unsere Länder wirtschaftlich leiden, würde die Arbeitslosigkeit steigen und das Wachstum stagnieren. Wir erfuhren, dass Unterschiede in der Wirtschaftsstruktur und Wettbewerbsfähigkeit keine Probleme seien, denn die Volkswirtschaften der Mitgliedstaaten würden "konvergieren". Einmal in der Währungsunion würden die strengen Regeln die Haushaltsdisziplin gewährleisten.
Unterdessen, sagten sie, würden die EU-Verträge garantieen, dass die Steuerzahler in einem Land der Eurozone zu "Rettungspaketen" einer ausländischen Regierung nie gezwungen werden würden. In Ländern wie Großbritannien behaupteten die Politiker des Pro-Euro-Lagers, dass eine Währungsunion sehr gut ohne weitere politische und wirtschaftliche Integration funktionieren könnte. Die Gegner der einheitlichen Währung wurden aus solchen Gründen als “anti-europäisch" abgestempelt.
Kurz gesagt, wurde uns gesagt, dass die einheitliche Währung wirklich kein wirtschaftliches Risiko darstelle, und dass sie nicht weitere politische und wirtschaftliche Integration erfordere.
Eines ist schmerzlich klar geworden: Die EU-Elite irrte sich einfach in Bezug auf den Euro. Dieser Vermerk hebt hervor, dass die Politiker, die ihren Bürgern den Euro verkauften, versagten, entweder die ganze Wahrheit über die einheitliche Währung zu erfassen oder zu sagen. Dies ist ein Aufruf zu mehr Ehrlichkeit über die Zukunft der europäischen Zusammenarbeit und eine Erinnerung an die dringende Notwendigkeit, ein neues Modell, dass sowohl politisch als auch wirtschaftlich tragbar ist, zu finden; eine, die mehr im Einklang mit den Interessen und Vorlieben der europäischen Bürger ist.

Der Maastricht-Vertrag und Satzungen des ESZB und der EZB
"Die Gemeinschaft haftet nicht für die Verbindlichkeiten der Zentralregierungen, der regionalen oder lokalen Gebietskörperschaften oder anderer öffentlich-rechtlicher Körperschaften, sonstiger Einrichtungen des öffentlichen Rechts oder öffentlicher Unternehmen eines Mitgliedstaats, gilt unbeschadet der gegenseitigen finanziellen Garantien für die gemeinsame Durchführung eines konkreten Projekts". - Art. 104b, Maastricht-Vertrag, 1992.

"Bei der Ausübung der Befugnisse und der Erfüllung der Aufgaben und Pflichten, die ihnen durch die Verträge und dieser Satzung obliegen, soll weder die EZB noch eine nationale Zentralbank noch ein Mitglied ihrer Beschlussorgane Weisungen von Organen der Union, Einrichtungen, Ämter und Agenturen, von einer Regierung eines Mitgliedstaates noch einer sonstigen Stelle nehmen".
- Artikel 7 des Statuts des Europäischen Systems der Zentralbanken (ESZB) und der Europäischen Zentralbank (EZB).

Und heute
"Euroland niedergebrannt. Ein Kontinent auf dem Weg zur Insolvenz". - Titelseite von “Der Spiegel”, 5. Mai 2010.

Deutsche Kanzler Helmut Kohl und Angela Merkel
"Ich bin mir sicher, die Erfolgsgeschichte der D-Mark wird mit dem Erfolg des Euro fortsetzen” - Damaliger deutscher Bundeskanzler Helmut Kohl, 1998

"Wir haben einen Vertrag, unter dem es keine Möglichkeit der Bezahlung von Rettungspaketen an Staaten in Schwierigkeiten gibt". - Deutsche Bundeskanzlerin, Angela Merkel, 1. März 2010.

"Deutschland hat immer von der Unabhängigkeit der EZB [profitiert ...] Sie schützt die Bevölkerung vor Inflation: Das ist was wirklich zählt. Deshalb ist die Unabhängigkeit der EZB ein entscheidender Aspekt, dessen Infragestellung wir nicht akzeptieren wollen." - Deutsche Bundeskanzlerin, Angela Merkel, 2007.

