Zusammenfassung: Laut “Nature” fand Christi Kreuzigung am 3. April statt, während die Acta Pilati den 25. März angeben - in beiden Fällen des Jahres 33 n. Chr. Die Geschichtlichkeit Christi und seiner Kreuzigung ist neben den Evangelien auch u.a.durch Caesar Vespasians Geschichtsschreiber, Flavius Josephus, sowie Tacitus, gegeben. Was sich in der ersten Osternacht ereignete, wird nicht von den kanonischen Evangelien beschrieben. Das nicht-kanonische Petrus- Evangelium, das in Oberägypten im Jahre 1886 aufgedeckt wurde, hat eine Darstellung der Ereignisse durch die vielen Neugierigen, die sich wegen wiederholter Voraussagen Christi, daß er  am 3. Tag nach seinem Tod von den Toten auferstehen würde, draußen vor der Grab-Höhle versammelt hatten. Ein wenig gnostisches Gewürz ist hinzugefügt worden, indem die jüdischen Gnostiker in Alexandria und Ägypten stark vertreten waren, aber das Evangelium mag in der frühen christlichen Ära geläufiges Passions-Evangelium gewesen sein. Acta Pilati wurden später geschrieben. Darüber hinaus gibt es einen ungewissen Bericht dessen, was Pilatus´ neugieriger Sekretär und sein Arzt sahen. Aber eine interessante Frage ist, warum der Jünger Johannes glaubte, als er das Grabtuch im leeren Grab sah. Das Grabtuch von Turin scheint mit zunehmender Wahrscheinlichkeit das Leichentuch Christi zu sein. Es ist ein hochwertiges Leinentuch mit einem 3-dimensionalen fotografisch negativen Bild, das durch chemische Dehydrisierung nur der  oberflächlichsten Fibrillen der oberflächlichsten Fasern - vermutlich 1800 Jahre, bevor die Foto-Technik erfunden wurde, entstanden ist. Es gibt sehr viele Details und auch viele Dinge, die das Tuch mit Jerusalem im 1. Jahrhundert verbinden. Das Foto zeigt die Vorder- und Rückseite eines Mannes, der nach der römischen Tradition gekreuzigt wurde - mit allen Wundmalen Christi. Niemand kann erklären, was die Bildung des Bildes ausgelöst hat.  Das Grabtuch ist eine politisch heiße Kartoffel für die Bemühungen um die  interreligiösen Aktivitäten der katholischen Kirche, um eine globale Einheit der Religionen zu schaffen - eine Voraussetzung für den Zusammenhalt des Weltstaates der Neuen Weltordnung.

Die Kreuzigung Christi fand  laut Nature am 3. April des Jahres 33 n. Chr.statt - oder laut Acta Pilati.  am  am 25. März im Jahr 33 n. Chr., d.h. am 8. Tag vor den Kalendae Apriles des 19. Jahres der Regierung des Kaisers Tiberius. Ostern ist eine Gedenkfeier  des Todes und der Auferstehung Jesu Christi. Ist dieser Hintergrund real?

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Geschichtlichkeit von Jesus Christus und seiner Kreuzigung
Wikipedia:  Die folgende Passage erscheint in der griechischen Version des Buches, “Altertümer der Juden” 18:63-64: “3,3 Nun gab es zu dieser Zeit Jesus, einen weisen Mann, wenn es erlaubt ist, ihn als einen Mann zu bezeichnen, denn er war ein Täter wunderbarer Werke, ein Lehrer von Männern, die die Wahrheit mit Freuden  annehmen. Er zog zu sich sowohl viele Juden als auch viele Heiden. Er war Christus. Und als Pilatus, auf Anregung der wichtigsten Männer unter uns, ihn zur Kreuzigung verurteilen liess, haben diejenigen, die  ihn liebten, ihn nicht sofort verlassen, denn er erschien lebend vor ihnen am dritten Tag
Torinolagenwieder, wie  die göttlichen Propheten dies und zehntausend andere. wunderbare Dinge über ihn vorausgesagt hatten..” ( grösstenteils für authentisch gehalten.)

Links: Fotografisch positive Vorderseite (hätte normalerweise negativ sein sollen!) des Turiner Grabtuchs. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist dies “die Leinen-Tücher”, die Petrus und Johannes im leeren Grab Christi (Johannes 20:6-7) gesehen haben. Rechts: 3-D-Computer-Darstellung - auf der Grundlage linearen Gefälles der Intensität des Bildes mit zunehmender Entfernung zwischen Grabtuch und Körper. Beachten Sie die gebrochene Nase.

