Am 13-14. Juli, 2008, wird die EU Union mit den Mittelmeerländern  in Paris proklamiert. Dieser Gipfel wird 2 Vorsitzende  haben: Frankreichs Sarkozy und Ägyptens Mubarak, einen Europäer und einen Muslim, um die Richtung unserer Zukunft anzugeben.
EU 20. Mai, 2008: "Die aufgestufte politische Beziehung erweitert und vergrössert das politische Niveau und den Zusammenarbeitsrahmen."
EU Juli 11, 2008 : José Barroso: "Ich bin überzeugt, dass das heutige Abkommen den Fortschritt auf unser gemeinsames Reiseziel zu beschleunigen wird".
Benita Ferrero Waldner: "Mit dem pariser Gipfel legen wir eine Landkarte von unseren gemeinsamen Ambitionen aus."  …. Stellungnahmen hinsichtlich gemeinsamen Besitzes, gemeinsamer Regierungsführung ….

Die EU Kommission unterstützt  seit 1995 den Barcelona Prozess mit über  €16 Milliarden.

  
             
 Erfolge der Zusammenarbeit unter dem Barcelona Prozess sind die Errichtung der Euro-Mediterranen Parlamentsversammlung (EMPA), der Euro-Mediterranean Facility for Investment and Partnership (FEMIP),  die über €2 Milliarden in Darlehen an Mediterrane Partner geleistet hat sowie der Anna Lindh Foundation für den Dialog zwischen den Kulturen, der ersten gemeinsamen Euromed Institution, die von allen Pertnern gemeinsam finanziert wird. Heute hat die Anna Lindh Foundation ein Netzwerk von über 1500 Zivilgesellschaftsorganisationen, die alle Partnerschaftsländer decken.

EUObserver 7.7.2008: "Die unfreiwillige Lehre aus dieser Geschichte kann sein, dass je früher die EU damit aufhört, die südliche Peripherie als das imaginäre "Mittelmeer" zu betrachten, um so besser wird sie eingerichtet sein, ihre Probleme zu lösen.

"Friden in unserer Zeit" 1938: Hitler/Chamberlain, 1983: Rumsfeld/Saddam Hussein, 2008: Sarkozy/Gaddhafi!

Freimaurerhandschlag sollte uns dem  Werkzeug der Neuen Weltordnung, dem Islam, ausliefern - und ein lächelnder Sarkozy akzeptiert Gaddhafis drohender Gruß an uns alle: das Illuministenzeichen. der kommunistischen Führer, der schwarzen Panther, Bill Clintons, John Kerrys, Khomeinis, Nelson Mandelas und anderer führender Mitglieder dieser globalen Bruderschaft.
Libyen ist nicht im Euromediterranien Projekt dabei - und Gaddhafi bleibt wegen Israels von der pariser Konferenz aus.

Die neue Initiative wird in den bestehenden Rahmen, den sogenannten Barcelona Prozess, integriert.
 Die Partnerländer sind Algerien, Ägypten, Israel, Jordanien, Libanon, Marokko, Syrien, Tunesien und die Palästinensische Autonomiebehörde und die Türkei.

Ihre neue offizielle Bezeichnung lautet: "Barcelona-Prozess: Union für das Mittelmeer".

Seit mehr als einem Jahrzehnt jagt die EU wie ein Don Quijote einer umfassenden Annäherung  an eine vielfältige Gruppe von aufsässigen Nachbarn, die sich von Marokko bis Jordanien ausbreiten, hinterher.

                                                               Die Union für das Mittelmeer

Jedoch, der Nahe Osten und Nordafrika haben sich die politischen Normen, die die EU vorsichtig zu fördern versucht hat, kaum angenähert. Autoritäre Regimes im Süden scheinen so verhärtet wie eh und je.
Der Nahe Osten stagniert in seiner gefährlichen Sackgasse.