Und heute
"Wir haben immer wieder gesagt, wenn die Stabilität der Währung in Gefahr geräte, würden wir schnell und entschlossen handeln. Dies ist nun der Punkt, den wir erreicht haben”. - Die deutsche Bundeskanzlerin, Angela Merkel, 3. Mai 2010.

"Jeder von uns kann sehen, dass die aktuelle Euro-Krise die härteste Herausforderung, vor der Europa seit der Unterzeichnung des Vertrags von Rom steht. Es ist eine existenzielle Herausforderung, und wir müssen ihr gerecht werden". - Die deutsche Bundeskanzlerin, Angela Merkel, 19. Mai 2010.

"Das muss getan werden, um eine Kettenreaktion des europäischen und internationalen Finanzsystems sowie die Ansteckung anderer Staaten der Eurozone zu vermeiden. Es gibt keine Alternative ". - Die deutsche Bundeskanzlerin, Angela Merkel, 5. Mai 2010.

"Im Jahr 2000 hatten wir eine Situation, in der  wir mit der Frage, ob Griechenland in der Lage wäre, der Euro-Zone beizutreten, konfrontiert wurden [...] Es stellte sich heraus, dass die Entscheidung [dafür] möglicherweise nicht eng genug hinterfragt wurde". - Die deutsche Bundeskanzlerin, Angela Merkel, 28 April 2010.

"Die deutsche Kanzlerin mag so viele Ermahnungen machen wie sie will. Sie könnte sogar drohen, den Antrag auf Beihilfe abzulehnen. Aber dies ist nicht mehr als politisch motiviertes Geplänkel. Am Ende wird Deutschland seine Milliarden nach Griechenland transferieren - der Druck aus den europäischen Partnerländern und den Finanzmärkten ist zu stark". - Leitartikel, Die Welt, 26 April 2010

Präs. der EU-Kommission Romano Prodi und José Barroso.

"Ein erweitertes WWU-Raum wird sowohl für die Eurozone als auch für beitretende Länder positiv sein.” - Damaliger Kommissionspräsident, Romano Prodi, und Kommissar für
Wirtschaft und Währung, Pedro Solbes, 2000:

"Der Euro ist ein Schutzschild gegen die Krise". - Präsident der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, 5. Februar 2010.

"Ich mag es, die EU mit den Imperien zu vergleichen" – Präsident der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso

Und heute
"Die Mitgliedstaaten sollten den Mut haben zu sagen, ob sie eine Wirtschaftsunion haben wollen oder nicht. Weil ohne ist die Währungsunion nicht möglich ". - Präsident der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, 13. Mai 2010.

Herman van Rompuy, Ständiger EU-Präs.
"Wir arbeiten, um ein Krisen-Kabinett zu bekommen - ohne Veränderung des Maastricht-Vertrags.” Es könnte den Präsidenten der Europäischen Kommission, Jose Manuel Barroso, den Leiter der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, und Herrnann van Rompuy umfassen, sagte eine Quelle - EUObserver 25. Mai 2010.

Jean Claude Trichet, Chef der Europäischen Zentralbank
"Die Stoßrichtung des Sinns und des Schreibens des Vertrags ist, dass alles getan werde, um das Euro-Währungsgebiet als optimalen Währungsraum zu konstruieren. Vorerst, indem sichergestellt wird, dass es Volkswirtschaften, die bereits bewiesen haben, dass sie im Steuer- Bereich sowie in den monetären und finanziellen Bereichen  konvergieren, umfasst.” - Damaliger Gouverneur der Bank von Frankreich, Jean-Claude Trichet, 1997.

"Ich werde die Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank unter allen Umständen und mit all meiner Kraft verteidigen". - EZB-Präsident Jean-Claude Trichet, 2007.

"Kein Staat oder Land ist in der Lage, eine besondere Behandlung zu erwarten. Die Zentralbank wird ihre Prinzipien nicht ändern, nur weil die Staatsanleihen eines Mitgliedstaates nicht mehr
die entsprechenden Kriterien erfüllen". - Jean-Claude Trichet, Präsident der EZB, Januar 2010.

Wim Duisenberg, 1. EZB Chief
"Es gibt keine Bank in der Welt so unabhängig von der Politik wie die Europäische Zentralbank". - Wim Duisenberg, der erste Präsident der Europäischen Zentralbank, 1998.