Die zweite Stelle von Flavius zur Unterstützung der Geschichtlichkeit von Jesus ist in “Altertümer”, im ersten Absatz des Buches 20, Kapitel 9:…. “so er versammelte  den Richter-Rat, und führte vor ihn  den Bruder von Jesus, der Christus genannt wird, dessen Name Jakobus war, und einige andere, und als er eine Anklage gegen sie als Rechtsbrecher  formuliert hatte, übergab er sie der Steinigung,….. “. (Für authentisch gehalten). Auch u.a. Tacitus erwähnt 116 Christi Kreuzigung

Aber was ist mit den Ereignissen in der Nacht und am Morgen der Auferstehung, nachdem Christus gekreuzigt worden war?
Die ersten Christen waren nicht im Zweifel: Sie hätten ihren getöteten Meister lebendig und wohlauf  2 Tage und später nach seiner bestialischen Hinrichtung gesehen, hätten sogar ihre Finger in seine Wunden gesteckt. Das machte einen solchen Eindruck auf sie, dass diese früheren Feiglinge, die wegliefen, als sie gebraucht waren, damit begannen, offen über Christus zu erzählen, seine Gleichnisse, Befehle und die Wunder, die sie gesehen hatten - obwohl sie wussten, dass sie ihr Leben dabei aufs Spiel setzten.Das Johannes Ev. 20 beschreibt:

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6. Da kam Simon Petrus ihm nach und ging in das Grab hinein und sieht die Leinentücher liegen, 7 aber das  Schweißtuch, das Jesus um das Haupt gebunden war, nicht bei den Leinentüchern liegen, sondern daneben, zusammengewickelt an einem besonderen Ort. 8 Da ging auch der andere Jünger hinein, der zuerst zum Grab gekommen war, und sah und glaubte.”
Rechts: Aus guten Gründen, gilt das Schweisstuch von Oviedo, und hier,  Spanien, als das Schweisstuch, das von Johannes gesehen wurde - allerdings ohne Abbildung. Der Kopf dahinter war um 70 Grad nach vorn und 20 Grad nach rechts gebeugt - die Haltung, den ein Mann, der am Kreuze gestorben ist, einnehmen wird. Das Schweißtuch wurde in der Regel nur von den Juden benutzt, um das gräßlich verzerrte Gesicht der gekreuzigten Person auf dem Weg vom Kreuz zum Grab zu verbergen - dann wurde es abgenommen. Es wurde möglicherweise senkrecht um den Kopf gebunden, um den Kiefer am Absacken zu verhindern. Dies ist durch einen schmalen Bild-leeren Rand vor den Ohren auf dem Grabtuch von Turin angedeutet.

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Warum glaubte Johannes, als er die Leinentücher und das Schweisstuch sah?

Etwas ganz Aussergewöhnliches hat sich in der ersten Ostern-Nacht im Jahre 33 anscheinend zugetragen. Kann das nicht-kanonische Petrus-Evangelium erklären, was passierte?  Wikipedia: Das Petrus-Evangelium kann ein herausragender Passionsbericht in der frühen Geschichte des Christentums gewesen sein, aber im Laufe der Zeit ging es aus dem allgemeinen Sprachgebrauch heraus. Nur Fragmente  überleben. Vergessen wir die erwähnte Bewegung und das sprechende Kreuz, das manche glauben, ein “Geschenk” der jüdischen Gnostiker / Pharisäer sei, die so stark in Alexandria und Ägypten vertreten waren. Der erste Teil des Peter-Evangeliums folgt den kanonischen Evangelien.

Links: Marken auf dem Grabtuch von Turin nach Prügeln mit der römischen Knute. Rechts: Verteilung der Peitschenhiebe auf dem Rücken. Es gibt bis zu 120 davon - viel mehr als gewöhnlich verabreicht. Dieser Mann würde wegen Blutung in der Rippenfell-Höhle nach einer solchen Behandlung sterbend sein. In der Tat - das

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Grabtuch zeigt Trennung von Blutkörperchen und Serum um den Speer-Stich – mit Abmessungen genau der römischen Lanze entsprechend – zwischen den 5. und 6. Rippen  auf der rechten Seite, ein Phänomen ähnlich der Blutsenkungs-Reaktion.