Das besorgniserregendste ist aber, dass die Vision eines einheitlichen Mittelmeeres, das durch eine Nabelschnur  der historischen Bindungen und der wirtschaftlichen Abhängigkeit mit der Union verbunden sei, von der weit verbreiteten europäischen Ansicht des südlichen Hinterhofs als die primäre Quelle der illegalen Einwanderung, des Fundamentalismus und Terrors übertrumpft wird.

Die ENP: Europäische Nachbarschaftspolitik ist die bilaterale Dimension des Barcelona-Regimes.

Angesichts der langen Lähmung des politischen Dialogs hat die EU mehr Wert auf die kulturellen und sozialen Aspekte ihrer Politik gelegt.
Die neue Initiative wird auf konkrete Projekte in Bereichen wie Energie, Umwelt und Transport fokussieren. Das Sekretariat wird in der Tat eine technische Agentur für die Projektkoordination sein. Sie wird  durch zwei rotierende Konsul-ähnliche Figuren, einer aus Europa und einer aus einem nordafrikanischen Land, geleitet.
 
Um es anders auszudrücken, eher als Vorboten einer neuen Ära in der Mittelmeer-Vereinheitlichung, wird dieses neue System, im besten Fall,  zu gewissen spezifischen sektoralen Zusammenarbeiten beitragen und den zentralisierenden Tendenzen Brüssels  entgegenwirken. Ob und wie sich diese Bewegung die Art ändern wird , wie die Europäer Bedrohungen aus dem Süden wahrnehmen , das steht zu sehen. "

Kommentar
Ja, wäre alles nur so harmlos! Jedoch hier wird die Rechnung ohne den Wirt gemacht!
"Gemeinsames Reiseziel, gemeinsame Ambition, gemeinsame Regierungsführung"!! Wer hat uns gefragt?
Dieses Projekt ist ein Glied in der Kette der Neuen Weltordnung auf den Weltstaat zu. Das Projekt wurde 35 jahrelang sorgfältig vorbereitet (Bat Ye´or - Eurabia 2005) - und darf nicht bloss verharmlost werden. Man kann den Irak und den Iran als die nächsten Glieder sehen.

In Neapel hat am 2.-3. Dezember 2003 die EU bei der 6. Euromediterranen Aussenministerkonferenz den Bürgern 9 muslimischer "Partnerländer" sowie von Israel die 4 EU-Grundrechte - einschließlich des Rechts auf freie Einwanderung in die EU - als Gegenleistung für  demokratischen und wirtschaftlichen Fortschritt versprochen.

In diesem Zusammenhang ist es sehr interessant, dass dieses Versprechen, wozu ich schon so oft hingewiesen habe, aus dem Internet und den EU-Websites verschwunden ist!!!- und es wurde aus dem längeren Bericht, der nun zu sehen ist, ausgelassen. Im großen ganzen gibt es auf den EU-Webseiten nichts über Euromediterranien und die Union - oder es ist sehr gut versteckt!!
Zum Glück habe ich eine Kopie der ursprünglichen Zusage in Neapel. Und die wurde vom dänischen Staatsminister Fogh Rasmussen bestätigt - hier.
Ich hoffe, dass die fehlenden Links bedeuten sollen, dass das Versprechen gestrichen wurde! 


Nun redet die EU vom Aufbau eines Asylanten-Europas
Da EU-Kommissar für Justiz, Jacques Barrot, zugesagt hat sicherzustellen, dass jedes Komma in der EU-Charta der Grundrechte und der UNO Menschenrechtserklärung respektiert werde, bedeutet dies eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung für nahezu jeden Muslim, der in die EU kommt!  Man erwartet, die Länder stellen sicher, dass gemeinsamer Asyl- und ein einheitlicher Flüchtlingsstatus ab 2010 gewährleistet sind.