"Es wird manchmal gesagt, dass, während die einheitliche Geldpolitik auch die 'Richtige' für den Euroraum als Ganzes sein möge, sei sie "falsch" für viele einzelne Länder innerhalb der Region. Ich bin mit dieser Ansicht nicht einverstanden. Erstens übersieht sie die Tatsache, dass innerhalb eines einheitlichen Währungsraums Anpassung über Preise und Löhne entstehen  kann". - Der damalige Präsident der Europäischen Zentralbank, Wim Duisenberg, 1999.

EZB Vorstandsmitglieder
"Das Prinzip mit Keinen Rettungs-Aktionen, das im EU-Vertrag verankert ist, muss unbedingt ernst genommen werden. Es ist nicht möglich, das Problem hier durch die direkte Finanzierung zu entschärfen". - EZB-Vorstandsmitglied, Ewald Nowotny, 2009.

"Die Verträge enthalten eine "Keine Rettungs-Aktion"-Klausel, und die Regeln werden eingehalten werden. Dies ist für die Gewährleistung der Zukunft einer Währungsunion zwischen souveränen Staaten mit nationalen Haushalten entscheidend. Die Märkte machen sich etwas vor, wenn sie denken, die anderen Mitgliedstaaten werden an einem bestimmten Punkt die Hände in ihre Brieftaschen stecken, um Griechenland zu retten". - EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark, 6. Januar 2010.

Und heute
"Die atemberaubende Entscheidung der Europäischen Zentralbank, Staatsverschuldungen einiger Euro-Zone Regierungen anzukaufen, nur wenige Tage nachdem die Idee scheinbar abgelehnt worden war, hat die Bank weiter in die Sphäre der Politik gedrängt, was Zweifel in Bezug auf ihre Unabhängigkeit erhebt". - Wall Street Journal, 11. Mai 2010.

"Der Kauf von Staatsanleihen birgt erhebliche Risiken für die politische Stabilität, und ich sehe daher auch diesen Teil der Entscheidung des EZB-Vorstands, auch in dieser ungewöhnlichen Situation, kritisch". - Axel Weber, Präsident der Deutschen Bundesbank, 12. Mai 2010.

"Gegen alle ihre Gelübde und gegen das ausdrückliche Verbot innerhalb ihrer eigenen Verfassung, ist die EZB  in die Finanzierung von Staaten einbezogen worden. Natürlich wird all das Folgen haben. " - Der ehemalige Bundesbankpräsident Karl Otto Pöhl, 18. Mai 2010.

"Die negativen Auswirkungen dieser Entscheidung auf die Glaubwürdigkeit der EZB als unabhängiger Währungsbehörde, die diese Entscheidung haben wird, scheint unumkehrbar zu sein.” - IE Business School Professor, Daniel Fernández Kranz, den 10. Mai  2010

Andere Wirtschafter
Der Nobelpreis-Träger, Robert Mundell, manchmal auch als "Vater des Euro” benannt", 1999: "Das Euro-Währungsgebiet: Wie groß wird es sein? Meine eigene Vorhersage ist, dass bis zum Jahr 2002 die Europäische Währungsunion ihre derzeit 11 Mitglieder sowie Griechenland (das seine Teilnahme schon zugesagt hat), Schweden, Dänemark und Großbritannien umfassen wird. Bis 2005 werden auch Slowenien, die Tschechische Republik, Polen, Ungarn und Estland dabei sein. Bis zum Jahr 2010, vorausgesetzt, dass alles gut geht und die Währungsunion wohlhabend ist, wird kein Land in Europa wollen, in der Lage sein, oder sich leisten können, draußen vor zu bleiben. So, die Slowakei, Kroatien, Litauen, Lettland, Rumänien, Bulgarien werden alle der Währungsunion beitreten ".

"Ich habe keinen Zweifel, dass die Währungsunion ohne weitreichende politische Union sehr gut funktionieren kann. Im Gegenteil, es könnte sogar die Gefahr bestehen, dass eine übermäßige Zentralisierung oder Harmonisierung der Wirtschaftspolitiken einen gesunden Wettbewerb ersticken und die wirtschaftliche Effizienz schwächen könnte ". - Damaliger EZB-Chefö-Wirtschafter, Otmar Issing, 2001.