Das Petrus-Evangelium laut The Wesley Centre for Applied Theology: “35 Nun in der Nacht, worauf der Tag des Herrn anbrach, als die Soldaten Wache hielten, zwei und zwei in jeder Wache, 36 kam ein großes Getöse vom Himmel, und sie sahen den Himmel geöffnet, und zwei Männer stiegen hernieder, glänzend mit einem großen Licht, und sie näherten sich dem Grab. 37 Und jener Stein, den sie vor den Eingang gerollt hatten,  rollte von selbst weg an die Seite. Das Grab war X. 38 geöffnet, und die beiden jungen Männer traten hinein. Als also die Soldaten das sahen, weckten sie den Hauptmann und die Ältesten auf (denn sie waren auch dort, um Wache zu halten 39), und während sie ihnen noch die Dinge, die sie gesehen hatten, erzählten, sahen sie wiederum drei Männer aus dem Grabe herauskommen, und zwei von ihnen hielten den einen aufrecht und ein Kreuz folgte hinter ihnen her. Und von den beiden sahen sie, daß ihre Köpfe zum

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Himmel reichten, aber der Kopf von ihm, den 41 sie führten, reichte in den Himmel. 42 Und sie hörten eine Stimme, die aus dem Himmel sprach: Hast du für diejenigen, die schlafen, gepredigt? Und eine Antwort wurde vom Kreuz gehört, das Ja sagte.
XI. 43 Die Männer berieten  daher mit einander, um zu Pilatus zu gehen und diese Dinge zu berichten. Und während sie es sich noch überlegten, öffnete sich der Himmel wieder und ein 45 Mann stieg herab und ging in das Grab. Und als sie, die mit dem Hauptmann waren, das sahen, eilten sie in der Nacht zu Pilatus.”

Im Petrus-Evangelium wird gesagt, dass es viele Zeugen der Auferstehung Christi gäbe. Kein Wunder, denn Christus

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hatte vorausgesagt, dass er am 3. Tag von den Toten auferstehen würde.

Links oben: Die römische Knute / flagrum hat Bleistücke oder Knochen am Ende, um  Muskelstückchen  aus dem Körper zu reißen - und das Gewebe in der Tiefe zu zerschlagen. Rechts: Typishes Grab aus Judäa im 1. Jahrhundert.

Die Acta Pilati, Wikipedia. Der älteste Teil – ein erfundener Bericht des Pilatus an den Kaiser Claudius, als Anhang eingefügt - könnte bereits im späten 2. Jahrhundert zusammengestellt worden sein,  behauptet nicht, von Pilatus geschrieben worden zu sein,

Spqr

aber das meiste der “Apostelgeschichte” wurde später geschrieben. “Die Taten des Pilatus” behauptet aber, von den offiziellen Rechtsakten im Prätorium in Jerusalem aufbewahrt worden zu sein.

Die Siegel auf dem Grabstein Christi waren SPQR: Senat und Volk von Rom. Dahinter stand die einzige Supermacht der Welt.

Acta Pilati nach “The Early Christian Pilgrimage“:  Die fortgelaufenen Soldaten kommen in die Synagoge und erzählen, wie ein großes Erdbeben stattgefunden hätte, und “wir sahen einen Engel vom Himmel herabsteigen, und er wälzte den Stein von der Mündung der Höhle, und setzte sich darauf. Und er tat leuchten wie Schnee und wie ein Blitz, und wir fürchteten uns und lagen wie Tote auf dem Boden. Und wir hörten die Stimme des Engels sagen im Gespräch mit den Frauen, die am Grabe warteten: Fürchtet euch nicht, denn ich weiß, dass Ihr Jesus den Gekreuzigten sucht. Er ist nicht hier: er ist auferstanden, wie er sagte.”

Ich habe gelesen, dass Pontius Pilatus´ Sekretär, Hormisius, und sein Leib-Arzt, Euschstschu, unter den

Pantocrator

vielen Zeugen gewesen wären, und sie wollten eine leuchtende Wolke sowie einen leuchtenden Mann erscheinen sehen haben, die Erde brüllte und  der Stein vor dem Grab rollte aus eigener Kraft weg, das Licht verschwände und es sei alles wie gewohnt. Dies soll von einem sowjetischen Professor Alexander Belezkij herrühren. Es wird bei Scribd berichtet - aber ohne Autor oder Quelle. Also würde ich keinen grossen Wert auf diese Beschreibung legen. Aber offensichtlich passierte in jener Nacht etwas, was wirklich den Gang der Geschichte veränderte. Trotz aller Ungewissheit  scheint es in der ersten christlichen Ära eine einheitliche Vorstellung darüber  gegeben zu haben, was in dieser ersten Osternacht im Jahr 33 n. Chr. passierte. Gibt es einen objektiven Zeugen der Ereignissen in jener Nacht?