Besserer Schutz für Europa durch die Kontrolle ihrer Grenzen im Geiste der Solidarität

Frontex, die europäische Polizeibehörde für die Außengrenzen, soll gestärkt werden und wird zwei ständige Kommandoorgane bekommen, eins für den Süden und das andere im östlichen Teil der EU-Grenzen.
Die Länder selbst sind für die Kontrolle ihres Teils der EU-Außengrenzen verantwortlich, aber die am meisten gefährdeten Länder profitieren auch von "Solidarität auf europäischer Ebene". Das heißt:
Verteilung von Flüchtlingen in der EU und ein Ende  der  restriktiven Einwanderungspolitik bestimmter Länder

Wie wir manchmal  absurd  u.a. unsere Sozialgelder in die muslimischen "Partnerländer" überweisen
'Neun  Finanzinstituten der nördlichen und südlichen Ufer des Mittelmeers wollen die Kosten der Überweisungen in die Heimat von  Einwanderern, die in Europa leben senken.
Jedes Jahr betragen Geldüberweisungen der Auswanderer, die in Europa leben, in Richtung der südlichen Mittelmeerküste über zehn Milliarden Euro, mit einem fast 15 prozentigen jährlichen Wachstum!

Die Handelsminister der EU und der Mittelmeeerländer treffen sich heute (am 2. Juli 2008) in Marseille und diskutieren die nächsten Schritte auf dem Weg zum Ziel, einer tiefen und umfassenden Europa-Mittelmeer-Freihandelszone bis zum Jahr 2010.

Peter Mandelson erklärte: Handel ist eine starke Treibkraft des Euromediterranen Prozesses, und das Ziel einer tiefen und umfassenden Euromediterranen Freihandelszone ist das, worum wir uns alle bemühen.

Bilaterale Verhandlungen über die Liberalisierung des Dienstleistungsverkehrs und des Niederlassungsrechts des Nicht-Dienstleistungssektors wurden  mit Ägypten, Marokko und Tunesien im Jahr 2008 ins Leben gerufen.

Die EU ist der wichtigste Handelspartner der Region. Die Ausfuhren der EU nach den MED-Ländern waren 2007 im Wert von rund 120 Mrd. €. Dies entspricht 9,7 % der gesamten EU-Ausfuhren, oder 45 Prozent der Einfuhren der Med-Länder. Die Exporte aus den MED-Ländern in die EU beliefen sich auf rund 7,5 % der gesamten EU-Einfuhren und 47% der MED-Ausfuhren im Wert von € 107 Mrd. im Jahr 2007."

Kommentar
Die Liberalisierung des Dienstleistungsverkehrs und des Niederlassungsrechts im Nicht-Dienstleistungssektor bedeutet freies Spiel der muslimischen Geschäftsleute zum Kauf von unseren Medien und die zunehmende Einführung der Scharia Banking in Europa.

Warum diese verkrampften Bemühungen, um mit einer unmöglichen Aufgabe weiterzumachen? Geld?
Ein paar Tage vor dem Gipfel für den Start der Union für das Mittelmeer riefen die Organisationen der Initiatoren aus dem Gebiet Oberhäupter der Europäischen Union und der Länder des Mittelmeerraums zu einer spezifischen wirtschaftlichen Agenda auf, insbesondere im Hinblick auf die Förderung des Handels um 10% pro Jahr.
Die Mittelmeer-Arbeitgebervereine unterstützen dieses Projekt, haben aber gewarnt,  dass ''ohne eine klare Reihe von Maßnahmen, Politiken und ohne ein wirksames Ziel, wird die Union  als Anreiz für Unternehmen nicht dazu dienen, die notwendigen Investitionen in der Region zu machen. "

"Die Europäische Union ist an der Südküste nur träge interessiert, nachdem sie die Länder Osteuropas finanziert haben,''sagte Habih Yousfi, Präsident des algerischen Verbands.''Niemand weiß noch, woher die Geldmittel kommen werden, um Projekte im Mittelmeerbereich zu finanzieren - von der EU oder dem privaten Sektor?
Es gibt noch keine Antwort.''
Euractiv 11. Juli, 2008: "José Manuel Barroso, der EU Kommissionspräsident, hat schon gewarnt, dass  man vom  EU Budget mit nur 50 Millionen Euro unter der laufenden Europäischen Nachbarschaftspolitik, einem Stroh im Wind, im Vergleich mit den Milliarden von Euros, die für die Vollendung des Projekts notwendig sind, wenig erwarten kann."