Und heute
"Die Vorteile der Währungsunion, insbesondere die niedrigeren Zinssätze und die Beseitigung des Wechselkursrisikos, wurden nicht immer klug genutzt, haben einige Länder dazu verleitet,
über ihre Verhältnisse zu leben [...] Darüber hinaus versagte die Fiskalpolitik oft, höheres Wachstum und niedrigere Zinsen dafür zu verwenden, Defizite ausreichend zu senken. In Volkswirtschaften mit starren oder nur  teilweise flexiblen Arbeitsmärkten führten alle diese großen expansiven Impulse zu beschleunigten Lohnsteigerungen, die deutlich über das Produktivitätswachstum lagen, wodurch die preisliche Wettbewerbsfähigkeit und die Exporte der heimischen Unternehmen gemindert wurden". - Präsident der Deutschen Bundesbank, Axel Weber, 22. März 2010.

"Es gibtt eine ernste Bedrohung der Ansteckungs-Auswirkungen für andere Mitgliedstaaten in der Währungsunion und zunehmende negative Feedback-Schleifen-Effekte". - Chef der Bundesbank, Axel Weber, 5. Mai 2010.

"Alle europäischen Länder leben derzeit über ihre Verhältnisse leben". - EZB-Vorstandsmitglied, Lorenzo Bini-Smaghi, 13. Mai 2010.

"Man glaubte, dass der Euro [...] eine Welle der Modernisierung in den schwächeren Ländern auslösen würde. Das ist nicht passiert[...] Nun ist die Währungsunion dabei eine Inflations-Union zu werden.  - Joachim Starbatty, Universität Tübingen Professor, 22. Mai 2010.

Sogar noch bevor, wie auch heute
Das Defizit der griechischen Regierung für das Jahr 2008 wurde von 5% des BIP (das Verhältnis von Griechenland gemeldet, von der Eurostat überarbeitet und im April 2009 veröffentlicht) auf 7,7% des BIP revidiert. Gleichzeitig haben die griechischen Behörden auch die geplante Defizitquote für 2009 von 3,7% des BIP (die Zahl, die im Frühjahr  berichtet wurde) auf 12,5% des BIP überarbeitet [...] Revisionen dieser Größenordnung sind extrem selten in anderen EU-Mitgliedstaaten, haben aber für Griechenland bei mehreren Gelegenheiten stattgefunden". - Bericht der Europäischen Kommission, "Griechisches Defizit und Schuldenstand  Statistiken ", 8. Januar 2010.

"Andauernde Wettbewerbsfähigkeits-Divergenzen und makroökonomische Ungleichgewichte innerhalb des Euroraums verursachen eine Gefahr für das Funktionieren der Wirtschafts– und Währungsunion. In den Jahren vor der Krise, heizten niedrige Finanzierungskosten die Fehl-Zuweisung von Ressourcen für oft wenig produktive Anwendungen an, was unhaltbare Niveaus des Verbrauchs, Immobilienblasen und die Anhäufung von externen und internen Schulden in einigen Mitgliedstaaten hegte. Die Wettbewerbsfähigkeits-Lücke erreichte Allzeithoch kurz vor der Krise". - Mitteilung der Europäischen Kommission, 12. Mai 2010.
  
EU-Kommissare und der IWF
"Solidarität ist möglich, [und] wird existieren. Eine Rettungsaktion ist nicht möglich und wird nicht existieren ". - Damaliger EU-Kommissar für Wirtschaft und Währung, Joaquín Almunia, 29. Januar 2010

Griechenland, Portugal, Spanien, diese und andere Volkswirtschaften in der Eurozone teilen einige Merkmale. In diesen Ländern können wir einen dauerhaften Verlust der Wettbewerbsfähigkeit beobachten, seitdem sie Mitglieder der Wirtschafts-und Währungsunion sind. " - Damaliger Kommissar für Wirtschaft und Währung, Joaquín Almunia, 3. Februar 2010.