Das Grabtuch von Turin - zuvor in diesem Blog beschrieben - ist aller Wahrscheinlichkeit nach das Heilige Mandylion, das dem König Abgar V in Edessa durch den Jünger, Thaddäus, ausgehändigt wurde. Das erste Bild von

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Christus wurde nach dem fotografischen NegativetNegativ (links) auf dem Grabtuch  gemalt. Alle nachfolgenden Ikone entstammen dem Bild - oder vielmehr seiner Quelle, dem Heiligen Mandylion. Rechts ist der Christus Pantokrator  in der St. Katharina, Sinai,  aus dem 6. Jahrhundert - das älteste erhaltene Gemälde von Christus.

Alle Zweige der Wissenschaft sind sich einig, dass das Bild auf dem Grabtuch  keine Fälschung ist - sondern ein echtes 3-dimensionales fotografisches Negativ der Vorder-und Rückseite eines Mannes, der nach der römischen Tradition  gekreuzigt wurde - hervorgebracht von einem unerklärlichen Auslöser  durch irgendeinen chemischen Einfluss nur auf die Fibrillen der oberflächlichsten Fasern - mit einem schwächeren Bild auf der Aussenseite des Grabtuchs, dem Gesicht entsprechend - und keine Bild-Bildung zwischen den Oberflächen. Der Mann ist laut dem Rectsmediziner, Bucklin, tot, und  den Schulterblättern entsprechend gibt es ein Querband von Hautabschürfungen entsprechend einem schweren Balken, der getragen wurde. Es gibt Pollen und, entsprechend den Füßen, Travertin-Calciumaragonit vom Damaskus-Tor in Jerusalem (Golgatha mag gerade ausserhalb dieses Tors gewesen sein) - ebenso wie echtes Blut.

Die Wissenschaft hat längst verlernte Details über den Tod am Kreuze durch das Studium dieser Fotos gelernt, die alle die Wundmale Christi haben - auf einem Leinen-Tuch hoher Qualität  - im judäischen Stil des 1. Jahrhunderts gewebt. Der Vatikan liess 1988  eine Radiokarbon-Analyse durchführen, schob dabei sorgfältig ausgearbeitete wissenschaftliche Protokolle beiseite, und das Turiner Grabtuch wurde zwischen 1260 -1390 n. Chr. datiert. Jedoch, eine energische Detektiv-Arbeit durch die atheistischen Journalisten, Holger Kersten und Elmar Gruber (Das Jesus Komplott, Langen Müller 1992) zeigte, dass das untersuchte Tuch im Vergleich mit der Gewebe-Struktur  des Grabtuchs von Turin vollständig unterschiedlich war. Der Vatikan lehnt kategorisch ab,  eine wissenschaftlich kontrollierte C-14 Um-Analyse ordnungsgemäß durchführen zu lassen - hat sogar Fasern, die bei einer notwendigen Sanierung des

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Tuchs  entfernt wurden, den Wissenschaftlern vorenthalten  - auch wenn Papst Paul Johannes II später zugab, dass er noch immer glaube, das Turiner Grabtuch sei das von Jesus Christus. Vanillin-Analyse zeigt, das eigentliche Tuch ist viel älter als das C-14 analysierte Gewebe.

Remi van Haelst, Statistiker, Mitglied der Shroud of Turin Study Group:  “Der Radiokarbon-Projekt-Leiter, Dr. Tite, erhielt am Karfreitag 1989 als Dankeschön für sein Resultat einen Betrag von 1 Million britischen Pfund sowie eine Professur an der Oxford University von unbekannten Gönnern. Der turiner Kardinal, Ballestrero, meinte auch nach der C-14-Analyse, dass das Turiner Grabtuch das echte Grabtuch Christi sei. Prof. Gonella, Berater des Erzbischofs von Turin  erklärte im Mai 1989, dass “die Kirche durch eine Reihe von Personen erpresst wurde, die alles taten, um die Kirche dazu zu bewegen, eine Radiokarbon-Analyse abzulehnen. Wir sollten sagen, dass wir vor dem wissenschaftlichen Ergebnis  Angst hätten. Die Laboratorien handelten sehr schlecht - ich protestiere noch gegen ihren absoluten Mangel an wissenschaftlicher Professionalität und die Art, wie sie die Experimente durchgeführt haben. Ich sagte ihnen, sie sind wahrlich Mafiosi”. Keine der beteiligten Parteien haben gegen dies protestiert. Dennoch lehnte der Erzbischof mein Plädoyer für den Zugriff auf seine Dokumente, die Top Secret markiert sind, ab.”
So, dieser Zeuge sagt uns, dass sich etwas wirklich Außergewöhnliches in der ersten Osternacht ereignete. Die Foto-Technik wurde erst um 1850 erfunden. Weder Tiberius Caesar, Karl der Große, Mohammed oder irgend ein anderer

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hat so eine Visitenkarte vor Mitte der 1800er Jahre hinterlassen.