Und heute
"Griechenland ist hoch verschuldet und verlor rund 25% seiner Wettbewerbsfähigkeit seit Einführung des Euro. Am Ende des Jahres 2009 erreichte das gesamtstaatliche öffentliche Defizit 13,6% des BIP und die Staatsverschuldung war auf 115% des BIP erhöht. Selbst mit den geplanten niedrigeren Defiziten im Rahmen des Programms wird die Verschuldung als Anteil des BIP weiterhin auf fast 150% des BIP im Jahr 2013 gestiegen sein – um dann rückläufig zu werden."  - Internationaler Währungsfonds, Mai 2010.

"Die außergewöhnliche Kombination von laxer Fiskalpolitik, unzureichender Reaktion auf wachsende Ungleichgewichte, strukturelle Schwächen und statistische Falschmeldungen haben in Griechenland zu einer beispiellosen Staatsschuldenkrise" geführt. - Mitteilung der Europäischen Kommission, 12. Mai 2010.

"Wir wussten, dass Griechenland betrog, es war klar, sobald sie sich anschlossen hatten, dass etwas [mit ihren Zahlen]" falsch war. - EU-Kommissar für Handel, Karel De Gucht, 5. Mai 2010.

EU-Politiker
"Der Euro ist ein Fels der Stabilität, wie die gegensätzlichen Schicksale Islands und Irlands zum Ausdruck bringen. Der Beitritt zur gemeinsamen Währung wäre ein wichtiger Schritt." - Der ehemalige Labour-Abgeordnete, Richard Corbett, 20095.

"Ich denke, es ist möglich, zur Währungsunion ohne politische Union zu gehen." - Damaliger britischer Premierminister, John Major, 1995.

"Die Entscheidung zur Einführung der einheitlichen Währung ist der erste Schritt und markiert den Wendepunkt für Europa, ist die Marke der Stabilität und des Wachstums und trägt entscheidend zum hohem Wachstum und der Beschäftigung bei".  - Damaliger britischer Premierminister, Tony Blair, 1998.

"Man sollte beachten, dass der Euro nicht nur ebenso stabil wie die D-Mark wird, sondern auch viel fähiger". - Damaliger deutscher Wirtschaftsminister Hermann Müller, 1999

"Der Euro ist nicht der Himmel, aber er hat eine ganz besondere Tugend [...] Er wird die gleiche Maßeinheit für verschiedene Staaten werden, die ihrerseits nicht mehr in der Lage sein werden, ihre
Sünden und ihre Schwächen unter den Teppich ihrer nationalen Währungen zu fegen". - Der italienische Ministerpräsident, Silvio Berlusconi, 2001

"Hilfe für Griechenland wäre das falsche Signal. Wir dürfen keinen Präzedenzfall schaffen, auf den andere Länder der Eurozone in der Zukunft verweisen können [...] Es kann nicht möglich sein, dass deutsche Steuerzahler die Zeche für das Missmanagement in Griechenland und anderswo zu zahlen haben". - Der deutsche Wirtschaftsminister, Rainer Brüderle, 24. März 2010.

"[Der griechische Premierminister] Papandreou hat gesagt, er wolle keinen Cent. Die deutsche Regierung will sowieso keinen Cent geben". - Der deutsche Wirtschaftsminister, Rainer Brüderle, 5. März 2010.

"Es gibt keine rechtliche Grundlage [für eine Rettungsaktion]. Der Europäische Vertrag verbietet sogar ausdrücklich EU-Mitgliedstaaten, ihre Schulden an andere weiterzugeben, und wir sollten uns daran halten. - Schwedischer Finanzminister Anders Borg, 2009.

"Wenn wir außerhalb des Euro bleiben, werden wir einfach weiterhin in eine Position der relativen Armut und Ineffizienz sinken im Vergleich zu unseren wohlhabenderen europäischen Nachbarn. Denken Sie daran, wir sind schon nur die zehntreichste Nation in der EU im Hinblick auf den nationalen Wohlstand pro Kopf. Aber Sie scheinen zu glauben, dass dieser relative Rückgang ein Preis sei, der der sentimentalen Zufriedenheit der Beibehaltung zunehmend sinnloser "Kontrolle" über unsere eigenen Zinssätze wert sei". - Lib Dem Anführer, Nick Clegg, 2001.

Und heute
"Ich glaube nicht, dass der Euro für jetzt ist. Ich gehe sogar noch weiter und sage, ich glaube nicht, dass die Zinsen im Rahmen der Eurozone in den letzten paar Jahren das Richtige für die britische Wirtschaft wären   [...] Ich akzeptiere, dass die Zinssätze der Eurozone in den letzten paar Jahren für Britannien falsch gewesen wären ". - Nick Clegg, Lib Dem Führer, 7 April 2010.

"Es ist also sehr, sehr wichtig, dass wir jetzt Fortschritte machen, sowohl wenn es um die Konsolidierung geht - nicht nur langfristige, sondern kurzfristige Konsolidierung - auch wenn es um eine gemeinsame Einrichtung geht, um die dringenden Probleme zu handhaben. - Schwedischer Finanzminister, Anders Borg, 10. Mai 2010.

"Es ist eine absolute allgemeine Mobilmachung: Wir haben beschlossen, der Eurozone eine wahre Wirtschaftsregierung zu geben". - Französischer Präsident Nicolas Sarkozy im Anschluss an die Vereinbarung, sich für zusätzliche 500.Mrd € in Form von Darlehen für kämpfende Länder der Eurozone zu verpflichten, 9. Mai 2010.

"Wir können nicht zulassen, dass der Bankrott eines Euro-Mitgliedstaates wie Griechenlands, sich in einen zweiten Lehman Brothers  verwandelt [...] Die Folgen eines Staatsbankrotts wären unabsehbar. Griechenland ist systemisch genauso wichtig wie eine Gross-Bank". - Der deutsche Finanzminister, Wolfgang Schäuble, 18 April 2010.

"Angeblich haben wir kein Geld für Steuersenkungen, kein Geld für die Aufstufung der Schulen, kein Geld, um Parks zu erhalten, kein Geld, um unsere Straßen in Ordnung zu halten [...] , aber plötzlich haben unsere Politiker Milliarden von Euro für die Griechen, die Europa betrogent haben". - Bild, 28 April 2010.

Griechische Politiker
"Wir müssen dem Euro mit einem leeren Blatt an allen Kriterien beitreten. - Damaliger griechischer Finanzminister Yannis Papantoniou, 1999

"Wenn Griechenland der EWU beitreten will, wenn wir die Wirtschaft weiter verbessern, dann werden wir die Wahlen gewinnen. Ich verstehe, dass viele Menschen sich weigern, aber sie werden bald sehen, dass die Opfer es wert waren." - Damaliger griechischer Ministerpräsident, Costas Simitis, 1999.

Pinocchio2Und heute
"Wir sind in einem furchtbaren Durcheinander". - Griechischer Finanzminister George Papaconstantinou, 16. Februar 2010.

"Die Kommission ist seit sechs Jahren mit falschen Zahlen beliefert worden. In der Tat, ein Teil der Verantwortung fällt auf Griechenland, aber auch der Eurozone fehlten die Werkzeuge, um es zu bemerken. - Der griechische Premierminister George Papandreou, 23. Mai 2010

Kommentar
Hier ist der Grund, warum der Euro vorzeitig eingeleitet wurde - obwohl viele sehen konnten, dass die Kluft zwischen den Teilnehmern zu breit, die Sitten und Kulturen der Teilnehmer zu unterschiedlich waren: "Wir verpflichten uns, eine starke Koordinierung der Wirtschaftspolitik in Europa zu fördern. Wir sind der Ansicht, dass der Europäische Rat die Wirtschafts-Steuerung der Europäischen Union verbessern muss, und wir schlagen vor, ihre Rolle in der wirtschaftspolitischen Koordinierung und der Definition der Wachstumsstrategie  der Europäischen Union zu erhöhen”. - Erklärung der Staats-und Regierungschefs der Eurozone, 25. März 2010. Die neue Weltordnung strebt regionale Abschaffung der Nationalstaten an. Dies war der Grund. Die daraus resultierende Verarmung der Menschen ist dieser Gruppe von illumistischen Herrschern gleichgültig, die schon mit uns als Bauern Schach spielen. Das Obige zeigt unglaubliche Dummheit oder Korruption.