Blumen auf dem Grabtuch hier and hier . Pollen auf dem Grabtuch: hier and hier. Lepta-Münzen auf Augenlidern? , und hier?. Die Grabtuch-Forschung ist weitgehend im Internet zugänglich, z.B. hier, hier, hier, hier, hier , hier.

Bedeutung des Grabtuchs von Turin
Es ist nicht neu, dass der Vatikan eine genaue Datierung des Alters des Grabtuchs und seiner Herkunft ablehnt. Bereits, als es zum ersten Mal in Lirey in Frankreich 1357 von der Witwe des Helden, des Oriflamme-Trägers für den König Frankreichs, Geoffroy de Charny, des Neffen des letzten Schatzmeisters des Templerordens, Geoffroy de Charnay, ausgestellt wurde, hat die Kirche alles getan, um das Grabtuch klein zu reden - bekam sogar seine Ausstellung untersagt. Es ist nie als Reliquie anerkannt worden. Dennoch hat die Kirche es von der italienischen Königsfamilie als einen Schatz angenommen und bewahrt es in der Kathedrale von Turin auf. Es hat mehrere Brände überlebt - vor allem ein Grosser im Jahre 1532 hat Feuer-Spuren hinterlassen.
Ich denke, die Kirche wollte im Jahre 1357 und später auch das Grabtuch nicht anerkennen, weil es seit der Plünderung von Byzanz 1204 im Besitz der gnostischen Templer war (4. Kreuzzug). Der Orden wurde im Jahre 1312 wegen Gnostizismus – d.h. Vermischung von Religionen, besonders mit dem Islam – aufgelöst und  verboten. Der Großmeister und Geoffroy de Charnay wurden deswegen auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Seltsamerweise ist die katholische Kirche jetzt gnostisch geworden, indem sie eine globale Einheit der Religionen anstrebt, was Christus überflüssig macht, und zwar indem sie den Muslimen die Erlösung durch den Segen Abrahams an Ismael zuspricht  (Neuer Katholischer Kathechismus) - einen Segen, der nun aber  von Gott Trotz Abrahams Fürbitte rundweg abgelehnt wurde (1. Buch Mose 17:18-21)! Angenommen, die Kirche würde plötzlich mit dem endgültigen
Beweis dafür stehen, dass Christus derjenige ist, den er  erklärte zu sein, Gottes Sohn, der seine Visitenkarte hinterlassen hat. Dann wäre der interreligiöse Dialog, der vom Papst Johannes Paul II im Jahr 1986 in die Wege geleitet wurde, plötzlich unmöglich, weil es mit den Muslimen, Hindus usw. - zu Lasten der neuen Weltordnung, wozu sich SoonsAmulet1Papst Benedict XVI bekennt - nichts mehr zu diskutieren gäbe.

In diesem Video von 27 – 37 Min. demonstriert Dr. Petrus Soons holographisch auf einer 3–dimensionalen Platte am Hals die hebräischen Buchstaben ayn – aleph – nun,  was auf Aramäisch, der Sprache Christi, Lamm (John 1:29) bedeutet. Das Kreuz wurde erst später zu seinem Symbol, indem die ersten Christen sich seines Kreuz-Todes schämten.

Quellen: U.a. Kenneth Stevenson & Gary Habermas, Jesu Ligklæde, Falsk eller Ægte, Borgen 1982. Ich möchte Ihre Aufmerksamkeit auf dieses Video (22 Min), lenken, das in kurzer und konzentrierter Form einen Überblick über die Geschichte und die Rätsel des Grabtuchs von Turin gibt. Das Original wird in diesem Frühjahr in Turin ausgestellt.
Mehr Videos hier:  Gesichtsverletzungen auf dem Grabtuchbild erklärt. Hier: Die Radiokarbon-Datierung ist falsch + Pollen + Blumen sind zu sehen .